Archiv für die Kategorie ‘DasLiebeD.’

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Echt schwäbisch

1. Dezember 2008

Heute in unsere Landeshauptstadt gefahren und festgestellt: Moderne Architektur mitten auf dem Weinberg, Innovation zwischen bürgerlichen Häuschen, Gemütlichkeit bei gleichzeitiger Schickheit, das ist Stuttgart. Das ist echt schwäbisch. Kleinkariert, süß und innendrin ein glänzendes Käpsele.

Mannheim ist davon so unglaublich weit weg, dass man manchmal meinen muss, BaWü muss gucken, dass Mannheim nicht schnell über die Grenze nach RP oder Hessen rutscht.

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Female Trouble in München

19. August 2008

Als Frau sorgt man oft für Ärger, ist klar. Mein „Female Trouble“-Wochenende begann jedenfalls mit einem Fotoshooting im EC, das – nach Ankunft und Zwischenstation im Hotel – im sonnendurchfluteten Englischen Garten weiter ging. (Eines dieser Fotos wird hoffentlich bald die „about“-Seite bevölkern). Die Objektive der Kamera meiner Freundin verursachten bei manchen Männern Penisneid und auch das Stativ, welches vom „best girl“ tapfer durch die Stadt geschleppt wurde, sorgte für Aufsehen. Wir verbrachten viel Zeit auf diversen Brücken, verpassten dabei den chinesischen Turm, kamen dann bei einem ungemütlichen Schwulenfest im Glockenbachviertel zum Halten und hätten mit leckerem Essen und einem Gang in die Hotelsauna den Abend beenden sollen. Aber nein, nach dem Essen ging der Female Trouble erst los. Denn wir wollten noch Tanzen gehen. Aus Bequemlichkeit in die nächstgelegenste Disko gefahren und einen der schlechtesten Partyabenden der letzten Zeit verbracht. Eine knappe Erklärung, die das Martyrium nur unzulänglich beschreiben kann, folgt in 4 Punkten:

1. Von einem 19-jährigen angemacht werden, der mit bayrischem Akzent behauptet er sei aus New York, den man, weil man ihn nicht gleich vor den Kopf stoßen will und einen Satz mit ihm wechselt, nicht mehr loswird. Schließlich sieht man sich gezwungen, zu radikaleren Maßnahmen zu greifen und muss ihm in Gesicht sagen: „Schätzchen, ich bin 26. Viel zu alt für schlechten Sex.“ Das ist Female Trouble.

2. Von einem Kerl, der auf den Boden spuckt, darauf hingewiesen zu werden, dass man nicht aussieht, als habe man Spaß. Ihm dann zu sagen, das läge daran, dass hier drin alle Männer Tieren gleichen. Er dann schleimig-tröstend sagt, nicht alle Männer seien Tiere. Worauf man nur antworten kann: Zum Glück! Das ist Female Trouble.

3. Aus dem Konsumtempel mit Tieren und Tussen endlich an die frische Luft zu gehen, sich das Kaugummi von den Füssen entfernend, zur S-Bahn-Station zu eilen um dann festzustellen, dass es kalt ist und die S-Bahn sich alle 10 Min. um 10 Min. verspätet. Das ist Female Trouble.

4. Um halb fünf endlich im Hotel anzukommen, die Füsse gleichen einem Christus (wie man auf Spanisch sagen würde), aber: selbst schuld daran, weil Frauen immer komplizierte Schuhe anhaben müssen. Das ist Female Trouble.

Am nächsten Tag dann endlich die Krönung dessen, auf das ich mich in der Nacht schon einmal einstimmen durfte: Female Trouble in der Pinakothek der Moderne. Sehenswert, denn so ist das Leben. Als Frau wünscht man sich oft, mehr Mensch sein zu dürfen. Und weniger Frau. Wie schön ist es also, wenn man in einer Videoinstallation zugucken darf, wie eine attraktive Brünette in einem herrlich wehendem hellblauem Kleid und roten Lackschuhen eine Straße entlag läuft, eine stabile Blume in der Hand, und jedem dritten Auto die Scheibe einschlägt. Dabei wunderschön lächelt und von Polizistinnen und Pasantinnen freundliche Zustimmung erfährt. Herrlich!

Zur Ausstellung:

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Urlaub

2. April 2008
  • Voglhaus in Konstanz: Lecker Kuchen und Caro Kinderkaffee in sehr gemütlicher Atmosphäre. Außerdem sehr gute Sprüche an der Wand, z.B. von Albert Schweitzer.
  • Klettern macht Spaß! Vor allem in einem Hochseilpark.
  • Was entgegnet man einem Schweizer, dem man beim Wandern begegnet, auf sein „Grüzimiteinand“?
  • Sasbachwalden ist das schönste Dorf Deutschlands, aber Straßburg ist auch sehr schön. Und es gibt tatsächlich sehr hilfreiche, nette Franzosen, die einem aus einem Ghetto wieder raushelfen, wenn man verzweifelt in Cronenbourg den Ikea sucht.
  • Es ist lustig, schlafende Australier via Skype zu sehen. Und irgendwie auch sehr süß.
  • Juno“ ist su-per! Begeisterung über meinen zuletzt gesehenen Problemfilm. Und ein kleiner Dialog, als Kostprobe:

Ultrasound Technician: Well, there you have it. Would you like to know the sex?
Leah: Yes!
Juno: No!
Leah: Pleease, Juno, please!
Juno: No, there will be no sex!
Ultrasound Technician: Planning to be suprised when you deliver?
Juno: Well, no, but I want Mark and Vanessa to be suprised and if you tell me I’ll just, like, ruin everything.
Ultrasound technician: Are Mark and Vanessa your friends at school?
Juno: No, no, no. They’re the adoptive parents.
Ultrasound technician: Oh, well thank goodness for that!
Bren: What’s that supposed to mean?
Ultrasound technician: I just see a lot of teenage mothers come through here and it’s obviously a poisonous environment to raise a baby in.
Juno: How do you know I’m so poisonous? What if these adoptive parents turn out to be, like, evil molesters.
Bren: They could be utterly negligent. Maybe they’ll do a far shittier job of raising a kid than my dumbass step-daughter would. Have you considered that?… What is your job title exactly?
Ultrasound technician: I’m an ultrasound technician, maam.
Bren: Well, I’m a nail technician and I think we both ought to just stick to what we know.

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2 Sorten schon

16. März 2008

Gestern war ich auf einem Weinfest in der schönen Pfalz und zwar beim Mandelblütenfest in Gimmeldingen. Nicht gelogen. Ich weiß, dass einige von euch das nicht für möglich halten werden. Ist aber so!

Und ich kenne nun noch eine Sorte die erträglich ist. Wären wir immerhin schon bei Müller-Thurgau und „neu!“ Scheurebe. Aber mehr als ein Glas geht nicht. Immer sachte mit die jungen Pferde.

Führt mich zur Vorfreude auf die Weinlagenwanderung an der Bergstraße, die ich dieses Jahr gerne von Heppenheim nach Zwingenberg laufen möchte. Letzes Jahr ging´s anders herum. Und es hat so viel Spaß gemacht, dass ich es dieses Jahr unbedingt wieder tun möchte. Also, wer Lust hat, am 1. Mai geht´s los. Was gibt es Besseres um einen Tag später in die neue Arbeit zu starten?

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Lecker Beeskes: Knippt eure Äugsken zu!

11. September 2007

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Aufschriebsel zu Marie-Jacquelines verlängertem Wochenende:

Senioren: Eine total verkannte Gruppe der Gesellschaft. Die meisten von uns, ich sach mal „der Jugend“, nehmen diese Menschen gar nicht wahr oder denken, die haben uns doch gar nichts mehr zu bieten, außer dem regelmäßigen Jammern, dass früher alles besser war und dass heute schon wieder die Füsse so dick angeschwollen sind. Dabei gibt es von diesen weisen Menschen viel zu lernen! Über Gott und das Leben nach dem Tod, das Aufwachsen im Dritten Reich, Sterben, zwischenmenschliche Beziehungen, Kartenspiele (Bridge, Canasta, Schwarze Dame, Schikanösschen), Kegeln. Gut vielleicht liegt es auch daran, dass ich sehr nette Senioren kenne, deren Haupttätigkeit nicht das Jammern ist. Jedenfalls musste ich sehr lachen, als wir (meine Wahloma und ich) an der Tür einer Bekannten klingelten, diese nicht aufmachte, wir dann den „Geheimschlüssel“ (den haben wohl alle Senioren) zückten um „mal eben nach[zu]sehen, ob sie nicht in der Ecke liegt“. Das ist Humor! Und auch die Arztgeschichten können lustig sein: Geht man dort hin und sagt, mir tut das weh, dann bekommt man als alter Mensch auch schon mal die Antwort: „Frau XYZ, schauen Sie mal auf ihr Geburtsdatum!“. Super Arzt!

Der Niederrhein: Vielleicht kennen einige Weeze, weil dort früher mal das Bizarre stattfand. Heutzutage fliegt Ryanair vom dortigen Flughafen. Weshalb es für meine Wahloma leichter ist, nach Mallorca zu fahren, als zu uns an die Bergstraße. Das sind seltsame Zeiten! Jedenfalls ist diese Gegend sehr schön und durch die Nähe zu Holland fast schon holländisch. Auch der dortige Dialekt klingt so. Wenn man morgens aufsteht und sich im Spiegel anguckt, sollte man also nicht sagen: Mist, da schon wieder eine Schramme, die Augenringe, der Pickel, das Hohlgesicht. Sondern: „Was bin ich doch für ein lecker Beesken (Biest)!“ und sich ein „Äugsken zuknippen“ (zuzwinkern). Wieder was gelernt! Außerdem: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist am Niederrhein beheimatet: „Warum du mich verlassen hast“ von Paul Ingendaay, der mal auf dem Eliteinternat Gaesdonck war, bei dem meine Wahloma gearbeitet hat. Es gibt darin eine Szene, in der er beschreibt, wie er glaubt, dass die Frikadellen aus der Schulmensa hergestellt werden. Als ich diese las, habe ich im Großraumwagen eines ICE so laut lachen müssen, dass mir so manch erstaunter Blick zuteil wurde. Und überhaupt wollte ich dem Verlag mal meinen Glückwunsch aussprechen. Dieses Buch ist nicht nur inhaltlich erste Sahne, sondern auch in der Herstellung ein Traum. Und es riecht fabelhaft. Nicht nach Frikadellen, Dösköppe!

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Wie geleckt

6. August 2007

Fällt euch das auch auf? Wenn man nach Bayern kommt, ist plötzlich alles so sauber und gut. Ich wundere mich jedes Mal darüber. Nicht, dass es einer, die viel Dreck im Herzen hat, nicht gut tut in ein solch ordentliches Land zu fahren. Aber seltsam ist es doch…

Damit meine ich: Die lieblichen Einfamilienhäuser. Die schicken Autos. Die akkurat getrimmten Hecken. Das saubere Kneippbecken. Der frisierte Rasen im Park. Die fröhlichen Senioren. Die knusprige Schweinshaxe. Die lustigen Wellen am Ammersee. Die klare Apfelsaftschorle auf Kloster Andechs. Die wunderschönenen Bräute und polierten Hochzeitsgesellschaften. Die gepflegten Klänge beim Mondnacht-Openairkonzert. Die makellosen Autobahnen. Die frischen Farben der Dirndl. Die roten Bäckchen der vorzüglichen Jungs.

Alles wunderbar als Erholung für den gestressten Stadtmenschen.

Aber hier (dauerhaft) leben? Nein, danke!

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Darmbach wird aus der Versenkung geholt

4. Juli 2007

Nachdem mir mein Bruder letztens erzählte, quer durch den Herrengarten gehe neuerdings so eine blaue Spur, scheint jetzt des Rätsels Lösung enttarnt: So ist in dieser Meldung nachzulesen, dass tatsächlich der dubiose Darmbach endlich zum Vorschein kommen soll.

Vermutlich haben die Darmstädter die Nase voll von der doofen Frage nach dem „Darm“ im Namen.

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Keine Frage des Alters, sondern des Willens

21. Juni 2007

… und der Zeit, meine ich.

Herr Knüwer vom Handelsblatt regte sich im April in seinem Beitrag „Generation Web 0.0″ im Speziellen über deutsche Leitpersonen auf, die das Internet nicht nutzen wollen / können. Und im Allgemeinen über die digitale Kluft der deutschen Gesellschaft.

Ich sach mal so: Vielleicht haben die Herrschaften nicht genügend Zeit für das Internet in seiner heutigen Form. Auch wenn ich sie nicht in Schutz nehmen möchte, aber Fakt ist doch: Man muss sich das erstmal aneignen. Und dazu braucht man neben dem bei ihm angesprochenen Willen eben auch Zeit.

Bzw. wenn man Leute hat, die alles für einen erledigen (Sekretärinnen, Berater, Informationsspezialisten, Fahrer, Köche, Praktikanten…) dann braucht man überhaupt nichts mehr zu können. Dann muss man nur noch repräsentieren. Dann ist man auch keine eigenständige Person mehr, sondern nur noch das Konstrukt vieler Hilfsameisen. Alles gemäß dem Motto: „Ich muss nicht mehr alles selbst wissen, ich muss nur noch wissen, wen ich fragen bzw. anweisen muss oder wen ich es für mich machen lasse.“

Auch keine schöne Vorstellung! Ich habe Mitleid und denke: Die Armen, die wissen ja gar nicht, was sie verpassen. Selbst Auto fahren, selbst lesen, selbst kochen, selbst denken, selbst surfen, selbst schreiben… Ich möchte das nicht missen. Und freue mich über mein kleines Leben.

;-)

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Freitag abends durch die bayerische Pampa

23. April 2007

Auf dem Weg zu einer Freundin, die in einem kleinen, für seine Fußbäder bekannten bayerischen Kurort arbeitet, erlebe ich das Dasein im Provinziellen.

Da mein ICE Verspätung hat, verpasse ich in Augsburg die Regionalbahn. Zum Glück fährt 20 Min. später gleich die nächste Verbindung, die jedoch statt 40 Min. ganze 90 Min. braucht, da Schienenersatzverkehr (SEV) aufgrund einer Baustelle herrscht. Also heißt es mitten in der Pampa in einen vollen Bus umsteigen. Ein junger Mann mit Rad und Mütze möchte auch mit. Der Busfahrer mit Schnauzer sagt, er hätte seine Vorschriften, das Rad dürfe nicht mit. Dann steigen noch drei angetrunkene Jungs ein, die Partei für den Radfahrer ergreifen, der sein Rad nicht wie vom immer wütender werdenden Busfahrer vorgeschlagen an diesem kleinen Bahnhof stehen lassen will. Er habe doch bezahlt und die Dame am Schalter habe ihm nicht gesagt, dass man im SEV kein Rad mitnehmen dürfe. Wie solle er denn jetzt heim kommen?

Nach ein paar Minuten mehr oder weniger undurchsichtiger Diskussion (mittlerweile ist nicht nur das Fahrrad ein Problem, sondern auch die offenen Bierdosen der anderen Drei) geht es tatsächlich los. Schließlich muss der Fahrplan eingehalten werden. Nun fährt der Bus etwa eine halbe Stunde durch die bayerische Pampa und ich erhalte ungefilterte und unvergessliche Eindrücke in die Denkweise dreier besoffener junger Männer auf ihrem Weg nach Füssen, deren größte Sorge ist, dass dort keine Tankstelle mehr offen hat. Ich habe gelernt:

- man schreibt daheim gebliebenen Freundinnen nicht „ich liebe dich“ per SMS, das ist billig und nicht angemessen

- alle Bürokraten und Busfahrer in Deutschland sind schwul

- es gibt ungeahnte körperliche Zuneigung zwischen jungen Männern, die in einem betrunkenen Zustand richtig zärtlich zueinander sein können

- auch in betrunkenem Zustand sorgt sich die Jugend von heute um die leeren Bierdosen, ist ja schließlich Pfand drauf

- die wichtigste Sprache nach Englisch ist Spanisch, wobei deren Spanisch mehr eine Mischung aus Französisch und Italienisch ist

- ein Handy zu haben ist nicht immer etwas Positives, da Mütter jederzeit anrufen können und man in betrunkenem Zustand auf dem Display nicht leicht erkennt, wer dran ist.

Das lässt hoffen, finde ich. Es lebe die Jugend von heute!

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Liebes Stuttgart

13. April 2007

früher dachte ich immer: Stuttgart, was soll das denn für eine Metropole sein, die doch eigentlich eher gemütlich daher kommt, voller Leute des ganz besonderen Schlags, die vor Herzlichkeit nur so strotzen? Zu diesem Zeitpunkt kannte ich keinen in Stuttgart und außer der Königststraße, der wenig grazilen Universität und dem kühlen Bahnhof kannte ich kaum dein wahres Gesicht.

Mittlerweile habe ich dich anders und besser kennen gelernt und muss sagen, du gefällst mir gut. Du bist voller schöner Gebäude, eine interessante, anregende Mischung zwischen alt und modern. Wärst du eine Person, sähe ich in dir eine 35-jährige, schicke Mutter mit Eleganz und Stil. Quasi eine MILF. Du beherbergst zwei wundervolle, sehr unterschiedliche Freundinnen von mir, mit denen ich über alles reden kann.

Bleibende Erlebnisse:

- Ich werde bei einem Salsa-Schnupperkurs von einem jungen Finanzbeamten angesprochen, der sich genauso wenig südländisch verknoten und auflösen mag, wie ich. Trotzdem gehe ich auf seinen Small-Talk nur mit Zurückhaltung ein.

- Ich spiele mit guten Freunden im Forum 3 Tabu, bis ich mich und meine Probleme vergesse und es zu spät ist, noch etwas zu trinken zu bestellen.

- Ich lerne charmante Schwäbinnen kennen, die Freitag abends die Sauna eines Stadtteilbades gepachtet haben. Mich und meine Freundin nehmen sie als Störenfriede mit zu perfekten Körpern wahr, die für die schwäbischen Anforderungen viel zu unzulänglich sind, denn a) unser Handtuch ist zu klein, es könnte Schweiß daneben tropfen und b) wurde daran gezweifelt, ob wir denn auch schön nach jedem Saunagang duschen würden.