Archiv für die Kategorie ‘schmalerGrat’

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O verdadeiro amigo

12. Februar 2012

Há momentos na vida em que você distinguirá muito bem os amigos verdadeiros.

Um simples amigo inicia uma conversa com um boletim de novidades sobre a própia vida. O verdadeiro amigo diz: “O que há de novo sobre você?”

Um simples amigo nunca viu você chorar. O verdadeiro amigo tem seus ombros encharcados por suas lágrimas.

Um simples amigo traz uma sobremesa para sua festa. O verdadeiro amigo chega mais cedo para ajudá-lo a cozinhar e fica até mais tarde para ajudá-lo na limpeza.

Um simples amigo procura conversar com você sobre seus problemas. O amigo verdadeiro procura ajudá-lo a resolvê-los.

Um simples amigo acha que a amizade terminou quando vocês têm uma discussâo. O verdadeiro amigo sabe que nâo existe amizade se nâo houver divergências.

Um simples amigo espera que você sempre esteja por perto quando ele precisar. O verdadeiro amigo deseja estar sempre por perto quando você precisar dele.

A amizade é o sentimento que une as almas umas às outras, gerando alegria e bem-estar. É suave expressâo do ser humano que necessita de intercambiar as forças da emoçao sob os estímulos do entendimento fraternal.

A amizade é como uma chuva fina. Cai de mansinho e penetra o solo ressecado das almas, formando largos lençóis de água cristalina nas profundezas to ser, alimentando-o e dessendentando-o.

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Konstruktion

21. November 2011

”Richtig erkannt haben wir uns erst, wenn wir erkennen, wie konstruiert wir sind.”

Walter Höllerer, im Berliner Fenster gefunden. Schön!

Bei Ignorama teilgenommen. Abgefahren!

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Totally check this out!

29. August 2011

Ein Bekannter hat ein Video in LA gedreht. Die Szene zeigt den Eröffnungsabend einer Ausstellung über XXX. Es sind allerlei seltsam-skurrile Hollywood-Gestalten zu sehen, die ihre (recht undifferenzierte) Meinung zu der Ausstellung kundtun (“I loved it!”, “Great!”,  “XXX rock!”, Everybody should see this!” usw).

Der Knaller ist eine junge, schwarzhaarig-gefärbte junge Frau, mit einem Makeup, das den besten Photoshop-Effekten Konkurrenz macht. Gefragt nach der Ausstellung sagt sie: “Hi Germany, what´s up? We´re gonna go inside and we´re gonna totally check this out! Germany, add me on facebook!

Ohne Worte. ;-)

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Was wir in unsere Köpfe lassen…

21. Juli 2011

Gerne gelesener Artikel der FAZ:

“Was geschieht unterdessen mit unseren eigenen Gehirnen? Immerhin ist unser Gehirn weit mehr als nur eine Werkstatt oder ein Nachschlagewerk, nämlich der Stammsitz von Liebe, Glaube, Freude, Freundschaft und jeder Erfahrung, die wir im Leben machen. Wie können wir die Kontrolle über das elektronische Gehirn erlangen, statt diesem erdumspannenden Wunderding zu erliegen?

Diese Herausforderung gleicht gewissermaßen der, vor der wir bei unserer Ernährung stehen. Die meiste Zeit seines Erdenlebens musste der Mensch, wie andere Tiere auch, nach Nahrung suchen. Höhlenmenschen zählen keine Kalorien. Angesichts des Überflusses in den heutigen reichen Gesellschaften führen unsere allesfresserischen Instinkte jedoch zur Fettleibigkeit. Auch Informationen waren lange Zeit ein rares Gut. Sie sind es aber nicht mehr. Wir können uns mit ihnen überfrachten. Wir können uns am Ramsch ins Koma saufen. Damit nähren wir das elektronische Gehirn und riskieren es, unser eigenes verhungern zu lassen. Mehr als je zuvor müssen wir steuern, was wir in unsere Köpfe lassen.

Was sollten wir in unseren Köpfen behalten? Das ist die Frage unserer Generation.

Und wie ich finde auch:

  • Mit was verbringe ich meine Zeit? Mehr mit “atoms” oder mehr mit “bits”? Ich möchte mehr “atoms”, auch wenn die “bits” (das “erdumspannende Wunderding”) ständig reizen und mir erlauben, Kontakt zu halten zu den anderen Kulturen, die mir wichtig sind / die ich auch bin. Kürzlich lud mich jemand zu Google + ein. Aber ich steig doch nicht nach erfolgreichem Entzug von Heroin auf Methadon um! ;-)
  • Mit welchen Menschen umgebe ich mich, mit welchen interagiere ich? Welche nehme ich gar nicht wahr? Zum Beispiel unsere Studenten hier. Da läuft die Putzfrau vorbei, wischt ihnen ihre Tische ab, sie gucken sie nicht mal an. Als wäre sie ein Möbelstück.
  • Welche Orte suche ich auf, welche nicht? Welche Orte existieren überhaupt in meinem Bewusstsein? Da ich meinen Urlaub schon hinter mir habe, mache ich jetzt Urlaub in meiner Stadt. Ich gehe in Straßen, in denen ich noch nicht war. Ich gehe an Orte, an denen ich noch nicht “wahr”. Da gibt es auch nach Jahren noch so viel, was ich nicht kenne, obwohl es direkt neben mir liegt.
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atoms/bits

6. Juli 2011

“We now live in two parallel worlds,

one made of atoms,

the other made of bits.”

H. Couclelis

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Airplane

25. Juni 2011

Airplane

Airplane flying

I, on the airplane

The airplane

Flying

But still,

though it flew

The airplane´s

The sky?

(Haruki Murakami – Airplane)

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Big in Japan

12. März 2011

… den ganzen Tag in meinem Kopf abgespielt – auch während der Kette…

Winter’s city-side
Crystal bits of snowflakes all around my head and in the wind
I had no illusions
That I’d ever find a glimpse of summer heat-waves in your eyes

You did what you did to me, now it’s history I see
Here’s my comeback on the road again
Things will happen while they can
I will wait here for my man tonight, it’s easy when you’re big in Japan

You’re big in Japan
You’re big in Japan
You’re big in Japan
It’s there
You’re big in Japan, then I’ll sleep by your side all through the night
Big in Japan, it’s easy to be

Neon on my skin
Passing silhouettes of strange illuminated mannequins
Shall I stay here at the zoo
Should I go and change my point of view for other ugly scenes

You did what you did to me, now it’s history I see
Things will happen while they can
I will wait here for my man tonight, it’s easy when you’re big in Japan

You’re big in Japan
You’re big in Japan
You’re big in Japan
It’s there
You’re big in Japan, then I’ll sleep by your side all through the night
Big in Japan, it’s easy to be

Too late, too late

You’re big in Japan
You’re big in Japan
You’re big in Japan
It’s there
You’re big in Japan, then I’ll sleep by your side all through the night
Big in Japan

Fotostrecke Spiegel Online[aus: spiegel online]

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Was es heißt, transnational zu sein

11. Februar 2011

Vater aus A, Mutter aus B. Aufgewachsen in A und C.
Lebt in A. Regelmäßiger Kontakt nach B. Sehnt sich nach C (Teilen von C).
Weil es die in A nicht gibt, aber in B auch nicht.
Konsumiert regelmäßig die Kultur aus D, trotz ambivalentem Verhältnis.
(Aber: Wer kann sich dem schon entziehen?)

Man muss lernen, dass alles gleichzeitig sein kann, ist und sein darf.
Man muss sich nicht entscheiden.

Kann denn die Pflanze sagen, ob ihr Erde, Wasser oder Sonne wichtiger ist?
Nein. Also!

Freundeskreis bisher überwiegend (warum eigentlich?) aus rein A-lern.
Große Sehnsucht nach transnationaler Diversifizierung desselbigen.
Der Versuch zu verstehen. Die Sehnsucht, verstanden zu werden.

trans = lateinisch für: durch, über, hinüber, jenseits, auf die andere Seite

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Gespräche, Gedanken, Interpretationen

19. Januar 2011

Ihr kennt das ja, in meinem Kopf wuseln immer mehrere Gedanken herum:

  • Es gibt keine Zeichen. Frauen? Meiner Familie? Also, genauer gesagt: Meine Mutter und ich tendieren dazu in allem Zeichen zu sehen. Dies impliziert, dass es jemanden gibt, der all das hier ordnet / plant und dann hin und wieder zur Besänftigung, weil er sich sonst so wenig blicken lässt, ein paar dubiose Zeichen in der Welt hinterlässt, die man dann wahrnimmt und wohlwollend interpretiert, weil es dem Ganzen einen vermuteten Sinn gibt. Ein alter Freund sagte mir dann gestern, es gäbe keine Zeichen. Ich glaube er hat recht und ich bin ihm dankbar, dass er direkt und ehrlich zu mir ist.  Alles ist Zeichen, wenn man es zu einem Zeichen macht. Im Kopf. Casa de los espiritus. Daraus: Vengo a sacarlo de aquí. – ¿Por qué? – Porque Blanca me lo pidió. – Váyase al carajo. – Bueno, para allá vamos. Usted viene conmigo.
  • Gespräche sind das Kostbarste wo gibt. Mein Lebenselexir. Nach einem guten Gespräch fühle ich mich wohl und besänftigt. Weil ich mich i.d.R. danach weniger seltsam fühle. Man hat sich ausgetauscht. Dieser Austausch ist wichtiger als der von Körperflüßigkeiten. Lasst euch das gesagt sein, ihr Jugendlichen.  “Was ist herrlicher als Gold?”, fragte der König. “Das Licht”, antwortete die Schlange. “Was ist erquicklicher als Licht?”, fragte jener. “Das Gespräch”, antwortete diese. (Johann Wolfgang von Goethe)
  • Menschen, umarmt eure Single-Freunde. Sie haben deutlich weniger Körperkontakt als die Menschen mit Beziehungen. Also tut ihnen einen Gefallen und herzt sie. Da werden irgendwelche guten Hormone ausgeschüttet und dem Stress entgegen gewirkt.
  • Bloggen, Zeit, Publikum, Gedanken: Ganz viel mit dem Kopf nicken muss ich bei Frau Schrupps Beitrag Ich schreibe nicht für euch! So spricht sie mir aus dem Herzen, wenn sie sagt: “Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, auch meine Gedanken nach verschiedenen Projekten auseinanderzudividieren, die gehen einfach durcheinander.” Das Ergebnis dieser Tatsache sieht man ja auch bei mir. Und sie bloggt, “damit ich nicht vergesse, was ich mal gedacht habe und was mir wichtig ist.” Auch dem muss ich zustimmen. Und der folgende Satz affiziert mich ebenso: “Einen Gedanken nicht nur im Kopf zu haben, sondern ihn zu verschriftlichen, zwingt nämlich dazu, ihn ordentlich zu denken.” Deshalb musste ich während des Verfassens meiner Masterarbeit auch dringend bloggen, um nämlich im Kopf zu ordnen.
  • Vegetarier: Lesenswerte Besprechung  des Foer´schen Vegetarismus-Buchs von einem New Yoker Gleichgesinnten, den ich gerne wegen seiner humorvollen amerikanischen Art lese. Daraus der Satz: “Foer never examines the implications of a vegetarian food system.” Der großflächige Sojaanbau ist nämlich durchaus auch beklagenswert, liebe Vegetarier. Und ich mag die Bezeichnung “ethical meat eaters”.
  • Ich höre / listening to / escuchando: Clown and Sunset, a small label by Nicolas Jaar (New York City / Chile). Und ich klicke jetzt nicht auf einen Knopf und sage Like. Sondern ich nehme mir die Zeit und beschreibe es: Für mich ist diese Musik transkulturell und verursacht Resonanzen, weil sie meine inneren Sinnstrukturen in Bewegung setzt. Weil ich elektronische Musik mag und schon mit 17 meine Frankfurter Erfahrungen gemacht habe. Weil ich ein paar lateinamerikanische Erfahrungen habe. Weil das großartige “bandido del amor“… ok: too personal. Alles klar? Und ihr Einfältigen sagt Like. Hahaha! Versteht ihr, dass qualitative Information verloren geht zwischen dem was ich soeben beschrieben habe und dem Klicken eines Like-Knopfes? Das ist es, was ich nicht (mehr) mag.
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Donnerstag

13. Januar 2011
  • Ich versuche, nicht viel darüber nachzudenken.
  • Ich versuche, dem keine Bedeutung beizumessen.
  • Ich gehe da hin, ich freue mich auf ihre Musik.
  • Ich bin in dem Laden, den ich schon lange kenne.
  • Wer auftaucht, taucht auf und wer nicht auftaucht, taucht nicht auf.
  • Ich interpretiere nicht, ich phantasiere nicht, ich male mir nichts aus.
  • Ich lebe im Hier und Jetzt und ich reagiere dann.
  • Man kann Verhalten nicht planen.
  • Lass es einfach auf dich zukommen.
  • Hör auf zu denken. Shut off the analytical mind. :-)
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