Archiv für die Kategorie ‘verlasseneBÜHNE’

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4 Dinge, die ich noch erzählen möchte

11. März 2008

bevor ich zu Bett gehe. Alleine.

  1. “Der Boss vom Ganzen” war amüsant und hat zum Nachdenken im moralischen Bereich angeregt. Imponiert hat mir die Rechtsanwältin: Seriöses schwarzes Kostüm und Perlenkette, aber trotzdem roter Lippenstift und Schlitz im Rock. So will ich auch mal werden. :-) IT-Menschen haben ja so ihre ganz eigene Sprache: Performance, Conference Call, Termin, Forecast… Willkommen in der Welt des fehlenden deutschen Ausdrucks. Bzw. er würde halt weniger cool klingen. Touche!
  2. 180 Euro sind viel Geld für Kopfhörer. Mal sehen, ob es sich gelohnt hat. Selten bin ich so unvernünftig, aber ab und zu überkommt´s mich dann doch. Das Bo(e)se.
  3. An Mannheims Neckar entlang spazieren ist sehr schön. Wenn das Uniklinikum kein Krankenhaus wäre, könnte man aus dem vorderen Teil ein Hotel machen. Und ich will unbedingt in den Luisenpark, wenn schönes Wetter ist. Glück ist: Einen Stein mit Moos darauf finden und mit nach Hause zu nehmen.
  4. Notiz an mich selbst: Mehr Madrugada hören.
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Die Stadt B. II

4. März 2008

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B. liegt zwar in Deutschland, ist aber doch ganz anders als der Rest dieses Landes, so ganz eigen. Oder eher: B. ist wie die dicke Lupe, die mein Opa immer neben seinem Briefmarkenalbum liegen hatte. Alle Aspekte der deutschen Gesellschaft liegen hier, im brandenburgischen Nichts, verstärkt auf diesem großen Fleck vor. Alles was Deutschland zu bieten hat, findet sich also hier in genau betrachteter, grotesk vergrößerter Sicht. Oder noch eher: B. besteht aus Extremen und zeigt alle Extreme der deutschen Gesellschaft: politisch, modisch, künstlerisch, wirtschaftlich, musikalisch, sportlich, hygienisch: Es ist alles da. Es gibt alles. Für alles ein Stadtviertel, für alles eine Straße, für alles einen Laden.

Mich faszinieren immer wieder zwei Aspekte: Die Jugendkultur und die “wahre” Kultur. Ich behaupte: Die Warschauer Brücke ist der beste 24 Std. Laufsteg in Sachen Streetwear. Ich behaupte: B. ist ein Kulturschlaraffenland. Ich behaupte: Diese Stadt ist so reich wie sie arm ist. Man begreift den Wahnsinn und die Großartigkeit kaum wenn man “draußen” ist. Man kann sich nicht anderes mehr vorstellen, wenn man “drin” ist.

Freitag = War ich auf der hervorragenden Fortbildung von Mary Ellen Bates. Siehe vorheriger Post. Sie hat einen total netten Stil: “Now look at that tool. Is that cool, or what?”. Vielleicht komme ich in den nächsten Tagen dazu, einige ihrer echt hilfreichen Tipps zu Google, Yahoo und MSN Live zu posten. Abends dann in den Hackeschen Höfen in I´m not there, dieser Dylan-Verfilmung. Echtes Experimentalkino. Man muss schon ein Fan sein, um ansatzweise was zu kapieren. Aber Cate Blanchett ist supercool. Wie immer. ;-)

Samstag = Führung durch die Kulissen der Staatsoper. Hatte mich kurzentschlossen dazu gesellt, nachdem draußen dieser Orkan tobte. Hat sich aber gelohnt, denn es war sehr eindrucksvoll zu sehen, was hinter der Bühne alles abläuft und wie viele Leute an dem Gelingen einer Aufführung beteiligt sind. Übrigens war ich sicherlich die jüngste Teilnehmerin. Alles andere Omis und Opis. :-) Weitere Stationen auf dem Weg nach Prenzlberg: Dussmann (”Feuchtgebiete” erworben), Mitte (Tee getrunken, Kuchen gegessen, hippe Leute bestaunt) und dann lecker Abendessen bei Freunden. Und lustige Gespräche in der Schwalbe. Jenny hat sich beim Rugby ein Veilchen gepflückt, es war interessant zu sehen, wie die Farben sich im Laufe des Wochenendes noch änderten.

Sonntag = Rumhängen und angesichts des schlechten Wetters doch nicht zum Boxi. Stattdessen wieder Kaffee (Caro-Kinderkaffee!!!) und Kuchen in der Kaufbar. Anschließend ins PrimeTimeTheater zu “Gutes Wedding, schlechtes Wedding”. Großartig, absolut zum Totlachen. Sehr empfehlenswert.

Dank an Jenny und Astrid für die Bleibe und das “ich bin wieder 2 Jahre jünger Gefühl”.

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Ort der Extreme

9. Dezember 2007

Gestern Abend war ich tanzen. Mit Melanie. Melanie und ich waren seit 2002 nicht mehr zusammen tanzen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Seit 5 Jahren nicht mehr mit ihr tanzen gewesen. Es war also höchste Zeit. Die Location: Ein kleiner Mannheimer Club. Klein aber SoHo. ;-)

Mal davon abgesehen, dass die Musik (RnB, HipHop) nicht so ganz meines war (bis auf das ab und zu eingestreute Vocal House), war´s ganz nett. Man muss nur genug trinken, dann klappt das auch mit dem HipHop. Meine Arbeitskollegin sagte mir, ich solle berichten wie das Publikum so sei. Vielleicht Kindergarten? Jetzt wo ich da war, kann ich sagen, nein, Kindergarten nicht. Aber Grundschule. BWLer Grundschule. Was vielleicht am HipHop lag? Whatever. Drei Stunden später sind wir jedenfalls wieder heim. Der Alkoholeinfluss hatte nachgelassen, die Füsse taten in den schicken Schuhen weh und der DJ weigerte sich erneut Vocal House zu spielen. Time to go.

Jedenfalls habe ich mich heute morgen an eine E-Mail von einem Freund erinnert. Eine E-Mail in Sachen Discotheken, Frauen und Männern. Der Mann schreibt unglaublich, ich will dass er ein Buch schreibt. Aber lest selbst:

Hi Marie,

ich könnte kotzen, Frauen drehen es sich immer so wie sie es brauchen.

Ich habe gerade mit Nadine telefoniert. Was man so erzählt. Ich habe von letzter Woche geredet. Meiner Geburtstagsfeier und letzten Donnerstag. Von der Verena aus Polen mit der ich mich verabredet hatte. Die Verena die ich im Club an meinem Geburtstag kennengelernt hatte. Die Verena, der ich dort gesagt hatte: Ich finde dich hübsch, ich habe Leidenschaft für dich, blah…

Und hier kommt Nadine mit ins Spiel und sagt ich würde ja auch immer übertreiben. Es sei meine Schuld. Die Frauen kriegen Angst. Ich würde mich benehmen wie ein Psycho. Es mächte einen Eindruck als sei ich ein „notgeiler Stelzbock“. Und hier weiß ich da gäbest du ihr Recht. Sollte ich das Geschriebene wirklich an dich abschicken? Jedenfalls sag ich : Jaah. Ist auch so. Sie sagt weiter ich würde mich verstellen und das geht so nicht. Man lernt sich in Diskos gar nicht kennen. Man tauscht nur Adressen aus.
Und wenn da einer ist und eine Frau gleich so anhimmelt und schwärmt und drängt, dann sähe man das ja an meiner Erfolglosigkeit, dass es der falsche Weg und total plem plem sei. Ich solle mich erst mal zurück nehmen und unterhalten und auf Freundschaft machen.
Nun sage ich aber zu meiner Rechtfertigung. Das der Ort Diskothek ein Ort der Extreme ist. Es geht den Leuten dort zwar sicherlich auch um Freundschaft. Aber zu allererst. Ist es ein Ort des Kampfes. Beide Geschlechter sind dort im Kampf untereinander, miteinander und gegeneinander. Den Frauen geht es oft um die meiste Aufmerksamkeit. Das ist die Tussies Spezies. Eine Unterart der Männer plustert sich auf und läuft mit den „Rasierklingen unter den Armen“ überall anstoßend durch das Gewühl. Die Männer schauen sich abschätzig an. Die Frauen eifersüchteln im Tanz. Es ist eine total überspitzte Situation. Kein Wunder, dass ich auf Signale übertrieben reagiere. Wenn eine Frau lächelt. Begeistere ich mich all zu überschwänglich. Schließlich darf man ja keine Schlägerei mit den Kerlen anfangen: Doch die Energie muss irgendwohin… Ich gebe es zu, ich muss dringend mein Bedürfnis bedienen. Und das ist hormonell bedingt. SEX SEX SEX SEX.

Frauen sind gar nicht so, sagt Nadine. Sie sind nicht für eine Nacht rumzukriegen. Und hier wird es nun wirklich interessant. Was soll das denn, frage ich mich. Sie regt sich über notgeile Typen auf. Ich sage ihr, sie ist doch früher auch mit den Typen mitgegangen oder nicht? Und hier kommt das Gespräch in ein Gebiet wo es mir wehtut. Da sagt sie: Ich hatte meinen Vater verloren und wollte vergessen, ich war ein Wrack und niemand hat es gesehen. Oder meinst du ich habe es genossen mich von den Typen halb vergewaltigen zu lassen? Meinst du ich habe dabei irgendetwas gefühlt?
Ich finde es schon fast wieder lustig. Oder muss ich jetzt heulen? Da bekomme ich Hass. Diese blöde Sau. Dreht es sich wie sie es brauch. Jeder konnte sehen, dass ich verliebt war in sie. Und sie hielt mich als Pausenklown. Und gab sich jedem dahergelaufenem Spasti hin. Während ich alles für sie tat. Sie beschwert sich über mein falsches Bild von Frauen, das erst durch sie mitgeprägt wurde. Und das mich jedes weitere Mal, dass sie mit anderen rumgefickt hat, verletzt hat, daran denkt sie gar nicht. Mein Leben damals hat mich total zerstört. Ich hatte null Selbstwertgefühl. Jahre brauchte ich um das zu verarbeiten. Heute da es sich mit in alle Bereiche meines Lebens zieht, diese Peinigungen von damals… Und sie sagt jetzt, dass es ihr dabei ach so schlecht ging! Und sie sei ein Wrack gewesen.

Du bist ja nicht dumm, Marie. Du bist eine Frau. Ihr wisset mehr über einen Mann als er selbst. Ich schreib das jetzt dir. Doch hätte ich es der Nadine gerne auch gleich gesagt. Was meinst du? Hauptsache, du weißt was ich so denke. Vielleicht hilft es ,wenn du das weißt. Letztlich muss ich es immer wieder bei Frauen wie dir versuchen. „Nur Freunde sein„ das kann man ja wenn man erstmal miteinander geschlafen hat. Andererseits weiß ich, dass es Schwachsinn ist wie ich es gerne hätte. Es ist kurzsichtig und utopisch. Wie das Takatuka Land. Wir können nichts miteinander haben. Wir sind nicht ohne Vergangenheit. Ich bin ein blöder Idiot. Zu leicht lass ich mich immer wieder um den Finger wickeln. Ich will das nicht mehr, ich will Kämpfen gegen solche Frechheiten. Das Leben ist kein Spiel. Es geht um die Zukunft. Irgendwo tief in mir ist mein Stolz. Ein kleiner Mann mit zu leiser Stimme. Ich habe seine Warnungen missachtet damals. Darf man nicht machen! Großer Fehler. Jetzt muss ich alles tun, seine Sprache wieder zu lernen. Denn er schreit teilweise und faselt unverständliches Zeug. Manchmal verstehe ich ihn auch falsch.

Eine Beziehung wäre wie Medizin für mich. Ich bin froh das ich die Arbeit habe. Und die Leute mit denen ich arbeite. Sie halten mich wirklich vom Abgrund weg.

Lieber Freund,

Diskotheken sind ein Ort der Extreme. Vollkommen richtig. Und ich weiß auch nicht, ob es der richtige Ort ist um jemanden kennen zu lernen. Letzendlich ist man nicht so, wie man dort ist. Man projiziert ein Bild von sich: Das der verruchten Frau. Das der Frau, die ihren Hüften schwingt. Das der Frau, die in die Knie geht. Das der Frau, die sich vor Musikgeilheit auf die Lippen beisst. Die vollen, feuchten Lippen. Und wie ist man daheim? Jogginghose, ungeschminkt. Griesbrei essend. Klo putzend. Verstehst du?

Ich glaube, zum jemanden mitnehmen sind Diskos sehr gut. Aber stelle sicher, dass diejenige vor dem nächsten Morgen wieder weg ist. Oder dass du verschwunden bist. Sonst würde man Dinge sehen, die man vielleicht gar nicht sehen will. So ist das, wenn man nur Sex haben möchte, und sich einbilden möchte, der andere sei perfekt. Denn eigentlich ist es so: Wir sind doch alles zugleich. Verrucht und müde, sexy und traurig, anziehend und nachdenklich, hübsch und hässlich. All das in einem Menschen. Aber das wollen die Leute, die in Diskos gehen, nicht sehen. Der Markt ist erstmal einer der Oberflächlichkeiten. Stimmen diese, kann man dann gucken, was hinter der kleinen Kellertür steckt. Ob es dort wirklich so dunkel und verstaubt ist. Ob man dort putzen muss, putzen soll, oder ob man versucht, diesen Ort zu ignorieren.

Ansonsten: Rasierklingen unter die Achseln und ab ins Getümmel. Meine Erfahrung: Man ist immer so sexy und anziehend wie man sich selbst gerade fühlt. Und frag mich nicht zu Beziehungen: Ich weiß nicht, wie diese funktionieren. Und wie man da jemanden geeigneten trifft: Nur durch Glück. Aber glaube auch nicht, dass dich eine Beziehung heilen kann. Verabreiche dir die Medizin erstmal selbst. Unser Selbstbewusstsein in einer Beziehung zu heilen, das ist langfristig ungesund. Es muss nämlich auch ohne Beziehung stimmen. Das ist das was ich gelernt habe.

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Kulturoktober

14. Oktober 2007

Um nicht vollends im Umzugs- und Wohnungseinrichtungswahnsinn unterzugehen, flüchte ich regelmäßig. Anbei ein Bericht über meinen letzten 8 Tage:

  • Samstag, Frankfurt: Es war Theater angesagt. In der Katakombe konnte ich die Bühnenadapation von Thomas Mann unvollendetem Roman “Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull” erleben. Mit nur vier Schauspielern und zahlreichen Kostümwechseln zaubert das Ensemble dieses Kleinkunsttheaters alle Persönlichkeiten hervor, die in diesem Stück vorkommen. Empfehlenswert!
  • Dienstag + Mittwoch, Warnemünde: 8 Std. Zugfahrt um dann zwischen Tagung und Abendessen für 30 Min. am Kai entlang zu schlendern. Nettes Hafenstädtchen, das sich bestimmt bestens für Urlaub eignet, für Tagungen allerdings etwas zu weit ab vom Schuss liegt.
  • Donnerstag, Frankfurt: Buchmesse. Ich frage mich, warum gibt es Fachbesuchertage, wenn sowieso Hinz und Kunz da rum rennen, in der Hoffnung möglichst viele Goodies abzustauben. Und: Wie mag es dann erst am Wochenende dort zugehen? Mir graust vor der Vorstellung. Aber definitiv spannend zu sehen, wie viele Verlage es gibt und wie unterschiedlich diese sind. Schöne Bücher gab es bei der Büchergilde sowie bei den Verlagen Blumenbar und Kookbooks. Der Kaffee am Elsevierstand war erträglich und die Informationen nicht ganz uninteressant.
  • Freitag, Mannheim: Filmfestival. Angeschaut habe ich mir den chilenischen Film “Desierto sur“. Ein großartig fotografiertes, emotionales Roadmovie. Ein junges Mädchen bricht von Barcelona nach Chile auf, um in der Wüste die Asche ihrer Mutter zu zerstreuen und sich selbst dabei zu finden. Top: Der Shuttlebus vom Festivalgelände zum Hauptbahnhof. Dies hält das Schicksal aber nicht davon ab, mich von einem aufdringlichen Rechtsanwalt auf dem restlichen Nachhauseweg anquatschen zu lassen. Anstrengender Mann. Und offensichtlich verzweifelt!
  • Samstag, Brackenheim: Schweizer Acapella-Abend auf Schloss Brackenheim. Mit dem hervorragenden Martin O. und den feenhaften Norn.

So, und jetzt muss ich mal gucken, wie ich den schief angebrachten Griff an meinem Kleiderschrank wieder hin kriege. Es lebe Ikea! Es lebe Do-it-yourself. Beim nächsten Mal bin ich hoffentlich reich genug um jemanden dafür zu beauftragen…

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Jumping into pulp fiction on mulholland drive

12. September 2007

Dear all,

why don´t you write a story, a weird story? Then cut it into 38 pieces and arrange them in a different way. Why don´t you ponder about the constitution of a salad or a technically dead but pregnant woman filling pages? Then take a famous painting which in itself shows many paintings, and don´t forget the guard who has been looking at this painting for years. And who one day falls in love with a table dancer and is then rejected.

This is what catalan author Fonalleras does in “August & Gustau”. A guard who has been working in a mueseum for quite a long time decides to die. August & Gustau, two low-brow crooks are supposed to help him getting it over with.

If people keep telling you you´re queer. If you like Pulp Fiction or David Lynch´s movies. This book is for you.

Josep M. Fonalleras: August & Gustau, 116 p., A1 Verlagsges. 2007

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Namaste

24. August 2007

Dieser Eintrag ist all denjenigen gewidmet, die mich im vergangenen halben Jahr aufgefangen haben. Ich hoffe, ich kann euch dies eines Tages in der ein oder anderen Form zurück geben. Dank an:

  • RW für ihre Engelsgeduld, die gemeinsamen Unternehmungen, die aufmunternden Worte, ihre Zeit, “Hotel R.” ;-)
  • MH I für den Versuch, mich zum space marine auszubilden (”Scheuklappen, Soldat!”), das Verständnis für die Organisationsmängel, kluge Sätze wie “Wenn der Stolz in Urlaub ist, musst du die Wut anrufen!”, zahlreiche Telefonate
  • K&P für diverse Notaufnahmen, schlaflose Nächte, Spaziergänge und Sekt in falschen Momenten
  • MB für aha-Gespräche bis 6 Uhr morgens
  • MM + MM: fürs gemeinsame Betrinken und peinliche Diskussionen führen, sollten wir öfter tun
  • SS + JW, MV, LK, DS + PS auch ihr habt eure Portion abgekriegt
  • KS für das außergewöhnliche Coaching
  • MH II für offene Ohren beim Jammern
  • FL für Literatur und Schokolade
  • an alle, die trotz meiner Berliner Mauer in den Westen vorgedrungen sind
  • und besonders an meine Familie für die entsorgten Alpen aus Taschentüchern, ihre Geduld und die beständige Aufmunterung zur Nahrungsaufnahme.

Aus ganzem Herzen: Namaste.

 

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Zu dünn…

24. April 2007

Vergesst die blöden Tipps aus den noch blöderen Frauenzeitschriften. Wer wirklich effektiv abnehmen will, der sollte sich ganz einfach “Verlassen lassen”.

3 Kg in 8 Wochen. Top! Die neue “Leave-me”-Diät. Langsam, aber gründlich.

Keine Sorge, ich weiß, das sieht nicht gut aus. Und die Hosen schlackern auch so doof! Ich arbeite daran. Aber ich konnte euch diesen unglaublich wertvollen Tipp einfach nicht vorenthalten.

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Never sin against myself again

8. März 2007

And if another angel says just grin and bear it
I might be forced to smash his head
against the wall and never sin again
against myself or trust in anyone
write me off for suffering.

Boysetsfire - Still Waiting For The Punchline

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Vorbei

24. Februar 2007

Wer will, sucht Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.

Mehr werde ich hier zu diesem Thema nicht sagen.

Comicstrip Robots

gefunden bei: http://www.dieselsweeties.com/

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Berlin!

23. Oktober 2004

Als sich die Möglichkeit bot nach Berlin zu gehen, war ich erleichtert. Ich wusste, dass ich irgendwann in diese Stadt kommen würde musste. Gleichzeitig wollte ich einfach nur aus der Gegend, in der mein vorheriges Leben gespielt hatte, weg. Dort gingen mir zu viele Leute auf die Nerven, zu viele mir wichtige Leute waren weggezogen und es kam mir vor, als wäre die Stadt nur noch eine Bühne auf der in der Vergangenheit ein Stück gespielt worden war, das aber nun endgültig abgesetzt wurde. Die Studentenstadt war Teil meiner Vergangenheit und als ich trotzdem noch einmal aufgrund einiger Formalitäten hin musste, wunderte ich mich förmlich, dass überhaupt noch jemand dort wohnte und nicht alles in sich zusammengefallen war und sich als Kulisse herausgestellt hatte.

Und wenn ich in der Dunkelheit in den Berliner Straßen herum laufe, über mir die Raben, und noch weiter oben der Fernsehturm, kann ich mir manchmal nicht vorstellen, dass die andere Stadt jetzt existiert. Denn für mich ist es nicht nur räumliche Distanz, sondern auch zeitliche Distanz. Und es ist vorbei.