Archiv für die Kategorie ‘music’

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Mehr Tränen

23. Oktober 2009

Ach du Scheiße! Ich glaube ich muss mehr deutschen HipHop hören. Das ist echt bewegend. Überhaupt: Musik ist eines der wichtigsten Dinge im Leben.

Mein Vater fragt mich was ich verdiene, was soll ich sagen?
Denn eigentlich fragst du ja nach dem Kontostand bei der deutschen Bank.
Denn wenn du wirklich wissen willst was ich verdiene,
würd ich Liebe, Glück, Begeisterung antworten, plus ein bisschen Friede.
Die Gier nach Leben in mir ist einfach zu riesig
und noch nicht befriedigt durch hübsche Frauen, die lächeln im Zwielicht
der Disco oder dem Decken des Dispos oder dem Echo oder was weiß ich,
ich weiß irgendwie selber gar nicht was es ist.
Der Euphorie durch den Rausch folgt die Depression,
Drinks sind bittersüße Tränen, ich schlaf mich aus, morgen wird es schon.

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Man kann nicht alles haben

29. September 2009

Leider konnte ich nicht zu:

  • Naked Lunch nach LU (der verkanntesten Stadt Deutschlands)
  • Sophia nach KA (der Stadt mit dem vielen Testosteron)

Dafür war ich bei:

  • Sophie Hunger in MA (*alle schon anstrengende Liebesode an MA*)

Und kann nur noch schmachten. Musikalisch ähnliche Bühnenperfektion wie Get well soon. Krass!

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Marie Frapeur tonight on … VI

1. Juli 2009

Death Cab for Cutie ist für mich eine der besten Bands überhaupt. Wie kann man über Jahre hinweg so gute Musik machen? Und so viele extrem gute Lieder schreiben?

MJF kann ihre Finger natürlich auch mal wieder nicht davon lassen:

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Neulich…

28. Juni 2009

Liebe Leute,

heute mal wieder ein Tipp für´s Leben: Nehmt euch in Acht vor Kameras. Ehe man sich versieht, läuft man auf Viva, MTV und You Tube.

Geschockter Gruß

Marie Jacqueline

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Mary Jane

15. Juni 2009

Die Frau Amos hat doch immer wieder etwas Lustiges zu bieten.

Then he said, „Mom I want to forna…
I mean formulate and discover the realms of the unknown
with Mary Jane
After all you’ll be away for the weekend
Just please consent
I need a friend“

I admit your puberty was somewhat strange
Could this be fixed with Mary Jane?
Mary Jane Mary Jane Mary Jane Who?

Then I said, Son you want to permeate
And discover the realms of the unknown
With Mary Jane
After all the other boys that are your age
They only wake to medicate

Do I know her family?
Is she even mannerly when she’s out in society?
„She even bakes“
She even bakes?
„These odd brownies“
Mary Jane Mary Jane Mary Jane Who?

Then he said, „I believe in her family,
On her maternal side there was a
Dr. Tetrahydrocannabinol Pure Isomer Dronabinol
Mary Jane Who.

(Tori Amos – Mary Jane)

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Hombre lobo

13. Juni 2009

Wunderbar sehnsüchtig und deshalb empfehlenswert ist die neue CD von Mr. E, aka Eels. Da stimmt einfach alles: Lyrics + Melodien. Wenn ihr nach dem Hören vor Sehnsucht vergeht: Ich habe euch hiermit gewarnt!

The longing is a pain
A heavy pressure on my chest
It rarely leaves
And my day becomes a quest
To try not to think about her
And all that she brings
Forget about her magic
All the beautiful things

Surely there are other things to life
But I can’t think of one single thing
That matters more
Than just to see her
Her smile, her touch, her smell, her laugh

The longing is a friend
A way to stay close
And feel like she’s here
And feel like she knows
That when I say I would die for her
It’s not just words, I really would
And to make the world a safer place for her
Well, I believe I really could

Surely there are other things to life
But I can’t think of one single thing
That matters more
Than just to see her
Her tears , her sorrow, her faults, her doubts
I love them all

(Longing, Eels)

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Zu viel Musik?

12. Mai 2009

Nachdem die Drogen vergangenen Wochenendes mittlerweile aus meinem Körper ausgeschieden sind, kann ich nun vom Samstag Abend berichten. Ich stand auf der Gästeliste für diese exklusive Veranstaltung… Diesel U Music. Natürlich Industriestraße. Ziemlich coole Location, muss man schon sagen. Mich und meine zwei Begleiter erwartete ein rosa bestrahltes Haus, das teilweise entkernt war und einen schönen Halbbruchbudenlook vermittelte. Hip halt. Wunderschön war der Hof, man konnte fast bis an den Rhein ran und den verklärten Blick auf die nächtlichen, hell beleuchteten Industrieanlagen werfen. Industrieromantik, es gibt sie wirklich. Vor allem in dieser Stadt.

Was weniger cool war, waren die Leute. Was heißt hier weniger cool? Zu cool. Alles so hippe Musikbusinessmenschen. Models. Betrunkene, sehr gutaussehende 19-jährige Leadsänger aus Rostock. Dazu hat eine Band im Nazi-schick furchtbare Musik gespielt und bestimmt Jeans von Diesel getragen. Toiletten waren unisex, sehr gewöhnungsbedürftig. Auf der anderen Seite… Wenn sowieso schon so viele metrosexuelle Männer da herum rennen, warum dann noch getrennte Klos? In einem oberen Stockwerk gab es Singstar (ständig besetzt) und in dem Stockwerk drüber haben Sicherheitsleute „Artists only“ verkündet. Getränke waren umsonst. Dementsprechend ging es da ab. Als ich deshalb zwischen all diesen aufgestylten Menschen einen normalen Studi von uns erblickte, war ich dann doch erleichtert.

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Graf Fidi

12. März 2009

Graffidi. Neues aus Berlin. Liebe mitlesenden Juristinnen, guckt euch die Hintergrundtänzer an. Rülpsen zum Liedbeginn finde ich übrigens unkultiviert. Dann doch lieber das Konstantin Gropper´sche Rotzen in „Christmas in Adventure Parks“. Ansonsten schöner HipHop.

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Erkenntnisse des Wochenendes

8. Februar 2009

Man gebe sich ein Kontrastprogramm. Hinsichtlich des Alters.

Ich war auf der Vernissage der „Strümpfe“ und konnte mehr oder weniger ansprechende Kunst in einem sehr ansprechenden, wunderbaren, kleinen Raum begutachten. Dabei interessante Menschen kennen lernen, die jugendlich und sehr kreativ gekleidet waren, aber nicht mehr so jugendlich sind. Aber innerlich jung geblieben, und das ist das was zählt, oder? Jedenfalls kamen wir auch auf die Onkel Otto Bar zu sprechen, von der ich der Meinung bin, sie ist das Mannheimer Auffangbecken für Männer mittleren Alters (30-40), die auf der Jagd sind. Und als Beute stellen sich – von mir arroganter Sau einmal abgesehen – hübsche und einfach mit nach Hause zu nehmende Frauen zur Verfügung, die sicherlich nicht zur intelligenten Elite dieser Nation zählen. *räusper* Jedenfalls wurde gemeinsam erörtert: Die OO-Bar ist ein Ort für Frotteure. Wie geil ist dieses Wort! Also Leute, die sich an anderen reiben wollen, was in der OO-Bar hervorragend möglich ist. Trotzdem: OO-Bar rules. Ab und zu kann man (und frau) sich ihr nicht entziehen. :-)

Wer sich an jüngeren Körpern reiben will, der möge sich in die Alte Feuerwache auf ein Konzert der „The Subways“ begeben. Frottieren in der OO-Bar ist, verglichen mit dem Körperkontakt der da stattfand, eine geradezu prüde Angelegenheit. Die Subways sind musikalisch ebenfalls nicht elitär und der Sänger ist für sein Alter ganz schön arrogant. (Hier fällt mir der geniale Zwischenruf eines Berliner Konzertbesuchers ein, der damals in der Kalkscheune den ebenfalls sich zu Tode possierenden „Sugarplum Fairies“ entgegen rief: „You´re not the Hives!“). Aber sie rocken, rocken, rocken! Junge, wohltrainierte, tätowierte, nackte Männeroberkörper mit Guitarrendeko sind hübsch anzusehen. Aber rechtfertigen sie eine Orgie mit der schwitzenden Jungfleischmasse? Ich bin noch unschlüssig. Lustig war´s aber auf jeden Fall. Das lag aber vor allem an den guten Freunden, die dabei waren und mich vor so manchem Ellbogen im Gesicht bewahrt haben. Blaue Flecken hab ich leider trotzdem. Zukünftig also lieber wieder OO-Bar?

Ich hoffe, diese zwei Absätze können das Dilemma der 25-30-Jährigen annähernd wiedergeben. Oder um es mit der Überschrift eines Artikels aus dem U_mag zu sagen: „Niemand will alt werden, doch zu jung ist auch irgendwie uncool.

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Dezember

2. Dezember 2008

Heulen, heulen, heulen könnte ich. Nicht weil mir der Glühweindampf die Tränen in die Augen treibt oder weil ich dringend Aufgaben abzugeben hätte. Nein: Ich bin in Wien (was an sich ja schön ist), während in unserem schönen Dreieck „The (International) Noise Conspiracy“ und „Get well soon“ spielen. Da verlässt man ein Mal die Gegend und schon verpasst man die Welt. Katastrophe!

Gut, werde ich mich halt in Wien vergnügen. Mit Sachertorte und Schokoladengetränk werde ich meinen Frust wegessen und -trinken und mich auf „The Notwist“ freuen und auf hoffentlich 500 Euro vom Finanzamt.

Auch will ich endlich „Vicky Cristina Barcelona“ sehen, wenn möglich im Original. Und zu den „Weltstars der Fotografie“ will ich auch noch, bevor es zu spät ist. Und vor dem 21. muss ich es auch noch zur „Lion´s Art“ schaffen. Alles für mein Studium, ist klar. ;-)