h1

Neues Vokabular

15. Mai 2008

Fängt man wo neu an (schönes Deutsch!), dann taucht man ein in eine völlig neue Sprache und bekommt Ausdrücke um die Ohren geschmissen, von denen man noch nie gehört hat bzw. die zur Unternehmenskultur gehören. So erzählte mir ein sehr gute Freund letztens, dass es bei ihm öfter heißt “das ist nicht mein Beritt” oder “dann holen wir ihn aus seiner Burg“.

Bei mir gibt es bisher folgende interessante Neuzugänge zu verzeichnen:

  1. abgefrühstückt (im Sinne von: das ist erledigt),
  2. angehübscht (im Sinne von verbessert, schicker gemacht),
  3. darüber absterben (im Sinne von: es aufgeben).
  4. das können wir nicht mit Bordmitteln machen (im Sinne von: unsere Kenntnisse dazu sind nicht ausreichend)

Sollte sich in den nächsten Wochen noch mehr bemerkenswertes Vokabular ergeben, werde ich dies hier niederschreiben.

[update 20/06/2008] Andere Leute finden ihr Firmenvokabular auch grausam. Siehe BBC News vom 16. Juni. [/update]

Ein Kommentar

  1. Ich hatte mal einen Kollegen, der zum Stottern neigte. Von dem kannte ich den Ausdruck angehübscht oder als werb anhübschen.
    Und wenn jemand stotternderweise anhübschen sagt, dann ist das wirklich hübsch :-)


Kommentar schreiben