Archiv für die Kategorie ‘DieJugend’

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Im Affekt geschrieben

15. Juni 2009

<zeter>

Heute auf dem Kicker:

Alle ungeduldigen Menschen zwischen 18 -24 Jahren. Mich nervt:

  • ihre Frech- und Unverschämtheit
  • ihre Annahme, dass alles selbstverständlich sei: Demokratie, funktionierende Drucker, satt sein, ein Bett haben, Markenklamotten tragen, volle Supermärkte mit absurd niedrigen Preisen und einen Golf besitzen
  • ihr verdammtes Gepose, ihre Politikverdrossenheit, ihr Egoismus
  • ihre Überzeugung, sie hätten schon was geleistet im Leben: Habt ihr nicht!
  • ihre Meinung, sie müssten den Po abgewischt bekommen, nur weil sie (sic! ihre Eltern!) 500 € Studiengebühren zahlen

Denen gehört allen mal der Popo versohlt!

because I’m so clever
but clever ain’t wise
and fuck forever
if you don’t mind

</zeter>

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Sag „FUCK“, Chester!

8. April 2009

Chester Brown: Fuck – Reprodukt, 2008.

Originaltitel: I never liked you.

Dieser Comic wurde 1994 zum ersten Mal in kleiner Auflage auf Deutsch veröffentlicht. Nun hat der für seine gehaltvollen Graphic Novels bekannte und von mir heißgeliebte Berliner Verlag Reprodukt die autobiografische Geschichte des Kanadiers Chester Brown erneut aufgelegt. Dabei sollte der Titel nicht abschrecken: Dahinter verbirgt sich kein Teenager Sex-Drama. Dies ist eine harmlose, mitunter zärtlich anrührende Geschichte eines Teenagers, der in den 70er Jahren in einer kanadischen Kleinstadt aufwächst. Der kleine Chester weiß dabei nicht immer etwas mit seinen Gefühlen anzufangen, geschweige denn sie zum Ausdruck zu bringen. Dies fällt ihm nicht nur bei gleichaltrigen Nachbarschaftsmädchen, sondern auch in Gegenwart seiner kranken Mutter schwer. Ein feinfühlig, mit klaren Linien gezeichneter Comic, der inhaltlich am ehesten mit einem Entwicklungsroman zu vergleichen ist. Wer Craig Thompsons „Blankets“ mochte, wird sicherlich auch an dieser Graphic Novel Gefallen finden.

Der deutsche, äh englische, Titel erklärt sich übrigens deshalb, weil Chester nicht flucht und von seinen Schulkameraden damit immer aufgezogen wird.

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Erkenntnisse des Wochenendes

8. Februar 2009

Man gebe sich ein Kontrastprogramm. Hinsichtlich des Alters.

Ich war auf der Vernissage der „Strümpfe“ und konnte mehr oder weniger ansprechende Kunst in einem sehr ansprechenden, wunderbaren, kleinen Raum begutachten. Dabei interessante Menschen kennen lernen, die jugendlich und sehr kreativ gekleidet waren, aber nicht mehr so jugendlich sind. Aber innerlich jung geblieben, und das ist das was zählt, oder? Jedenfalls kamen wir auch auf die Onkel Otto Bar zu sprechen, von der ich der Meinung bin, sie ist das Mannheimer Auffangbecken für Männer mittleren Alters (30-40), die auf der Jagd sind. Und als Beute stellen sich – von mir arroganter Sau einmal abgesehen – hübsche und einfach mit nach Hause zu nehmende Frauen zur Verfügung, die sicherlich nicht zur intelligenten Elite dieser Nation zählen. *räusper* Jedenfalls wurde gemeinsam erörtert: Die OO-Bar ist ein Ort für Frotteure. Wie geil ist dieses Wort! Also Leute, die sich an anderen reiben wollen, was in der OO-Bar hervorragend möglich ist. Trotzdem: OO-Bar rules. Ab und zu kann man (und frau) sich ihr nicht entziehen. :-)

Wer sich an jüngeren Körpern reiben will, der möge sich in die Alte Feuerwache auf ein Konzert der „The Subways“ begeben. Frottieren in der OO-Bar ist, verglichen mit dem Körperkontakt der da stattfand, eine geradezu prüde Angelegenheit. Die Subways sind musikalisch ebenfalls nicht elitär und der Sänger ist für sein Alter ganz schön arrogant. (Hier fällt mir der geniale Zwischenruf eines Berliner Konzertbesuchers ein, der damals in der Kalkscheune den ebenfalls sich zu Tode possierenden „Sugarplum Fairies“ entgegen rief: „You´re not the Hives!“). Aber sie rocken, rocken, rocken! Junge, wohltrainierte, tätowierte, nackte Männeroberkörper mit Guitarrendeko sind hübsch anzusehen. Aber rechtfertigen sie eine Orgie mit der schwitzenden Jungfleischmasse? Ich bin noch unschlüssig. Lustig war´s aber auf jeden Fall. Das lag aber vor allem an den guten Freunden, die dabei waren und mich vor so manchem Ellbogen im Gesicht bewahrt haben. Blaue Flecken hab ich leider trotzdem. Zukünftig also lieber wieder OO-Bar?

Ich hoffe, diese zwei Absätze können das Dilemma der 25-30-Jährigen annähernd wiedergeben. Oder um es mit der Überschrift eines Artikels aus dem U_mag zu sagen: „Niemand will alt werden, doch zu jung ist auch irgendwie uncool.

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Mein Jahr

31. Dezember 2008
  • Der Job: Ich habe gewechselt und bin im Paradies gelandet. Was macht es pardiesisch? Wie immer sind es die Menschen, die Begegnungen, die Einblicke und die Erfahrungen. Wird man allerdings auf dem alljährlichen Stufentreffen danach gefragt und man bekommt (wie immer unqualifizierte Kommentare von Unwissenden) zu hören: „Hat das denn noch Zukunft?“, dann ärgert man sich kurz und denkt sich dann: Ach Junge, wenn du wüsstest. Ich kann mir zwar keinen BMW kaufen, aber ich will auch keinen. Mein Job besteht darin Leuten zu helfen. Was gibt es Besseres? (Ein „Unternehmen“ zu beraten? Hell no! ;-). Menschen sind wichtiger. Den Job zu wechseln und sich nebenher weiter zu bilden, das war die beste Entscheidung in diesem Jahr.
  • Das „Selbststudium“: Ich habe mich ein Stückchen weit wieder gefunden. Und das besonders Schöne daran: Ich mag mich. Von meiner Lieblingskrankheit einmal abgesehen. Aber: Sie ist nebensächlich, das muss ich weiterhin lernen. Meine Einbildungskraft ist „at its best“. Jetzt müsste ich diese Kraft nur endlich mal in was Gescheites umwandeln, statt pausenloses Kopfkino. Überhaupt: Ich habe manchmal so viele Ideen und statt diese umzusetzen, denke ich: „Ach nee, ist doch nix.“ Das muss sich ändern!
  • Jungsein: Ich habe gemerkt, dass ich noch jung bin. (Haha, Frau Frapeur und ihre sagenhafte Erkenntnisse). Und das ist gut, Leute, das ist gut. Vernünftig sein, das mache ich dann in ein paar Jahren mit Mann, Kind und Gedanken über frühkindliche Förderung, zweisprachige Kindergärten, Impfungen und so weiter. Langweiliger Erwachsenenkram. Aber solange noch eine 2 vorne dran steht, ihr Lieben, gilt es die Stadt unsicher zu machen (durch wahnwitziges Fahrradfahren), die Stadt zu verschönern (durch paste-ups), Bücher zu lesen, sinnlos im Internet zu surfen, schlecht Klavier zu spielen und aus Spaß an der Freud dazu lauthals zu singen, Träume zu haben, zu reisen (dieses Jahr: BCN, Frankreich, Wien, nächstes hoffentlich: BCN, GB, Berlin), frei zu sein, wahrlich das zu tun, was man will.
  • Gesund leben: Denn das heißt nicht nur gesunde Ernährung in einer einer Welt voller Scheißessen, Bewegung in einer Welt voller Sofas und SUVs, Hormone absetzen und dabei nicht die Selbstachtung verlieren, Geistesruhe in einer Welt voller naja, Kopfkino, HouseMDgucken bis man glaubt eine Thrombose zu haben, Tanzen, Tanzen, Tanzen und Kunstüberfluß, sondern auch: Sich vor allem und in erster Linie wohl fühlen, um jeden Abend sagen zu können: Liebe Thrombose, solltest du heute Nacht über mich kommen und mich ins Jenseits befördern, so bin ich dir nicht böse und habe keine Angst, weil mein Leben schön war. Danke dafür.
  • Menschen: Es gibt nichts großartigeres auf der Welt als Menschen. Dass ich interessante Menschen kennen lernen durfte und darf, dass ich Menschen kenne, die mich mögen und ich sie auch, die für mich da sind in Freude, Zweifel, Leid und Glück, macht mich glücklich und tröstet mich über die Tatsache hinweg, dass es auf diesem Planeten so einige Deppen gibt, die ich natürlich auch respektiere (äh, ehrlicher: hinnehme). Aber Zuneigung, Verständnis, Mitgefühl? Entschuldigung, nein!
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Die Jugend von heute

10. Oktober 2008

Schlimm, dass ich dies überhaupt denken muss. In meinem Alter! Aber es ist so. Die Jugend von heute ist irgendwie anstregend. Und ich zähle mich nicht mehr dazu, obwohl ich gerade Leute im Sinn habe, die nur 4 Jahre jünger sind als ich. Und doch… Welten! Die kennen Blur gar nicht mehr, bzw. wenn überhaupt, dann nur von „Song 2″, der auf jeder Party als Jetzt-darf-ich-30-Sek-schubsen-Lied gespielt wird. Was sind das für Menschen?

Wie kann soviel Unterschied in vier Jahren stecken, frage ich mich, gerade aus dem Zimmer meiner Mitbewohnerin zurückkommend, die mit ihren „Mädels“ vorgeglüht hat, um nun auf eine Schneckenhofparty zu gehen. Mal ganz im Ernst: Schneckenhofpartys. Das sind Partys für Leute, die noch nicht begriffen haben, wo es lang geht im Leben. (Nicht dass ich mich zu den anderen zählen kann, aber ich bin immerhin 100 Km voran). Die sich cool fühlen, wenn sie für viel Geld eine schlechte, aber durchorganisierte Party gekauft haben, auf der es darum geht, bei lauter Musik möglichst viel Körperkontakt zu haben. Tanzen kann man das nicht mehr nennen.

Leute die ständig Fotos davon machen, wie sie sich amüsieren (aka. vollsaufen, Küsschen geben und unter den Rock fassen). „Dein Hals sah gerade so erotisch aus, Baby.“ Und was machen sie an so einem Abend? Natürlich sich Fotos zeigen vom letzten Mal Amüsement. „Ohmygod, das ist ja so süß!“ – „Guck mal, du mit dem honk.“ – „Oh no, <> honk, he´s just got the nicest penis.“ – „Und der da, weißt du noch, dass du ihn auf der Party von…“. Das ist StudiVZ alive. Ich bin nichts ohne meine Freunde. Meine Freunde sind nichts ohne mich. Und ich muss der ganzen Welt zeigen, wie lieb wir uns haben. Die modernen Musketiere!

Wenn ich da also aus diesem nach Essen und Alkohol riechenden Zimmer raus gehe, dann fühle ich mich alt. Aber nicht schlecht alt. Sondern gut alt. Erwachsen. Gut, gut, gut, dass das vorüber ist. (Bzw. nie so war bei mir.) Und ich sag euch, worin der große Unterschied besteht: Arbeiten gehen. Und zwar richtig. Irgendwie ernüchtert das. Und das ist nicht schlecht.

Oder was meint ihr?

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Fahrrad fahren macht jung

28. Juli 2008

Liebe Leute,

kommt es vor, dass ihr deprimiert seid oder schlecht drauf? Eventuell sogar der Meinung, der beste Teil eures Lebens läge hinter euch? Dann schnappt euch ein Fahrrad, fahrt durch die Straßen eurer Stadt und lasst euch den Fahrtwind ins Gesicht und durch die offene Strickjacke wehen. Fahrrad fahren ist wie Weinen. Es löst keine Probleme, aber es beruhigt innerlich und lässt Zuversicht aufkommen.

Und wenn man beim Fahrrad fahren Gedanken hat, wie die im Folgenden etwas genauer aufgeführten, dann hat es sich nicht nur für die Umwelt gelohnt, sondern auch für einen selbst. Ich bin also für mehr Fahrrad fahren!

Gedanke Nr. 1: 25-30 zu sein, ist das Beste, was mir bisher passiert ist. Es ließ sich zwar dramatisch an, aber der tiefe Start ermöglicht einen raschen Aufstieg. Bla blubb, die Jacqueline dreht mal wieder auf und ab. Was ich eigentlich sagen will: Die Vorteile liegen auf der Hand. Man ist jung, aber nicht mehr zu jung. Man verdient sein erstes Geld und ist wahrhaft unabhängig. Man kennt sich einigermaßen, mittlerweile, und weiß einigermaßen was man will. Und trotzdem bleibt es spannend. Man blickt auf gute und schlechte Dinge zurück und betrachtet beide trotzdem neutral. Man ist erwachsen und jung zugleich.

Gedanke Nr. 2: Heiraten kann man später noch. Glorreiche Erkenntnis?! Mal ganz im Ernst: Wer der Meinung ist, die oder denjenigen gefunden zu haben, der oder die ES ist, sollte zuschlagen. Ganz klar. Aber alle anderen… Lasst euch Zeit, Menschenskinder! Man kann auch verbindlich sein, man kann auch lieben OHNE. MIT ist auch keine Garantie. Für nichts. Genausowenig wie OHNE nicht bedeutet, keine Garantie zu haben. Was wirklich zählt, Freunde, ist das innere Gefühle. Die innere Zugehörigkeit. Dann ist Heiraten eigentlich nur noch eine Geste. Eine nette Geste.

Gedanke Nr. 3: Der Mensch ist ein Sicherheitstier. Aber Sicherheit besteht niemals. Sich an Dingen fest zu halten, bewirkt immer Leid. Sagt Buddha. Heißt nicht, sich niemals zu binden, oder sich keine Sorgen machen zu dürfen. Sondern heißt: Bewusst zu leben. Die kleinen Dinge schätzen und nicht auf die großen Dinge hoffen. Je freier man von konkreten Vorstellungen ist, desto besser lebt man. Konkrete Vorstellungen führen zu konkreten Enttäuschungen. Man sollte weniger Vorstellungen haben und sich mehr überraschen lassen. Vom Leben. Vom lieben Gott. Oder wie ihr das halt nennt.

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Exzesse leben

4. April 2008

Liebe Leute,

wollen wir eigentlich gar nicht mehr erwachsen werden? Auf der einen Seite sehne ich mich nach dem „in sich Ruhen“, das – laut meiner Vorstellung – das Erwachsensein mit sich bringt. Das „sich selbst nicht ständig in Frage stellen“. Auf der anderen Seite: Ich bin jung, ich will Spaß, ich will das Leben genießen. Und ich habe teilweise noch unreife Ansichten. Darf man das noch, mit 26?

„Was ist erquickender als Licht?“ – „Das Gespräch.“ In diesem Sinne führte ich also letztens ein Gespräch darüber. Und da gestand der Gesprächspartner, dass er Exzesse liebt. Mit Exzessen meint er, gute Momente des Lebens, in denen man auch mal unvernünftige Dinge tut, weil sie die Qualität des Moments steigern. Brauchen wir also Exzesse um jung zu bleiben? Oder gaukeln Exzesse uns das „jung sein“ vor? Habe ich also viele Exzesse, fühle ich mich jung? Diese Argumentation geht ein wenig in die Richtung, die ich in dem Abbitte-Beitrag schon einmal kurz ansprach: Sind wir gelangweilt vom Leben? Können wir die wirklich wichtigen Dinge nicht schätzen? Wollen wir ständig erleben? Brauchen wir ständig „Bespaßung“?

Ja, ich gebe zu, ich mag Freitag Abende alleine zu Hause nicht besonders. Der erwachsene Teil in mir sagt: Das ist auch ok, nein das ist sogar nicht nur ok, das ist sehr gut so. Du kannst schreiben, du kannst lesen, du kannst singen (zumindest bis 22 Uhr). Sonst hast du nie Zeit dafür, bzw. belegst die Zeit mit unwichtigen Dingen. Der junge Teil in mir sagt: Hey, was mache ich hier? Ich muss raus. Ich muss unter Männer! Fuck!

Meine Meinung zum Thema Exzesse: Es gibt Momente im Leben, da treffen mehrere Aspekte zusammen, die sich dann zu einem großen, unerträglichen Emotionswust auftürmen, der den Verstand vollständig ausschaltet. Diese Momente sind kurz, aber wenn sie dich an einem schlechten Tag erwischen, dann können sie weitreichende Konsequenzen haben, weil sie dich handeln lassen, wie du es sonst vielleicht nicht tun würdest. Und das mag die Kontrollfaschistin nicht. Immer alles unter Kontrolle. Mehr oder weniger. Bis auf die Freitagabendplanung. ;-)

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I have a life out there

31. Januar 2008

Sometimes there´s not enough time to write. Or, likewise, laziness becomes my best friend. So I think: No, not tonight. You can write tomorrow. And then, all of a sudden, it´s been 10 days since my last post. That´s the way time goes by.

* I went to my yoga class and came home completely happy. How can this be? Yoga really seems to work for me. Some days more, some less, but it´s really working.

* I got a thai massage. Very interesting experience. I like a hard massage, but that really was new to me: They really grab you and use their whole body weight to put pressure on some parts. During the procedure it sometimes feels strange, but afterwards you feel just wonderful. And there´s something sweet about asian women.

* I finally saw (and heard) the „SHOUT OUT LOUDS“ at the Centralstation in Darmstadt last evening and I must really say that they are very talented. One of those bands that are really worth experiencing live. They´re very good at it.

* Why do kids nowadays have to make pictures of everything they experience? „Me at the concert“ (picture taken with my mobile). Why? As if, without a picture proving it, one has not really been there. Do we need more proofs nowadays?

* I never thought I would do this, but it´s true and I´ll admit it in public: I became 26 inside a McDonalds. It´s like: I had a child in the bus. Totally wicked.

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Isla Festival

24. September 2007

Zwischen Umzugskisten und Koffer packen für die Tagung in Berlin, finde ich noch 5 Min. um über das ISLA Festival zu berichten, das am letzten Samstag in der Hugenottenhalle in Neu Isenburg statt fand. Aber ich hab nur Stichworte:

MUSIK:

* Mädels und einen quasseligen Sänger gab´s bei Pillow Fight Club. Wer Hole und süße Mädchenstimmen mag, ist hier richtig. Anspieltipp: Nova. Ansonsten: Üben, üben, üben.

* Richtig abgefahren: Nasty Riot. Ich sag nur: Bier über schöne Oberkörper kippen. Die Stimmung war super. Die Musik etwas für Fans von Glam Rock. „Do you feel sexey?“

* Grandios: Die großartigen MBWTEYP. Ich hoffe, die kommen ganz groß raus und ich freue mich schon drauf, sie mal in Mannheim zu erleben. Und warte auf das Album! Nur schade, dass am Samstag ein großer Teil des Publikums schon nach Hause gegangen war.

Die JUGEND:

* Ganz schön schrill, aber irgendwie beneidenswert. Waren wir früher auch so?

* Was heißt hier früher, ich fühl mich noch jung, aber angesichts dieser Masse doch schon etwas erwachsener.

* Man sollte nur stage-diven wenn genug Leute da sind, alles andere ist entweder peinlich (wenn man wieder von der Bühne runter krabbeln muss, weil keiner da ist um einen aufzufangen) oder schmerzhaft (wenn man auf den Boden knallt).

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Streicheleinheiten…

17. September 2007

für die junge bibliothekarische Seele gibt es in dem Artikel der NY Times „A hipper crowd of Sushers„.

Librarians? Aren’t they supposed to be bespectacled women with a love of classic books and a perpetual annoyance with talkative patrons — the ultimate humorless shushers?

Not any more. With so much of the job involving technology and with a focus now on finding and sharing information beyond just what is available in books, a new type of librarian is emerging — the kind that, according to the Web site Librarian Avengers, is “looking to put the ‘hep cat’ in cataloguing.”

Now, there is a public librarian who writes dispatches for McSweeney’s Internet Tendency, a favored magazine of the young literati. “Unshelved,” a comic about librarians — yes, there is a comic about librarians — features a hipster librarian character. And, in real life, there are an increasing number of librarians who are notable not just for their pink-streaked hair but also for their passion for pop culture, activism and technology.“

How did such a nerdy profession become cool — aside from the fact that a certain amount of nerdiness is now cool? Many young librarians and library professors said that the work is no longer just about books but also about organizing and connecting people with information, including music and movies.

And though many librarians say that they, like nurses or priests, are called to the profession, they also say the job is stable, intellectually stimulating and can have reasonable hours — perfect for creative types who want to pursue their passions outside of work and don’t want to finance their pursuits by waiting tables. (The median salary for librarians was about $51,000 in 2006, according to the American Library Association-Allied Professional Organization.) [Anmerkung: Trifft in Deutschland leider nicht zu. Es sei denn man gehört zum höheren Dienst.]

 

The Librarian Action Figure