Archiv für die Kategorie ‘HiddenPlaces’

h1

Mehr Tränen

23. Oktober 2009

Ach du Scheiße! Ich glaube ich muss mehr deutschen HipHop hören. Das ist echt bewegend. Überhaupt: Musik ist eines der wichtigsten Dinge im Leben.

Mein Vater fragt mich was ich verdiene, was soll ich sagen?
Denn eigentlich fragst du ja nach dem Kontostand bei der deutschen Bank.
Denn wenn du wirklich wissen willst was ich verdiene,
würd ich Liebe, Glück, Begeisterung antworten, plus ein bisschen Friede.
Die Gier nach Leben in mir ist einfach zu riesig
und noch nicht befriedigt durch hübsche Frauen, die lächeln im Zwielicht
der Disco oder dem Decken des Dispos oder dem Echo oder was weiß ich,
ich weiß irgendwie selber gar nicht was es ist.
Der Euphorie durch den Rausch folgt die Depression,
Drinks sind bittersüße Tränen, ich schlaf mich aus, morgen wird es schon.

h1

Kurioses

25. September 2009

Bild 2

1. Fundstück des Tages. Aus der WDL.

2. Fundstück des Tages. Aus der W.

‚Bohème’ und ‚Avantgarde’ werden häufig fälschlicherweise synonym verwendet: Die Bohème provoziert durch Normverstöße in ihrer Lebensführung, eine Avantgarde dagegen provoziert durch Normverstöße in ihrer Kunst. Sollte ein Künstler sowohl durch seine Lebensführung als auch in seiner Kunst gegen die etablierten Normen verstoßen, können sich die Begriffe überlagern. Doch dies ist nicht zwangsläufig der Fall.

h1

Über den Dächern…

27. Juli 2009

Leute mit Flachdach sind zu beneiden. Ich saß jedenfalls gestern Abend zum zweiten Mal auf einem Dach in der Schwetzinger Straße und durfte den Sonnenuntergang über Mannheim beobachten, von oben aufs Bernstein runter gucken, den Fernsehturm und der Christuskirche beim „angehen“ zuschauen (rot und weiß), den Mercedesstern aus der Ferne leuchten und die Flagge überm Maritim angestrahlt im Winde flackern sehen. Dabei ein Glas Rotwein trinken, die Schwalben zwitschern hören (viel besser als Twitter) und leichte Konversation betreiben. Wunderbar!

And yet again: I love this city. Nonetheless I´m looking forward to visiting the two big Bs in August. Berlin and Barcelona. But I´ll be back, beloved.

h1

Komm, erzähl es mir

23. Juni 2009

In den letzten Wochen fällt mir auf, dass viele Menschen mir Dinge aus ihrem Leben erzählen, die auf einer recht intimen Ebene sind, obwohl ich einige dieser Menschen gar nicht so gut kenne. Irgendwie freut mich das. Vielleicht ist es das aufmerksame Zuhören, das Stellen der richtigen Fragen oder vielleicht liegt es daran, dass ich manchmal auch meinen inneren Kleiderschrank öffne und Blicke auf die vielen bunten Klamotten gewähre.

Ich weiß es nicht. Jedenfalls macht es mich zufrieden, dass die Leute einfach auspacken. Denn oberflächliche Gespräche sind eine reine Zeitverschwendung. Gehören aber zum Alltag. Trotzdem: Es ist so schön, auf tiefere Ebenen zu gehen. Frau Frapeur benutzt manchmal die Feuerleiter dafür. Dann ist man schneller da. ;-)

Vertrauen wird oft mit Vertrauen belohnt. Nicht immer. Aber oft.

h1

I´m a TCK

25. Mai 2009

I had to become 27 before I heard of it for the first time: I am a so called third culture kid.

„[A] person who has spent a significant part of his or her developmental years outside the parents’ culture. The TCK builds relationships to all of the cultures, while not having full ownership in any. Although elements from each culture are assimilated into the TCK’s life experience, the sense of belonging is in relationship to others of the same background.“

This implies some things. For example the way I approach people, the way I am attached to people, the way I feel before leaving my home for some weeks. The way I love my home country and my home city. It implies that I really like to go to the core. It explains why I love conversations. It implies many things.

I see myself clearer now. I can roughly understand some parts of myself better. I can excuse my last delusion. And I am very grateful that someone walked into my life and gave me that book. I hope someone walks into your lives as well, and hands you a book that enables you to understand yourself better. It´s a gift. From god or fortune. Choose that yourself.

h1

Rosenhöhe

30. Juli 2008

Hab ich eigentlich schon einmal erwähnt, wie schön Darmstadt ist? Darmstadt hässlich finden, das können eigentlich nur Leute die keine Ahnung haben.

Man nehme zum Beispiel die Rosenhöhe. Da gibt es Blumen, Felder, Bäume, Künstler und Glühwürmchen.

Überzeugt euch selbst: Flickr Diashow. Oder noch besser: In natura.

Früher ging ich da immer joggen oder knutschen. Hach ja! *seuftz*

h1

Alte Heimat, neue Heimat

15. März 2008

gefunden bei Flickr

h1

If you like tea and Berlin …

2. April 2007

you will probably love the „Tadschikische Teestube“ (the „Tajik tearoom“) which is not easy to find unless you know where to look for it. It´s still a sorta insider tip.

Am Festungsgraben 1
10117 Berlin – Mitte
Tel. 030-2041112

You might also want to read an article about this lovely tea room in Berlin´s newspaper „Der Tagesspiegel“ (in German). And another great thing to listen to (again, in German) is a podcast from the magazine „Spiegel Online“ called „Ritt durchs wilde Tadschikistan“. The speaker could definitely improve his reading and learn something about how to read things in a more compelling way, but nevertheless the travelouge is fun to listen to.

Tadschikische Teestube

h1

Das Bett ist heilig

8. Februar 2007

Wir werden in einem Bett geboren, wir schlafen darin, wir sterben darin. Das Bett ist weich und warm. Ich assoziiere es mit Nichtstun, mit wohltuendem Schlaf, mit dem Rückzug aus der Welt, mit der Heimkehr zu mir selbst.

In England lag ich bereits einmal in so einem Bett und habe mich überglücklich gefühlt. An was es lag? An dem schönen Zimmer, dunkle Holzbalken, ein großes Bett, ein weißer feiner Stoff über die Balken gelegt, so dass man nur ein wenig vom Bett sehen konnte. Wunderschöne weiße Satinbettwäsche mit kleinen weißen Blumen drauf. Verschiedene große Kopfkissen in unterschiedlichen Formen und Stoffen, in weiß, beige und rot. Und ich dazwischen, beleuchtet von einer kleinen Lampe. Mit zwei Büchern: Eins wo ich reinschreibe, eins wo ich drin lese. Was, ich frage, was kann einen auf der Welt glücklicher machen?