Archiv für die Kategorie ‘TippsFürsLeben’

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have to make it happen

16. Mai 2012

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O verdadeiro amigo

12. Februar 2012

Há momentos na vida em que você distinguirá muito bem os amigos verdadeiros.

Um simples amigo inicia uma conversa com um boletim de novidades sobre a própia vida. O verdadeiro amigo diz: “O que há de novo sobre você?”

Um simples amigo nunca viu você chorar. O verdadeiro amigo tem seus ombros encharcados por suas lágrimas.

Um simples amigo traz uma sobremesa para sua festa. O verdadeiro amigo chega mais cedo para ajudá-lo a cozinhar e fica até mais tarde para ajudá-lo na limpeza.

Um simples amigo procura conversar com você sobre seus problemas. O amigo verdadeiro procura ajudá-lo a resolvê-los.

Um simples amigo acha que a amizade terminou quando vocês têm uma discussâo. O verdadeiro amigo sabe que nâo existe amizade se nâo houver divergências.

Um simples amigo espera que você sempre esteja por perto quando ele precisar. O verdadeiro amigo deseja estar sempre por perto quando você precisar dele.

A amizade é o sentimento que une as almas umas às outras, gerando alegria e bem-estar. É suave expressâo do ser humano que necessita de intercambiar as forças da emoçao sob os estímulos do entendimento fraternal.

A amizade é como uma chuva fina. Cai de mansinho e penetra o solo ressecado das almas, formando largos lençóis de água cristalina nas profundezas to ser, alimentando-o e dessendentando-o.

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Take it easy

4. Januar 2012
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5 Freiheiten

23. Dezember 2011

Die Freiheit:

  • zu sehen und zu hören, was jetzt ist, anstelle von dem, was sein sollte, war oder sein wird.
  • zu sagen, was ich fühle und denke, anstatt was ich fühlen und denken sollte.
  • zu empfinden, was ich jetzt empfinde, anstelle von dem, was ich empfinden sollte.
  • nach allem zu fragen, was mir wichtig ist, anstatt immer auf die Erlaubnis von anderen zu warten.
  • eigenverantwortlich Risiken einzugehen, anstatt nur in der alten Sicherheit zu verharren und nichts zu verändern.

~ Virginia Satir ~

 

PS: Ein wenig jahreszeitbedingte Besinnlichkeit. Ich wäre aber nicht ich, wenn ich nicht zugeben würde, dass ich gerade wieder etwas über den Zustand der Welt verzweifelt bin. Ich komme nämlich aus einem Freiburger Edeka (für mich ein exotisch-gruseliger Supermarkt), und musste sehen, was andere Menschen sich zu essen kaufen und dass die Pilze aus Korea kommen (wo doch Kräuterseitlinge auch in Deutschland wachsen), meine Mutter keine Ahnung hat, dass gerade keine Himbeerzeit ist (die waren aus Chile) und wie orientierungslos die Leute in Sachen Ernährung sind. Pilze aus Asien, Obst aus Timbuktu … egal, die meisten kaufen ja sowieso nur leckere Diabetes-, Herzinfarkt- und Schlaganfall-”Lebens”mittel.

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Geduld

6. Oktober 2011

Ich bin immer so ungeduldig.

Ich muss lernen abzuwarten.

Geduld!

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Authentizität / Bewusstsein / Glück

5. Oktober 2011

Diesem Lied erneut begegnet, und es hat mich arg an 2000/2001 erinnert. Weil mein damaliger Freund Platoon liebte und wir ständig den Soundtrack gehört haben. Welch grandioses Lied. Vor allem die Zeile my smile is the makeup I wear since the breakup with you, in genau diesem Rhythmus,  genial!

Und ein wenig was ganz anderes, dupsteppiger: We´re still alive.

Außerdem:

Ich liebe diesen Moment, wenn Menschen aufhören, sich beobachtet zu fühlen und ganz sie selbst sind. Das sind kostbare Augenblicke, da sie für selten zu erlebende Authentizität stehen.

Und:

Wenn ich daran denke (mir klar mache – mir verdeutliche – mir vergegenwärtige – mir ins Bewusstsein rufe), dass ich alle meine selbst gesetzten Grenzen überwinden kann, schaudert es mich schön.

Zuletzt:

Jeder ist seines Glückes Schmied. Nicht insofern, dass man sein Leben frei gestalten kann, aber derart, dass man in seiner Weise die Dinge zu betrachten, eigentlich (theoretisch) völlig frei sein kann. Now try it!

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No time for cameras

25. Mai 2011

No time for cameras.

We’ll use our eyes instead.

Oh, yeah, Matt & Kim.

Weniger Knipserei / weniger Festhalten

dafür

mehr echtes Erleben / mehr Loslassen.

(Bei 1:02 wird´s richtig geil.)

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Honor bien entendido

15. Februar 2011

Uno debía portarse con los caballeros como caballero y con los canallas como canalla. Ése era el “honor bien entendido”: lo demás era ser idiota.

Había obtenido diplomas sobresalientes y copiosos en los grandes centros del saber – la teutónica Berlín, la flemática Londres, la pecaminosa París -, pero la principal universidad en la que había aprendido lo mucho que sabía sobre la miseria humana y sus remedios había sido (naturalmente) la vida.

Mario Vargas Llosa – La tía Julia y el escribidor

;-)

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Gespräche, Gedanken, Interpretationen

19. Januar 2011

Ihr kennt das ja, in meinem Kopf wuseln immer mehrere Gedanken herum:

  • Es gibt keine Zeichen. Frauen? Meiner Familie? Also, genauer gesagt: Meine Mutter und ich tendieren dazu in allem Zeichen zu sehen. Dies impliziert, dass es jemanden gibt, der all das hier ordnet / plant und dann hin und wieder zur Besänftigung, weil er sich sonst so wenig blicken lässt, ein paar dubiose Zeichen in der Welt hinterlässt, die man dann wahrnimmt und wohlwollend interpretiert, weil es dem Ganzen einen vermuteten Sinn gibt. Ein alter Freund sagte mir dann gestern, es gäbe keine Zeichen. Ich glaube er hat recht und ich bin ihm dankbar, dass er direkt und ehrlich zu mir ist.  Alles ist Zeichen, wenn man es zu einem Zeichen macht. Im Kopf. Casa de los espiritus. Daraus: Vengo a sacarlo de aquí. – ¿Por qué? – Porque Blanca me lo pidió. – Váyase al carajo. – Bueno, para allá vamos. Usted viene conmigo.
  • Gespräche sind das Kostbarste wo gibt. Mein Lebenselexir. Nach einem guten Gespräch fühle ich mich wohl und besänftigt. Weil ich mich i.d.R. danach weniger seltsam fühle. Man hat sich ausgetauscht. Dieser Austausch ist wichtiger als der von Körperflüßigkeiten. Lasst euch das gesagt sein, ihr Jugendlichen.  “Was ist herrlicher als Gold?”, fragte der König. “Das Licht”, antwortete die Schlange. “Was ist erquicklicher als Licht?”, fragte jener. “Das Gespräch”, antwortete diese. (Johann Wolfgang von Goethe)
  • Menschen, umarmt eure Single-Freunde. Sie haben deutlich weniger Körperkontakt als die Menschen mit Beziehungen. Also tut ihnen einen Gefallen und herzt sie. Da werden irgendwelche guten Hormone ausgeschüttet und dem Stress entgegen gewirkt.
  • Bloggen, Zeit, Publikum, Gedanken: Ganz viel mit dem Kopf nicken muss ich bei Frau Schrupps Beitrag Ich schreibe nicht für euch! So spricht sie mir aus dem Herzen, wenn sie sagt: “Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, auch meine Gedanken nach verschiedenen Projekten auseinanderzudividieren, die gehen einfach durcheinander.” Das Ergebnis dieser Tatsache sieht man ja auch bei mir. Und sie bloggt, “damit ich nicht vergesse, was ich mal gedacht habe und was mir wichtig ist.” Auch dem muss ich zustimmen. Und der folgende Satz affiziert mich ebenso: “Einen Gedanken nicht nur im Kopf zu haben, sondern ihn zu verschriftlichen, zwingt nämlich dazu, ihn ordentlich zu denken.” Deshalb musste ich während des Verfassens meiner Masterarbeit auch dringend bloggen, um nämlich im Kopf zu ordnen.
  • Vegetarier: Lesenswerte Besprechung  des Foer´schen Vegetarismus-Buchs von einem New Yoker Gleichgesinnten, den ich gerne wegen seiner humorvollen amerikanischen Art lese. Daraus der Satz: “Foer never examines the implications of a vegetarian food system.” Der großflächige Sojaanbau ist nämlich durchaus auch beklagenswert, liebe Vegetarier. Und ich mag die Bezeichnung “ethical meat eaters”.
  • Ich höre / listening to / escuchando: Clown and Sunset, a small label by Nicolas Jaar (New York City / Chile). Und ich klicke jetzt nicht auf einen Knopf und sage Like. Sondern ich nehme mir die Zeit und beschreibe es: Für mich ist diese Musik transkulturell und verursacht Resonanzen, weil sie meine inneren Sinnstrukturen in Bewegung setzt. Weil ich elektronische Musik mag und schon mit 17 meine Frankfurter Erfahrungen gemacht habe. Weil ich ein paar lateinamerikanische Erfahrungen habe. Weil das großartige “bandido del amor“… ok: too personal. Alles klar? Und ihr Einfältigen sagt Like. Hahaha! Versteht ihr, dass qualitative Information verloren geht zwischen dem was ich soeben beschrieben habe und dem Klicken eines Like-Knopfes? Das ist es, was ich nicht (mehr) mag.
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Allerlei

14. Januar 2011
  • Bohemian lifestyle down: Freitag Abend alleine zu Hause. Das ist wirklich schwierig für mich und kam in den letzten anderthalb Jahren seltenst vor. Ich fühle mich komisch dabei. Zuhause trifft man eben keine Menschen. Da ich mir jedoch vorgenommen habe, weniger Stress zu haben, bin ich heute Abend zu Hause, ohne zu duschen, zu schlafen, zu essen oder Klamotten zu waschen. Vielleicht lese ich nachher sogar noch ein Buch. Wow! Außerdem war ich den Rest der Woche nicht zu Hause. Also: C´mon, Marie Jacqueline, everybody is doing it, so why can´t we? Alla hopp!
  • Apropos Allah: Beten ist nicht nur in der Badwanne, sondern auch direkt vor dem Bahnhof möglich. Wie heute bei einem Muslim gesehen, der vor dem Mannheimer Bahnhof in einer Bushaltestelle sein Gebet verrichtete. Dazu legte er seine Jacke auf den Boden und los ging´s. Allahu akbar!
  • Bohemian lifestyle up: In Italien bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich unbedingt mehr trinken muss. Um die Grübelei abzustellen, um das Leben leichter zu nehmen. Sicherlich nicht nur durch Rotwein, aber der ist eine gute Begleitung dazu. Also bisher jeden zweiten Abend ein Viertel Rotwein getrunken. Syrah!!!
  • Komplexe Kohlehydrate in Nudeln, dass ich nicht lache. Damit wirbt MoschMosch (auch in Heidelberg) für eine ihrer Suppen. Ich habe – krass! – seit fast zwei Jahren zum ersten Mal wieder ein wenig Nudeln gegessen. Es war… schon lecker, aber gar nicht mal so geil. Fleisch ist halt mein Gemüse und Gemüse war, ist und bleibt auch mein Gemüse. ;-) In Deutschland haben Kellner keine Ahnung (ich bat ihn natürlich, es mir zu erklären), sehen aber dafür gut aus. Seit neuestem probiere ich es aus, länger in die Augen zu sehen. Das halten die meisten Männer interessanterweise nicht lange durch und gucken oft zuerst weg. :-D
  • Ein lustiges Baby: Im Allgemeinen bin ich ja eine verhaltene Babyfreundin. Ich will durchaus Kinder haben, muss mich aber noch mit der Vorstellung anfreunden, dass da 9 Monate so ein kleines Alien in mir drin sitzt. Ein Insasse sozusagen, der meinen Körper nutzt und mich dazu zwingt meinen Bohemian lifestyle anzupassen. Also gut, ich muss das wirklich nochmal anders betrachten. Jedenfalls habe ich heute ein sehr lustiges, 6 Monate altes, halb asiatisches Baby kennen gelernt, das sowas von fit war, so energiegeladen, so neugierig in die Welt geguckt hat, so viel gebrabbelt und so viel gelächelt hat, dass ich aus dem Staunen nicht mehr heraus kam.
  • Endlich wieder schlafen: Da es sowieso fast nie so kommt, wie ich es mir ausmale, konnte ich heute Nacht zum ersten Mal seit anderthalb Wochen wieder ordentlich durchschlafen. Mein Gehirn ist so unglaublich mächtig. Schön wäre es, wenn ich damit wirklich etwas bewegen könnte. Zum Beispiel durch positive Autosuggestion. Und nicht immer nur Selbstzweifel, Grübelei, konstante Interpretation der Umwelt, Fantasie, Traumwelten, Bedeutungskonstruktion. Nur wahrnehmen, sagen die Yogis, nicht bewerten.
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