Dunkel: The Dark Knight (Batman)
Superhelden sind insgesamt ja nicht so mein Ding, weder als Comic noch als Film. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Batman. Er begleitet mich persönlich ja schon sehr lange. Teil 1 + 2 sah ich in meiner Jugend mit großer Begeisterung. Mit 12 war Catwomen für mich Berufswunsch: Peitschend übte ich mich im Innenhof. Leider ist nichts daraus geworden, da meine Mutter sich weigerte, ein Latexkostüm für mich zu nähen. Traurig, aber wahr. Naja. Zurück zum Film: Teil 3 war dann schon nicht mehr so gut, ganz zu schweigen von dem grauenhaften Teil 4, in dem - Skandal - nicht nur kalifornische Gouvernöre in spe ihr Unheil trieben, sondern auch noch Uma Thurman! Was hat die denn in so einem Schund verloren? Doch zum Glück kam Chris Nolan, kehrte den schlechten Spuk unter den Teppich und holte den dunklen, tiefsinnigen Batman für uns hervor.
Voller Vorfreude, jedenfalls, saß ich 2005 mit meiner damaligen Mitbewohnerin in Berlin im Kino. Gezeigt wurde “Batman Begins” und damit eine ganz neue Sicht auf den Batman-Stoff, nämlich eine düstere Sicht. Auch der neue Film (in dem bis auf Katie Holmes, die durch die großartige Maggie Gyllenhaal ersetzt wurde, die gleichen Schauspieler auftraten) begeistert mich. Er ist sehr dunkel, trieft vor Moral und wird gekrönt durch eine meisterhafte Darstellung des Jokers. Auch gefällt mir die Einbindung des Charakters Two Face. Und schließlich: Batman muss für Gotham das sein was es braucht. Böse oder gut. Wie´s gefällt. Das finde ich gut! Also: Ihr könnt mich auch haben, wie ihr´s braucht. Böse oder gut. ;-)
Sehnsucht: Before Sunset
Als weibliches Wesen kaum zu überleben ist diese Fortsetzung von “Before Sunrise”, den ich wohlbemerkt noch nicht gesehen habe. Mir war jedoch nach Schnulze und ich dachte, es sei kein Hinderungsgrund, den Vorgänger nicht gesehen zu haben. Ist es auch in der Tat nicht. Und welch Glück, dass mich dies nicht abgehalten hat, den Film mitzunehmen. Denn er ist unglaublich gut.
Eigentlich hätte dies gar kein Film werden müssen, denn es wird sowieso die ganze Zeit nur geredet. Doch Gott sei Dank ist es auch kein Hörbuch geworden, ich hätte sonst Ethan Hawkes Mund nicht sehen können. Und das wäre ein großer Verlust. Überhaupt ist es schön diese beiden zu sehen. Jedes Wort in diesem Film ist perfekt, jeder Dialog zwischen besagtem Adonis und Julie Delpy. Und ich könnte bei jedem Satz innerlich aufjauchzen vor Zustimmung und Freude. Mit jedem Moment nimmt die Spannung zu, schnürt sich die Brust zusammen und am Ende möchte man nur noch schreien: So fallt doch endlich über einander her, ihr Trottel, das ist die Chance eures Lebens!
Das. Will ich auch. *schmacht*

…
Journalist #1: Do you consider the book to be autobiographical?
Jesse: Uh, well, I mean… isn’t everything autobiographical?
…
Celine: Do I look any different?
[long pause]
Celine: I do?
Jesse: I’d have to see you naked.
…
Celine: So what’s it like to be married? You haven’t talked much about that.
Jesse: I haven’t? How weird.
…
Jesse: Maybe what I’m saying is, is the world might be evolving the way a person evolves. Right? Like, I mean, me for example. Am I getting worse? Am I improving? I don’t know. When I was younger, I was healthier, but I was, uh, whacked with insecurity, you know? Now I’m older and my problems are deeper, but I’m more equipped to handle them.







