Archiv für die Kategorie ‘Frankreisch’

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Le bilan

5. Oktober 2008

Le very big Versailles

Having been 10 days in France and seen everything from a big city to small towns in Brittany, having seen big autoroutes and small chaussées, having seen beautiful girls buying ELLE and rather normal girls milking cows, this is my conclusion:

  • France is very rich in landscapes, but Germany and Spain are richer.
  • French people love food and they are willing to pay a lot for it. French cuisine is very tasty, but Spanish cuisine is healthier. French people love frommage and indeed they have very nice cheese.
  • France has very elegant and very proud people who know about the “lesseferr” and “savuarferr” (as venezuelan Mr. Chávez-Porquénotecallas put it in an interview some days ago). French people can be quite arrogant and quite nice. In most cases French people have to improve their English tout suite.
  • Go and visit their chateaus, they are very beautiful. And if you can sleep in them, even better. Go and visit their museums, they are very big and very crowded.
  • In a restaurant, let yourself be seated. This enhances your chance of being treated decently. And if not, go go go. Don´t spend your money on unkind people. Even if they are french.
  • French people are proud about their republic, but they also miss the monarchy.
  • Brittany reminded me a lot of the landscapes in South England.

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Wie ärgert man Franzosen?

5. Oktober 2008

1) The bad-poisson-scene

Bei einem Fischhändler fragen: C´est le poission d´aujourd´hui? (Meine Tante, ich sag´s euch. Ich: Por favor, no le preguntes eso. Und sie: Me dirá que es de hoy, pero huele como si fuera de una semana. Todos los pescaderos mienten.) Er war daraufhin sehr empört. Und der Fisch natürlich von heute und sehr lecker, pero no es como el del mediterraneo, claro.

2) The bad-restaurant-scene

Hatte ich vor genau einem Jahr schon einmal in Grenoble. Wir gehen in ein Restaurant, keiner kümmert sich um uns, also gehen wir rein. Man wird ignoriert und kein Kellner kommt. Warum? Weil man sich setzen lassen muss. Ich also abends bei meinem französischem Gastgeber nachgefragt, ob das ein totaler faux-pas ist oder was. Und er: O, forget se french. C´est terrible. You should have left se restaurant, come again and bring a matress. Sen you lie on se floor and say, hey, maitre, I´m sleeping. So fucking come over here or I´m leaving. Na, wenn er das sagt, dann werde ich es beim nächsten Mal ausprobieren.

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J´oublie le look bling-bling

3. Oktober 2008

In der Bretagne gibt es wunderschöne, weisse Sandstrände. Ich überlege, ob ich Algen mitnehmen und meine private Thalassotherapie starten soll. Hab ich dann aber doch gelassen und statt dessen neue Vokabeln gelernt:

  • le USB-clé = USB-Stick
  • disc ammovible = Wechseldatenträger
  • c´est ridicule = das ist lächerlich
  • pas de pub = bitte keine Werbung (auf Briefkästen)

Und aus der „Marie Claire“: „J´oublie le look bling-bling“. Was soviel heißt wie: Ich werde mir keine blinkenden Steinchen mehr anhängen. Also: Keine Klunker an den Fingern, kein Strass auf der Unterwäsche oder dem Handy. Keine bis auf die Schultern hängende Brillantenohringe mehr. C´est ne pas chic anymore.

Le look bling-bling.

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Ich werd dich das Gruseln lehren…

1. Oktober 2008

Von Rennes („le party erasmus“) nach Carnac („le megalithes“) und Quimper, wo das Navigationssystem die neue Ausfahrt im von den Franzosen heißgeliebten Kreisverkehr nicht kennt. 20 Min. später doch im Schloss angekommen. Wunderschön, ich liebe blaue Blumen. Und grusel mich des nachtens im Pförtnerhäuschen. Und wie… Wenn ich draußen nix höre außer die schreiende Eule (ku-kuuu-ku, kuhuhuhuhuhuuuu) und das nächste Haus 100 Meter weg ist und zwischendrin kein Licht, dann grusele ich mich. Da hilft auch das Schnarchen der Tante aus dem Nachbarzimmer nix. Ich kann halt doch nicht so einfach ohne Stadt. Außerdem hängt ein Napoleongemälde an der Wand, der steckt sich die Hand ins Hemd und guckt mich komisch an.

Das Gruseln nahm dann glücklicherweise pro Nacht mehr und mehr ab. Man gewöhnt sich daran, draußen nix außer der Eule zu hören. Außerdem ist der Garten so schön, der Milchbauer um die Ecke so lecker, die Gastgeberin so nett und der Gastgeber so salopp, dass ich mich dann doch bald wohl gefühlt habe.

Les hortensias.

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Poissons, ile flotante and se roome

28. September 2008

Der Tag beginnt mit Croissoint und café au lait, klar. Nachdem wir uns einen niegelnagelneuen Renault Twingo bei Europcar abgeholt haben, sind wir nach Chartres aufgebrochen. Bekannt für seine sehr gut erhaltene Kathedral, die im 11 Jhdt. erbaut wurde und die ältesten noch erhaltenen Glasfenster besitzt. Außerdem ist dort ein interessantes Stein-Labyrinth in den Boden eingelassen, was man ablaufen kann (betend) und wenn man in der Mitte angekommen ist, darf man sich umarmen. Schön, oder? ;-)

Am nächsten Tag geht es weiter nach Mont St. Michel, ein sehr touristisches, aber absolut sehenswertes Ziel. Am Abend habe ich dort erstmal „ soupe de poissons“ gegessen. Jedem wohl bekannt aus dem Film „Ariel, die kleine Meerjungfrau“, wo der Koch laut trällernd: „Les poissons, les poissons, oh, ich liebe les poissons.“ singt, während er die Krabbe malträtiert. Und irgendwie sind die Franzosen beim Essen seltsam. Ehe man sich versieht, räumt der Kellner den Teller weg, nur weil man vielleicht 1 Min. lang nichts gegessen, sondern sich unterhalten hat und noch lange nicht fertig ist. Je vous emprie. Meine Tante meint, die französische Küche sei absolut überbewertet, weil überall Butter drin steckt. (Uy, que rabia! Por qué no usarán aceite de oliva? Es mucho más sano y no mata tanto a los sabores como la mantequilla.). Als Nachtisch steht zur Auswahl „tarte normande” oder “ile flotante“. Nun stellt sich die Frage, was genau eine schwimmende Insel ist? C´est merengue. Wie Real Madrid. Merci, but no. No Real Madrid for me. I prefer tarte normande, SVP. Und die nette Dame an der réception, Dauphine, sagt: Yor roome is on se ferst floor. Erinnert mich daran, dass ich in Paris eine tolle „pub“ gesehen habe, auf der ein verprügelter Engländer abgebildet ist und drüber steht irgendwas wie „Hören Sie auf die Engländer zu quälen. Lernen Sie Englisch bei XYZ.“

Le Mont St. Michel

Les dirty shoes, nachdem ich einmal drum herum gelaufen bin.

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Urlaub

2. April 2008
  • Voglhaus in Konstanz: Lecker Kuchen und Caro Kinderkaffee in sehr gemütlicher Atmosphäre. Außerdem sehr gute Sprüche an der Wand, z.B. von Albert Schweitzer.
  • Klettern macht Spaß! Vor allem in einem Hochseilpark.
  • Was entgegnet man einem Schweizer, dem man beim Wandern begegnet, auf sein “Grüzimiteinand”?
  • Sasbachwalden ist das schönste Dorf Deutschlands, aber Straßburg ist auch sehr schön. Und es gibt tatsächlich sehr hilfreiche, nette Franzosen, die einem aus einem Ghetto wieder raushelfen, wenn man verzweifelt in Cronenbourg den Ikea sucht.
  • Es ist lustig, schlafende Australier via Skype zu sehen. Und irgendwie auch sehr süß.
  • Juno” ist su-per! Begeisterung über meinen zuletzt gesehenen Problemfilm. Und ein kleiner Dialog, als Kostprobe:

Ultrasound Technician: Well, there you have it. Would you like to know the sex?
Leah: Yes!
Juno: No!
Leah: Pleease, Juno, please!
Juno: No, there will be no sex!
Ultrasound Technician: Planning to be suprised when you deliver?
Juno: Well, no, but I want Mark and Vanessa to be suprised and if you tell me I’ll just, like, ruin everything.
Ultrasound technician: Are Mark and Vanessa your friends at school?
Juno: No, no, no. They’re the adoptive parents.
Ultrasound technician: Oh, well thank goodness for that!
Bren: What’s that supposed to mean?
Ultrasound technician: I just see a lot of teenage mothers come through here and it’s obviously a poisonous environment to raise a baby in.
Juno: How do you know I’m so poisonous? What if these adoptive parents turn out to be, like, evil molesters.
Bren: They could be utterly negligent. Maybe they’ll do a far shittier job of raising a kid than my dumbass step-daughter would. Have you considered that?… What is your job title exactly?
Ultrasound technician: I’m an ultrasound technician, maam.
Bren: Well, I’m a nail technician and I think we both ought to just stick to what we know.

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Rückblick auf restliche Paris-Erlebnisse

6. November 2007

Der Berg auf der Arbeit und der endlich freigeschaltete Festnetzanschluss mit Flatrate haben diesen Post hinausgezögert, aber jetzt ist er da. Anbei also noch ein Überblick über die restlichen Paris-Erlebnisse:

* Am Samstag Morgen ging´s auf zu den Katakomben, wirklich gruselig. Bei all den Schädeln und Knochen die da so aufgestapelt waren, fand ich es auch nicht so lecker, wenn einem dann Wasser auf den Kopf tropft. Aber in jedem Fall sehr eindrucksvoll. Und dann doch nicht so schlimm, als dass man danach nicht einen hervorragenden Crepe essen konnte. Und außerdem habe ich wieder einmal festgestellt: Zum Glück gibt es McDonalds und Starbucks um aufs Klo zu gehen. Was sollte man dort auch sonst?

* Weiter nach Montmatre, wo wir uns die Sacré Coeur, mit Kuppel-Aufstieg, dann Amélies Cafe (Café des deux moulins) in der Rue Lepic und schließlich noch den um die Ecke liegenden Moulin Rouge angeschaut haben. Abends, die Füsse taten weh, das brasilianische Kartenspiel “truco” gelernt.

* Sonntag, letzter Tag, in 2,5 Std durch´s Musée d´Orsay gehetzt, 2. Stock fand ich am besten, dann zur Metro (ich hab die Nase voll von der Metro! ganz schlimm, die Linie 4 Porte d`Orleans nach Porte de Clignancourt, mit Gepäck kaum zu bewältigen) und dann in den ICE nach Saarbrücken. Und kaum ist man da drin, fühlt man sich wieder wie zu Hause.

Fazit: Wunderschöne Stadt. Unfreundliche Kellner. Elegante Französinnen. Stendhal-Syndrom.

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36 Std. in Paris

3. November 2007

Herzlich willkommen im Tourismusmarathon: Die Kurzfassung (etwas langsamer als sonst, da brasilianische Laptoptastaturen etwas gewoehnungsbeduerftig sind, aber immerhin nicht ganz so schlimm wie die franzoesischen, bei denen jeder Buchstabe wo anders ist):

  • TGV von Grenoble nach Paris, um ein Haar verpasst, dann aber doch bekommen. Am Gare de Lyon Treffpunkt mit Carlinhos, einem brasilianischen Erasmus-Kollegen von meinem Bruder. Deshalb auch die brasilianische Tastatur. :-)
  • Zur Jugendherberge (D´Artagnan, Metro: Porte de Bagnole) fahren, die eigentlich prima ist, bis auf die fehlenden Kopfkissenhuellen.
  • Dann auf zum Hotel de Ville, weiter zu Notre Dame. Erste Lektion: Paris ist teuer, gerade was Getraenke angeht. Und je naeher an Sehenswuerdigkeit, desto teurer. Ich habe einen schwarzen Tee getrunken, der so schmeckte, als haette sich eine Maus vorher drin gebadet. Lecker! Anschliessend zu St. Chapelle, die zu viel Eintritt kostete, also wieder raus.
  • Danach weiter zum Jardin de Luxembourg, wo wir nach 10-minuetigem Entspannen auf der Parkbank wieder weg geschickt wurden, da um 17 Uhr “fermeture” ist, wie laut auf Trillerpfeifen blasende Polizisten uns zu verstehen gaben.
  • Von dort aus zum Panthéon, und dann ziemlich fertig zurueck in die Jugendherberge und anschliessend ins Kino um “Paranoid Park” zu gucken (von Gus van Sant). Der Film hat mir erstaunlich gut gefallen, da fantastisch fotografiert.
  • Heute Morgen: Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht - auch Franzoesinnen schnarchen - aufgebrochen zum Eiffelturm. Anstehen, anstehen, anstehen. Aber dann habe ich mich sogar in die zweite Etage hochgetraut und es nicht bereut. Und eine schicke Uhr gekauft, die in die Kueche kommt.
  • Dann zu Trócador gelaufen und den Eiffelturm nochmal aus der Ferne betrachtet, technotanzende Youngster gesehen, weiter mit der Metro zum Arc du Triomphe. Den Wahnsinn der Verkehrskreisel in Paris begutachtet. Ulrich Wickert meint ja angeblich, man kann da drueber laufen, wenn man nur die Autofahrer nicht anguckt, aber wir haben das nicht ausprobiert.
  • Von dort aus zum Louvre, das war der beeindruckendste Teil des Tages. Was fuer ein grosses Museum. Fast schon groessenwahnsinnig und kaum zu bewaeltigen ohne Stendahl-Syndrom. Ich sach nur: Mona Lisa on tour, so ungefaehr geht es in dem einen Saal ab. Kreischende Teenies und gehobene Digitalkameras. Ich glaube, man kann darin eine Woche verbringen, aber fuer uns mussten 3 Std. ausreichen. Und natuerlich teuer im Museumscafé gegessen. Kellner scheinen in Frankreich oft eher schlecht gelaunter Natur zu sein.
  • Vor einer Stunde noch zur Place de la Concorde, Riesenrad und blitzenden Eiffelturm bewundert, an der Seine entlang spaziert (Paris ist wirklich sehr romantisch). Und nun sitze ich in der Bar der Jugendherberge und schreibe dies.
  • Es gibt uebrigens eine Metro-Station, die Kléber heisst. :-)

Bonne soirée.

PS: Ein kleiner Nachtrag zu Grenoble: Ein empfehlenswertes kleines Laedchen zum Teetrinken und selbstgebackene Kekse essen: “Adelaide” an der Rue des Clercs.

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Bonsoir Mesdames et Mesieurs

31. Oktober 2007

Radio Bemba aus Grenoble. Oder so. Mit Stichpunkten zu dieswöchigen Erlebnissen in der Schweiz und in Frankreich:

* Mit abgelaufenem Personalausweis lässt sich weiterhin prima durch Europa reisen. Aber vielleicht hatte ich bisher auch einfach nur verdammt viel Glück!

* Im IC von Basel nach Genf wird einem sehr sehr schlecht, wenn man rückwärts sitzend die hervorragende Neigetechnik des Zuges genießen kann. Da hilft nur schlafen. Oder kotzen. Ich habe mich für ersteres entschieden.

* Ohrenschützer sind nicht leicht zu finden, vor allem wenn einen die Angestellen von den Galeries Lafayette in die Apotheke schicken wollen, weil sie glauben man sucht Ohrenstöpsel. Aber das war letzte Woche in Frankfurt. Jetzt suchten wir “cache oreilles“. Ohrenverstecker, zu deutsch. Und fanden sie nach 1 Std.

* In französischen Studentenwohnheimen orientiert man sich am Platzbedarf für Sardellen in einer Dose. Das Zimmer meines Bruders ist, wir haben es abgemessen, 11,80 qm groß. Davon muss man 2,5qm für Bad abziehen. 0,5qm für Schrank. Weitere 0,5qm für Schreibtisch und weitere 0,5qm für Regal. Sowie 2 qm für Bett. Bleiben ca. 6 qm zum stehen und sitzen. Was zu zweit sehr gemütlich ist.

* In Grenoble gibt es gleich 3 hervorragend sortierte Comicläden. Einer davon sogar mit Café, superb! Auch habe ich den Eindruck, dass die französische Comicszene echt gut ist. Es gibt unglaublich viele, sehr schön hergestellte Ausgaben. Nur leider alles auf französisch. Bei uns sind Comicläden ja oft etwas schmuddelig und klein, hier sind sie sehr stylisch.

* Ansonsten noch “Michael Clyton” gesehen, guter Thriller mit George Clooney. Auf Englisch natürlich. Auf die Bastille gestiegen und wieder runter. Ein Muss! Und in der Impressionistenausstellung gewesen.

Morgen geht´s nach Paris. Et sur ce, bonsoir!