Archiv für die Kategorie ‘eat&drink’

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Mittagspause

22. August 2008

Wühle gerade alte E-Mails durch und bin auf folgende poetische Mittagstischseinladung gestoßen:

Hallo Ihr Lieben,

bald ist die Arbeit heut vollbracht,
bald führen meine Schritte mich nach Haus,
schon denkt ich an den Abend, an die Nacht,
doch schnell schick ich noch diese Mail hinaus.

Nicht missen möchte ich unser gemeinsam Mahl
in dieser Woche, wie zuvor,
und so stelle ich Euch vor die Wahl
und bin, betreffs der Antwort, nun ganz Ohr.

Ist es die Pizzateca, ist’s der Thai
ich gehe gerne mit Euch aus,
schreibt, was Euch zu Belieben sei -
meinetwegen auch das Bistro im Haus.

Nur was den Tag angeht,
da muss ich sagen:
Nur Mittwoch frei im Kalender steht -
der würde mir behagen.

Geschwinde schreibt mir Eure Präferenzen -
oder wollt Ihr diese Woche schwänzen?

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Ich bin so frei - gehen wir zum Thai?

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Nicht länger wolln wir Zaudern, Schwanken,
verschwenden Reden und Gedanken,
Es sei -
wir gehn zum Thai!

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ist’s Euch genehm
mit dem bewährten
und doch verschrobenen Gelehrten
zu Mittag wieder auszugehn?

Auf die vielen schönen Mahle
will ich hier verweisen -
auf dass wir wieder speisen
im italienischen Lokale.

Der Freitag - ist er recht?
Mich würde es freuen!
Freilich sollt Ihr nicht scheuen
abzusagen, wenn er schlecht.

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Darf ich es wagen,
kann ich mich trauen
zwei so schönen Frauen
ein Mittagessen anzutragen?

Es sei hiermit geschehen!
Ob ich Euch überzeugen kann
vom Donnerstag beim Pizzamann,
das werd ich morgen sehen.

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wie ist es schön
zu lesen und zu sehn
dass wir auch in dieser Woche
einmal Gäste sind beim gleichen Koche.

Eure Wünsche wurden mir nicht klar
eine schwierige Entscheidung , ja, fürwahr
doch männlicher Entscheidungsdrang
hasst das Zögern, wird es lang.

Deshalb sage ich jetzt nur:
Pizzateca, Donnerstag, um 12 Uhr.
Ich freu’ mich schon, Euch dort zu sehn
mit Euch am selben Tisch zu stehn.

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2 Sorten schon

16. März 2008

Gestern war ich auf einem Weinfest in der schönen Pfalz und zwar beim Mandelblütenfest in Gimmeldingen. Nicht gelogen. Ich weiß, dass einige von euch das nicht für möglich halten werden. Ist aber so!

Und ich kenne nun noch eine Sorte die erträglich ist. Wären wir immerhin schon bei Müller-Thurgau und “neu!” Scheurebe. Aber mehr als ein Glas geht nicht. Immer sachte mit die jungen Pferde.

Führt mich zur Vorfreude auf die Weinlagenwanderung an der Bergstraße, die ich dieses Jahr gerne von Heppenheim nach Zwingenberg laufen möchte. Letzes Jahr ging´s anders herum. Und es hat so viel Spaß gemacht, dass ich es dieses Jahr unbedingt wieder tun möchte. Also, wer Lust hat, am 1. Mai geht´s los. Was gibt es Besseres um einen Tag später in die neue Arbeit zu starten?

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Mein März

29. Februar 2008

Ganz im Sinne des Kulturspiegels plant Frau Frapeur ihren März.

  • Beginnen soll er mit einer Kurzreise nach Berlin. Dort geht es zunächst auf eine eintägige Fortbildung mit dieser äußerst interessanten Dame, auf die ich schon sehr gespannt bin. Außerdem langersehntes Wiedersehen mit den Berlinmädels und Berlinjungs. Besuch von Monsieur Vuong. Das Restaurant, nicht den Social-Bookmark-Dienst!
  • Bücher lesen: Ich werde vermutlich keine Zeit haben, aber falls doch, würde ich gerne die zwei folgenden neuen Skandalbücher lesen: “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche (die mir schon immer sympathisch war), in dem es darum geht, den Körperkult der Frauen auf eine krasse Art zu entmystifizieren. Und “Die Wohlgesinnten” von Jonathan Littell, von dem Jorgé Semprún sagt “Dieses Buch ist das Ereignis unserer Jahrhunderthälfte.”
  • Ausgetrickst” von Alex Robinson besprechen. Endlich einen/eine (?) “graphic novel”!!!
  • Meinen Resturlaub verbraten, vermutlich um Ostern herum. Nur wohin es gehen soll, weiß ich noch nicht. Irgendelche Tipps (bitte keine die ein Flugzeug erfordern ;-)?
  • Folgende Filme scheinen mir interessant: Control, Unsere Erde, Märzmelodie.
  • Ins Nationaltheater zu einem Stück von Lars von Trier gehen: Der Boss vom Ganzen / The Boss of it all.
  • Hoffentlich schaffe ich es auch in die Ausstellung Comics made in Germany in der DNB in Frankfurt.

Soweit, so gut. Ich informiere dann, wie erfolgreich ich war. :-)
Gruß von den Rechercheclients der ZLB in Berlin
sendet euch
Marie Jacqueline

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Outing: Ich gehöre zu den LOHAS

5. September 2007

Wie einige von euch bereits wissen, neigt MJF ja durchaus zu einer gewissen Radikalität. Was vielleicht auf die südländische Mentalität zurück zu führen ist? Keine Ahnung. Wie auch immer: Wenn ich von etwas überzeugt bin, dann bin ich meist sehr hartnäckig darin. Und dann muss auch erstmal etwas Dickes passieren, um mich davon wieder abzubringen. Beim Vegetarismus ist dies noch nicht passiert (das klappt seit 7 Jahren sehr gut, und da zwischenzeitlich kein Gammelgemüse aufgetaucht ist, vermutlich auch weiterhin).

Grundsätzlich bin ich ja auf dem Gesundheits-Trip. :-) D.h. ich bin der Meinung, die Gesundheit ist eines unserer höchsten Güter und viele Leute werfen sie täglich weg und gehen schlecht mit ihrem Körper um, weil man meistens erst dann jammert wenn es weh tut. Für mich gibt es nichts Abschreckenderes als Krankenhäuser. Deshalb will ich gesund leben. Und überhaupt. Die Gesundheit setzt sich (nur die körperlichen Aspekte betrachtend) aus drei Faktoren zusammen: Nahrung, Bewegung, Entspannung.

Bewegung: Dass regelmäßig Sport treiben ganz gut ist, hat jeder mittlerweile zumindest schon einmal gehört. Entspannung: Gut die meisten denken, das würde auch prima vor dem Fernseher klappen, eigentlich gehört etwas mehr dazu, aber immerhin: Die meisten Leute sind der Meinung sie können sich prima entspannen. Aber Nahrung? Sie essen alles. Alles. Und denken nicht darüber nach. So gibt es Menschen, die viel Geld für Klamotten ausgeben, aber Lebensmittel immer nur zum billigsten Preis kaufen möchten. Diese Menschen finde ich seltsam. Viele stopfen extrem viel Müll in sich hinein. Was daran liegt, dass ihr Vertrauen in die Lebensmittelhersteller recht groß ist.

Bei mir ist das anders. Einerseits versuche ich vielseitig zu essen, d.h. auch nicht so viel Süßzeug sondern viel Gemüse und Obst. Auf der andern (der radikaleren) Seite zweifle ich grundsätzlich daran, dass Lebensmittelhersteller daran interessiert sind, ein gutes Produkt zu verkaufen. In erster Linie wollen sie Profit machen. Punkt. Profit macht man mit Scheisse. Mit wohlschmeckender und gutaussehender Scheisse. Da ich dies glaube (warum ich das glaube, das “würde diesen Beitrag sprengen”, ich möchte hier nur auf sämtliche Skandale verweisen bzw. zum Gucken von “We feed the World” raten) bin ich (entgegen der Behauptung auf dem Button oben rechts) eine optimale Zielgruppe für Bio-Produkte. Junge Dame mit akademischen Hintergrund, die gesundheitsbewusst lebt, bereit ist dafür viel Geld auszugeben und dies zu ihrem Lifestyle macht, somit neusoziologisch zugehörig zu den LOHAS (”Lifestyle of Health and Sustainability”). Gesundheitsförderung besteht im salutogenetischen Ansatz darin, die stabilisierenden, gesunden Anteile in den Vordergrund zu stellen, d.h. sie zu benennen, zu begünstigen und sich entsprechend zu verhalten. Also kauft diese Dame gerne Bio-Produkte (im Bioladen, im Reformhaus, im Biosupermarkt, ja, auch im Discounter), glaubt, damit die Welt zu verbessern und sich selbst gesund zu essen. (Übrigens: Ich finde bei vielen Bio-Produkten schmeckt man, dass sie Bio sind).

Deshalb bin ich momentan etwas erschüttert über den Fakt, dass es auch bei den Biolebensmitteln Skandale gibt (siehe den Titel des dieswöchigen Spiegels), dass LIDL bei Basic einsteigt und ich eigentlich dieser Verarschung und dem Essen von Scheisse aus dem Weg gehen wollte. Aber: Es ist schwer! Und deshalb bin ich etwas deprimiert, weil ich quasi feststelle, das Gott nicht aussieht wie David Hasselhof sondern wie Bart Simpson. Im übertragenen Sinne zu verstehen.

Ich höre euch schon sagen: “Liebe Marie-Jacqueline, das Leben ist nicht schwarz-weiß.” Ich weiß. Aber es wäre einfacher, wenn es so wäre. Und ich möchte doch so gerne gut sein. Gut zu mir, gut zu anderen, gut zu der Welt. *seuftz*

„Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.“ (Definition der WHO). Wenn man das nimmt: Wer von uns ist dann eigentlich gesund?

Die schicke Kette gibt´s übrigens bei Katis Atelier.

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If you like tea and Berlin …

2. April 2007

you will probably love the “Tadschikische Teestube” (the “Tajik tearoom”) which is not easy to find unless you know where to look for it. It´s still a sorta insider tip.

Am Festungsgraben 1
10117 Berlin - Mitte
Tel. 030-2041112

You might also want to read an article about this lovely tea room in Berlin´s newspaper “Der Tagesspiegel” (in German). And another great thing to listen to (again, in German) is a podcast from the magazine “Spiegel Online” called “Ritt durchs wilde Tadschikistan”. The speaker could definitely improve his reading and learn something about how to read things in a more compelling way, but nevertheless the travelouge is fun to listen to.

Tadschikische Teestube