Archiv für die Kategorie ‘travelling’

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London

9. Juni 2009

After some lovely days in Bristol and loads of Banksy spotting, I went to London (where I even spotted some more Banksy, the bloke´s everywhere).

Oh, London. You dirty, crowded, and gorgeous city. Who can´t but fall in love with you? *sigh*

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Spending cracking days

31. Mai 2009

Hey ya,

  • I´ve been spending too much money. In all kinds of different ways. Either I buy Vintage clothing at Grassmarket second hand shops (cashmere pullovers), leave mobile phones on busses (and get greeted with „Say heil Hitler“ by the sad youngster picking it up) or eat 3 grilled chicken legs and have a Fleisch-flash afterwards (which includes a lot of giggling).
  • I have a sunburn, like I want to resemble a genuine British girl with short shorts and everything. I even managed to spray sunscreen (real hightech German Nivea invisible sunspray) into my friends eyes, so yeah, it probably might seem that I´m not sure how to use it properly.
  • I´m learning B.E. (and loving it). Want to sound British? Incorporate plenty of the following words into your daily conversations: literally, massive, loads, reckon, gorgeous, lovely, brilliant, properly, lousy, fairly, cracking… I learnt them on the street, from my friend and from old British ladies that you can chatter with on the bus.
  • B´s witty comment as we were lazily laying in the Princes Street Gardens: „Wenn man nichts tut, sollte man darauf achten, dass man es draußen tut.“

Cheers, MJF

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Städte

29. Mai 2009
  • Edinburgh ist eher „gorgeous“. Eine wunderbare mittelalterliche Stadt mit schönen Parks und einer Klippe auf der oben der Wind richtig weht. Und auf der man sich von der ewigen Dudelsackmusik, die durch die Highstreet tönt, erholen kann.
  • Glasgow ist eher krass.  Das beginnt schon mit der Sprache. Versteht doch kein Mensch, was die von einem wollen. Aber sie haben ein cooles Museum über Weltreligionen und ein Museum für Moderne Kunst. Und jede Menge abgestürzte Leute. Wirklich wahr.
  • Britische Mädchen haben echt Komplexe. Wer sich so aufstylen muss, um angeguckt zu werden, dem empfehle ich nur dieses Video (how to dress sexy without looking slutty). Die Jungs hingegen… Brakedancing boys are damn handsome. They´ve just got the nicest bodies.

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Trainspotting at the river Clyde. Where´s Dr. House?

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Loving rather bad graffiti.

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This sign in Glasgow reminded me of  „It´s a free world“.

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Lovely view from Arthur´s Seat.

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Parks. And a new metro line under construction.

 

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Europe by train once again

27. Mai 2009

Hi audience,

MJF is travelling again. I´m on a sort of UK round trip with a short stop in Brussels. My friend in Brussels has a lovely flat and an 8 week old baby. I really must say: I had no idea what that means. It means: No time for yourself. It means: a 20 hours a day job. And maybe 4 hours of sleep. It means this baby controls your life. And I do not know if I could to this right now. Right now I am a rather (notice my UK vocabulary) self-focused and self-centered being who needs all her time for herself because she is still searching for the meaning of life. So I guess this wish for children that has come up in me in the last year has to be resettled. Children? Yeah. But I think 30 is early enough for me. So, I did not really see much of Brussels, but I liked the small parts I saw. It´s like Paris but a bit less arrogant.

Travelling through the chunnel is always nice. Changing in St. Pancras to King´s Cross is easy. And then I just met the coolest actress on the train and we had a three hours talk in which I became deeply sorry for my American accent because British English is just so beautiful. Sorry, gorgeous! ;-) Maybe I can catch some in the next two weeks.

Late in the afternoon I arrived at Edinburgh, which looks like a medieval city. It was very sunny yesterday.  When you buy things in the supermarket you scan them yourself. How cool is that?

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St. Pancras Eurostar arrival

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Changing at King´s Cross

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Calling at…

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Irgendwo hinter Newcastle

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Reisebericht aus Kuba

6. März 2009

Kleist, Reinhard:

Havanna – eine kubanische Reise. Carlsen, 2008. 80 S.

Reisetagebücher oder Berichte aus einem anderen Land zu schreiben, scheint in der Graphic Novel Szene in den letzten Jahren ein besonders begehrtes Thema zu sein. Auch Reinhard Kleist, der durch seine Comic-Biografie „Cash – I see a darkness“ bekannt gewordene deutsche Comic-Künstler, reiste im März 2008 für vier Wochen nach Kuba. In „Havanna“ hält er in stimmungsvollen Zeichnungen, bei denen er sich unterschiedlicher zeichnerischer Techniken bedient, die Eindrücke seiner Reise fest.

Ähnlich wie in Craig Thompsons Comic „Tagebuch einer Reise“ (Reprodukt 2005) spielt die eigentliche Handlung nur eine untergeordnete Rolle, denn Kleist gibt vor allem durch kurze Episoden und Begegnungen einen Einblick in Land und Leute. Dem Autor gelingt es dabei, die Zustände im real existierenden Kommunismus Kubas darzustellen ohne sie zu werten. Dies überlässt er in dieser Graphic Novel, die auch in der hochwertigen Herstellung voll überzeugt, dem Leser.

Besonders schön fand ich eine aufklappbare Doppelseite in der Mitte, die ein Strandpanorama in Havanna zeigt.

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Israel as seen by Mr. Desisle

4. Februar 2009

This is why I should have learned more French in school: Mr. Desisle, blessed author of many graphic novels, most of them dealing with the cultural clash people experience while going abroad, has set up a blog called „Jérusalem, un canadien errant dans la ville sainte„. Here he tells us about his life in Israel, where he moved to some months ago.

I will hopefully keep up trying to understand parts of it. But even not understanding the language fully does not really matter, as he equips his posts with beautiful images and drafts. Really worth a look!

Read about this on graphic-novels.info.

Read my short review of his graphic novel „Shenzhen“ (in German).

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Mein Jahr

31. Dezember 2008
  • Der Job: Ich habe gewechselt und bin im Paradies gelandet. Was macht es pardiesisch? Wie immer sind es die Menschen, die Begegnungen, die Einblicke und die Erfahrungen. Wird man allerdings auf dem alljährlichen Stufentreffen danach gefragt und man bekommt (wie immer unqualifizierte Kommentare von Unwissenden) zu hören: „Hat das denn noch Zukunft?“, dann ärgert man sich kurz und denkt sich dann: Ach Junge, wenn du wüsstest. Ich kann mir zwar keinen BMW kaufen, aber ich will auch keinen. Mein Job besteht darin Leuten zu helfen. Was gibt es Besseres? (Ein „Unternehmen“ zu beraten? Hell no! ;-). Menschen sind wichtiger. Den Job zu wechseln und sich nebenher weiter zu bilden, das war die beste Entscheidung in diesem Jahr.
  • Das „Selbststudium“: Ich habe mich ein Stückchen weit wieder gefunden. Und das besonders Schöne daran: Ich mag mich. Von meiner Lieblingskrankheit einmal abgesehen. Aber: Sie ist nebensächlich, das muss ich weiterhin lernen. Meine Einbildungskraft ist „at its best“. Jetzt müsste ich diese Kraft nur endlich mal in was Gescheites umwandeln, statt pausenloses Kopfkino. Überhaupt: Ich habe manchmal so viele Ideen und statt diese umzusetzen, denke ich: „Ach nee, ist doch nix.“ Das muss sich ändern!
  • Jungsein: Ich habe gemerkt, dass ich noch jung bin. (Haha, Frau Frapeur und ihre sagenhafte Erkenntnisse). Und das ist gut, Leute, das ist gut. Vernünftig sein, das mache ich dann in ein paar Jahren mit Mann, Kind und Gedanken über frühkindliche Förderung, zweisprachige Kindergärten, Impfungen und so weiter. Langweiliger Erwachsenenkram. Aber solange noch eine 2 vorne dran steht, ihr Lieben, gilt es die Stadt unsicher zu machen (durch wahnwitziges Fahrradfahren), die Stadt zu verschönern (durch paste-ups), Bücher zu lesen, sinnlos im Internet zu surfen, schlecht Klavier zu spielen und aus Spaß an der Freud dazu lauthals zu singen, Träume zu haben, zu reisen (dieses Jahr: BCN, Frankreich, Wien, nächstes hoffentlich: BCN, GB, Berlin), frei zu sein, wahrlich das zu tun, was man will.
  • Gesund leben: Denn das heißt nicht nur gesunde Ernährung in einer einer Welt voller Scheißessen, Bewegung in einer Welt voller Sofas und SUVs, Hormone absetzen und dabei nicht die Selbstachtung verlieren, Geistesruhe in einer Welt voller naja, Kopfkino, HouseMDgucken bis man glaubt eine Thrombose zu haben, Tanzen, Tanzen, Tanzen und Kunstüberfluß, sondern auch: Sich vor allem und in erster Linie wohl fühlen, um jeden Abend sagen zu können: Liebe Thrombose, solltest du heute Nacht über mich kommen und mich ins Jenseits befördern, so bin ich dir nicht böse und habe keine Angst, weil mein Leben schön war. Danke dafür.
  • Menschen: Es gibt nichts großartigeres auf der Welt als Menschen. Dass ich interessante Menschen kennen lernen durfte und darf, dass ich Menschen kenne, die mich mögen und ich sie auch, die für mich da sind in Freude, Zweifel, Leid und Glück, macht mich glücklich und tröstet mich über die Tatsache hinweg, dass es auf diesem Planeten so einige Deppen gibt, die ich natürlich auch respektiere (äh, ehrlicher: hinnehme). Aber Zuneigung, Verständnis, Mitgefühl? Entschuldigung, nein!
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Le bilan

5. Oktober 2008

Le very big Versailles

Having been 10 days in France and seen everything from a big city to small towns in Brittany, having seen big autoroutes and small chaussées, having seen beautiful girls buying ELLE and rather normal girls milking cows, this is my conclusion:

  • France is very rich in landscapes, but Germany and Spain are richer.
  • French people love food and they are willing to pay a lot for it. French cuisine is very tasty, but Spanish cuisine is healthier. French people love frommage and indeed they have very nice cheese.
  • France has very elegant and very proud people who know about the „lesseferr“ and „savuarferr“ (as venezuelan Mr. Chávez-Porquénotecallas put it in an interview some days ago). French people can be quite arrogant and quite nice. In most cases French people have to improve their English tout suite.
  • Go and visit their chateaus, they are very beautiful. And if you can sleep in them, even better. Go and visit their museums, they are very big and very crowded.
  • In a restaurant, let yourself be seated. This enhances your chance of being treated decently. And if not, go go go. Don´t spend your money on unkind people. Even if they are french.
  • French people are proud about their republic, but they also miss the monarchy.
  • Brittany reminded me a lot of the landscapes in South England.

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J´oublie le look bling-bling

3. Oktober 2008

In der Bretagne gibt es wunderschöne, weisse Sandstrände. Ich überlege, ob ich Algen mitnehmen und meine private Thalassotherapie starten soll. Hab ich dann aber doch gelassen und statt dessen neue Vokabeln gelernt:

  • le USB-clé = USB-Stick
  • disc ammovible = Wechseldatenträger
  • c´est ridicule = das ist lächerlich
  • pas de pub = bitte keine Werbung (auf Briefkästen)

Und aus der „Marie Claire“: „J´oublie le look bling-bling“. Was soviel heißt wie: Ich werde mir keine blinkenden Steinchen mehr anhängen. Also: Keine Klunker an den Fingern, kein Strass auf der Unterwäsche oder dem Handy. Keine bis auf die Schultern hängende Brillantenohringe mehr. C´est ne pas chic anymore.

Le look bling-bling.

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Ich werd dich das Gruseln lehren…

1. Oktober 2008

Von Rennes („le party erasmus“) nach Carnac („le megalithes“) und Quimper, wo das Navigationssystem die neue Ausfahrt im von den Franzosen heißgeliebten Kreisverkehr nicht kennt. 20 Min. später doch im Schloss angekommen. Wunderschön, ich liebe blaue Blumen. Und grusel mich des nachtens im Pförtnerhäuschen. Und wie… Wenn ich draußen nix höre außer die schreiende Eule (ku-kuuu-ku, kuhuhuhuhuhuuuu) und das nächste Haus 100 Meter weg ist und zwischendrin kein Licht, dann grusele ich mich. Da hilft auch das Schnarchen der Tante aus dem Nachbarzimmer nix. Ich kann halt doch nicht so einfach ohne Stadt. Außerdem hängt ein Napoleongemälde an der Wand, der steckt sich die Hand ins Hemd und guckt mich komisch an.

Das Gruseln nahm dann glücklicherweise pro Nacht mehr und mehr ab. Man gewöhnt sich daran, draußen nix außer der Eule zu hören. Außerdem ist der Garten so schön, der Milchbauer um die Ecke so lecker, die Gastgeberin so nett und der Gastgeber so salopp, dass ich mich dann doch bald wohl gefühlt habe.

Les hortensias.