Archiv für die Kategorie ‘Internet’

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Leo Leikes dieser Welt, wo seid ihr?

27. April 2009

Marie Jacqueline hatte das Vergnügen ein hervorragendes, intelligentes und Dauergrinsen hervorrufendes Buch zu lesen, das sie nur so verschlungen hat. Die Handlung klingt zwar banal, aber, wie ich schon in meinem vorherigen Eintrag schrieb, gute Gespräche sind halt einfach alles. Und in diesem Buch geht es darum, dass sich zwei Menschen über gute Gespräche (bzw. E-Mail-Verkehr) kennen lernen. Auch wird viel über die Liebe, über das Äußere und das Miteinander nachgedacht. Über zwischenmenschliche Interaktion. Ein echtes Lehrbuch für Männer und Frauen. Und bei allem Geschmachte ist es ein riesiges Vergnügen, weil so gar nicht abgehoben und irgendwie möglich.

Also, Leo Leikes dieser Welt. Wo seid ihr eigentlich alle? Lasst mich eure Emmi Rothner sein. :-)

Hier noch der Hinweis zu einer ordentlichen Rezension. Und die Frage: Ist das eigentlich ein Frauenbuch? Oder gefällt´s auch den Männern?

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Wenn du das magst, dann vielleicht auch das?

30. August 2007

Zwei Webseiten, die ich recht interessant finde um zu gucken was mir sonst noch so an Musik gefallen könnte (um nicht in Versuchung zu geraten, dies bei großen bösen Händlern zu tun, oder als 2. und 3. Meinung zu lastFM oder Pandora), sind Liveplasma und Music-Map. Diese bieten eine visuelle Aufbereitung.

sol_musicmap.jpg

Die „Shout out louds“ und ihre Nachbarn bei music-map.

liveplasma2.jpg

„Trail of dead“ und die Verwandten bei liveplasma.

Ganz nett, oder?

Dann mal eine gute Nacht, Freunde. MJF ist mal wieder undiszipliniert. Ich verspreche, wenn ich es demnächst nicht wieder selbst in den Griff kriege, melde ich mich bei den „Anonymen Schlafverweigerern“ an.

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Informationsrecherche as seen on babelfish

27. August 2007

Eine kurzen und prägnanten Beitrag zur Problematik der Informationsrecherche heutzutage (dafür bewundere ich die Amerikaner, die haben so eine unkomplizierte und trotzdem auf den Punkt gebrachte Art die Dinge zu formulieren) habe ich heute bei der Online Education Database entdeckt. Ich fand ihn so gut, dass ich ihn bei dem guten, alten Babelfish ins Deutsche habe übersetzen lassen. Und herzlich lachen musste, bei dem was da so raus kam:

Erhielt ein Forschung Papier oder eine These zu schreiben? Möchten mit dem Internet erforschen? Viel Glueck. Es gibt eine Menge überholte Seiten des Trödels heraus dort -, gebrochene Verbindungen und ungenaue Informationen. Das Verwenden von von Google oder von von Wikipedia kann Sie zu einigen Resultaten führen, aber Sie können von der Genauigkeit sicher selten sein. Und was mehr ist, Sie nur einen Bruch von allen Betriebsmittel suchen werden, die für Sie vorhanden sind. Google, die größte Suchdatenbank auf dem Planeten, hat z.Z. herum acht Milliarde registrierte Webseiten. Die ist eine Menge Informationen. Aber sie ist nichts, die verglichen wird mit, was sonst heraus dort ist. Google kann das sichtbare Netz oder auffindbares Netz nur registrieren. Aber das unsichtbare Netz oder das tiefe Netz, wird geschätzt, um 500mal als das auffindbare Netz grösser zu sein. Das unsichtbare Netz enthält Datenbanken und Resultate von den Spezialgebiet Suchmaschinen, daß die populären Suchmaschinen einfach nicht in der Lage SIND zu registrieren. Denken Sie Ihren Einheimisch- oder Universitätsbibliothekargebrauch Google? Sicher, aber zweifellos nicht ausschließlich. Um wie ein Bibliothekar zu erforschen zu beginnen, müssen Sie maßgebendere Betriebsmittel erforschen, von denen viele unsichtbar sind.

Auf Englisch ist der Beitrag übrigens auch lesenswert. ;-) Besonders für alle, die immer noch Google-Fans sind. (Ich möchte G nicht verteufeln, aber es ist schon sehr bedauerlich, das viele Leute glauben, dort alles zu finden. Die Armen.)

[update 03.09.2007] In der aktuellen Ausgabe des „Economist“ sind interessante Artikel über Google erschienen: Als leader „Who´s afraid of Google“ und als briefing „Inside the Googleplex„. [/update]

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Ein weiterer Grund für die Liebe zu Firefox

1. August 2007

Für alle Leute, die keine Zeit haben: Habe gerade diesen wertvollen Tipp via netbib gelesen. Und kann nur sagen, klein aber oho!

Wer sich viel auf Webseiten herum treibt, auf denen man etwas suchen kann – z.B. Bibliothekskataloge, Suchmaschinen, Wörterbücher, große böse Händler, Postleitzahlensuche, … (wo muss man heutzutage eigentlich nichts eingeben?) – kann innerhalb des jeweiligen Suchfeldes mal mit der Maus rechts klicken. Und dann auf „Ein Schlüsselwort für diese Suche hinzufügen“ gehen. Dann unter Name „Ich will hier suchen“, unter Kürzel „h“ eingeben und dann abspeichern. Und dann zukünftig im Adressfeld (da wo man sonst die URL eingibt) nur noch „h große blonde frauen“ eingeben und schon wird gesucht! Klasse, oder?

Wer meine Beschreibung nicht versteht, dem sei der Beitrag auf netbib empfohlen. Mit Screenshots und allem drum und dran. :-)

[update 10-08-2007] Gerade einen interessanten Artikel mit Zahlen zur Firefox-Nutzung in Europa gelesen: Europeans embrace Firefox in record numbers. Meiner Meinung nach könnten es noch mehr sein! Wer verwendet denn bitteschön den Internet Explorer? Ich kenne keinen. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur einen elitären Freundeskreis. ;-) [/update]

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Greenme

14. Juli 2007

Hello there: Are you green enough?

I believe that anybody can start changing by doing something yourself. My CO2 balance is quite ok, I think: I´ve never owned a car, I stopped flying 9 years ago, I travel by train most of the time. But I use a Mac. And Apple isn´t a very green company. So I was really impressed by the „Green my Apple„-campaign from Greenpeace. You can read about the first outcomes here. I am glad Steve Jobs is reacting. I´d have preferred him acting, though.

Next thing: Blackle. A strange, crazy but simple idea: A white screen consumes more energy than a black screen. So pimp your Google and turn it black. I admit that one has to get used to it, but after using it for a while it´s quite ok.

[update 01-08-2007] Check out this post of SirsiDynix´s Vice President of Innovation, who made a bit of research on the fact that a dark screen consumes less energy than a white one. So it really is true! [/update]

[update#2 14-08-2007] And back we go: On the official Google blog you can find a post that says that a black screen does not necessarily save energy. (It only works for CRT monitors, not for LCDs). Read more about it here: „Is black the new green?[/update]

And the last discovery: Have fun watching „The Unsustainables„.

Ok, boys and girls. I´m off to Barcelona. See, talk to you or hear from you soon.

Love

Marie F.

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Keine Frage des Alters, sondern des Willens

21. Juni 2007

… und der Zeit, meine ich.

Herr Knüwer vom Handelsblatt regte sich im April in seinem Beitrag „Generation Web 0.0″ im Speziellen über deutsche Leitpersonen auf, die das Internet nicht nutzen wollen / können. Und im Allgemeinen über die digitale Kluft der deutschen Gesellschaft.

Ich sach mal so: Vielleicht haben die Herrschaften nicht genügend Zeit für das Internet in seiner heutigen Form. Auch wenn ich sie nicht in Schutz nehmen möchte, aber Fakt ist doch: Man muss sich das erstmal aneignen. Und dazu braucht man neben dem bei ihm angesprochenen Willen eben auch Zeit.

Bzw. wenn man Leute hat, die alles für einen erledigen (Sekretärinnen, Berater, Informationsspezialisten, Fahrer, Köche, Praktikanten…) dann braucht man überhaupt nichts mehr zu können. Dann muss man nur noch repräsentieren. Dann ist man auch keine eigenständige Person mehr, sondern nur noch das Konstrukt vieler Hilfsameisen. Alles gemäß dem Motto: „Ich muss nicht mehr alles selbst wissen, ich muss nur noch wissen, wen ich fragen bzw. anweisen muss oder wen ich es für mich machen lasse.“

Auch keine schöne Vorstellung! Ich habe Mitleid und denke: Die Armen, die wissen ja gar nicht, was sie verpassen. Selbst Auto fahren, selbst lesen, selbst kochen, selbst denken, selbst surfen, selbst schreiben… Ich möchte das nicht missen. Und freue mich über mein kleines Leben.

;-)

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To comment or not to comment

17. Juni 2007

Folks, listen to me:

I am grateful for your manifold opinions about the things I write here. You talk to me on the phone, you write emails, you message me via ICQ or tell me about it personally. Thank you.

But wouldn´t it be much nicer if you told everybody what you think? I think so. This is a blog. Blog only lives if he gets enough to eat. Please feed him!

And don´t worry about Marie F´s real identity. Most of the time her real identity walks around in Germany. But Marie F. walks through Cyberspace. And in Cyberspace you can be just about anyone you want. Marie F. doesn´t want to tell her real name? Well, you don´t have to tell yours. Same right for everybody. So step forward and dare.

„On the Internet, nobody knows you’re a dog.”

- Nicholas Negroponte -

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Allen Google Fans

15. Januar 2007

sei diese Seite empfohlen:

Master Plan – About the power of Google

Google ist eben „nicht nur“ eine Suchmaschine…

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Declaration on the Independece of Cyberspace

25. Dezember 2006

It´s 11 years old and yet so fitting, that I would like to quote:


„Governments of the Industrial World, you weary giants of flesh and steel, I come from Cyberspace, the new home of Mind. In behalf of the future, I ask you of the past to leave us alone. You are not welcome among us. You have no sovereignty where we gather. I declare the global social space we are building to be naturally independent of the tyrannies you seek to impose on us. You have no moral right to rule us nor do you possess any methods of enforcement we have true reason to fear. Cyberspace does not lie within your borders. Do not think that you can build it, as though it were a public construction project. You cannot. It is an act of nature and it grows itself through our collective actions. You do not know our culture, our ethics, or the unwritten codes that already provide our society more order than could be obtained by any of your impositions. Your legal concepts of property, expression, identity, movement, and context do not apply to us. They are all based on matter and there is no matter here.“

The full text can be found here.

und außerdem:

Der Cyberspace als neuer Heilsraum?

Obwohl der Cyberspace keine offenkundig religiöse Konstruktion ist, kann man ihn als Versuch verstehen, einen technologischen Ersatz für den christlichen Himmelsraum zu schaffen. In den USA, wo er entstanden ist, hat der neue Raum, in dem alles elektronisch fliesst, Apostel, denen er als Ort für quasireligiöse Träume dient.

Der Cyberspace, glauben sie, wird uns nicht nur Allwissenheit bringen, sondern auch die Befreiung vom «Ballast der Körperlichkeit». Er wird uns den alten Wunsch erfüllen, der körperlichen Inkarnation zu entkommen. Er wird uns, wie einer der Apostel sich ausdrückt, von der «blutigen Schweinerei organischer Materie» befreien.

Der Cyberspace ist der Ort, wird prophezeit, wo «der Tod nicht mehr sein wird», wo wir tatsächlich Unsterblichkeit finden und damit die Verheissung der Offenbarung verwirklichen, wo die «Auferstehung» möglich sein wird, wo wir, indem wir unseren Geist in Computer «überspielen» und so das Fleisch transzendieren, ewig leben.

Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? – dies sind die Grundfragen, die der Mensch sich stellt. Während der ganzen Geschichte der Menschheit und in allen Kulturen auf der Welt hat die Religion eine zentrale Rolle gespielt. Und die Technik ist immer schon von religiösen Träumen durchdrungen gewesen und immer auch als Hilfsmittel zur Herbeiführung der verheissenen Zeit der Vollkommenheit angesehen worden.

Die lang vergangene Traumzeit ist noch nicht vergangen. Sie wirkt in uns weiter, wenn wir schlafen und wenn wir wach sind. Und sie ist, trotz all unseren Bändigungsmassnahmen, immer noch voll gefährlicher Bilder und Allmachtsträume. Wir suchen nach einer «Theorie von allem», nach der Weltformel, die alle Kräfte der Natur vereinheitlicht. Wir wollen das Universum gewissermassen in flagranti bei seiner Geheimniskrämerei ertappen. Mit immer grösseren Maschinen, Energie- und Geldmengen suchen wir nach den kleinsten Bausteinen der Materie und nach den kleinsten Bausteinen des Lebens, in der Hoffnung, mit ihnen einmal herumbasteln zu können, um alles zu verbessern.

hier gefunden.