Archiv für die Kategorie ‘zuVIEL’

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Opening the closet

17. September 2009

Big detour. More a note to myself. World, have a laugh. And imagine whatever you like.

This is a list of all non-platonic men who until now have played a major or minor (no to say minuscule but noteworthy) role in my life (in chronological order), hopefully to be continued, need not be for years though:

  • Mr. DiCaprio
  • Mr. Kiss
  • Mr. Prozac
  • Mr. Engineer
  • Mr. Englishman
  • Mr. Wood
  • Mr. Pussy-Whipped
  • Mr. Hurt
  • Dr. Loveletter
  • Mr. Olala-Ohno
  • Dr. G-Spot
  • Dr. Worried
  • Dr. Liberal-Christmas
  • Mr. Charming-Style
  • Mr. Whisky
  • Mr. Apple
  • Mr. Papi
  • Dr. Notshyatall
  • Mr. Yes-iCheat
  • Mr. Dancefloor
  • Mr. Notlikethat-Dear
  • Mr. Brotherincrime
  • Mr. Bass
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Über die Vorteile des Fixierens von Klingelschildern

13. Juli 2009

Frau Frapeur aka. Ghetto-Marie wurde gestern Abend beinahe in eine polizeiliche Begegnung involviert. Das passiert einem, wenn man nachts mit schwarzem Kapuzenpulli auf Brücken herum läuft. Höchst verdächtig! Warum muss auch just in dem Augenblick die Polizei vorbei kommen? Jedenfalls: So tun als wäre nix hilft. Also schön weiter die Brücke runter gelaufen (Sachen unterm Arm) und mental schon einmal mögliche Gesprächssituationen vorbereitet: „Junge Frau, laufen Sie immer mit Pinsel, Kleber und seltsamen Figuren bestückt über diese Brücke?“

Antwort A) „Bitte, bitte verhaftet mich nicht, das ist ein Kunstprojekt.“

Antwort B) „Nein, manchmal laufe ich auch unter den Brücken durch.“

Antwort C) „Ja, das mache ich zur Entspannung. Ist das etwa verboten?“

Antwort D) „Ich führe meine Mädels aus.“

Gottseidank kam es aber nicht zu diesem Gespräch. Als sie nämlich ein zweites Mal um den Block fuhren, war ich schon an der Straße und habe mich in das Lesen von Klingelschildern vertieft. Sie fuhren langsamer und hielten. Sie guckten, ich drehte mich um guckte frech zurück. Dann fuhren sie weiter. Puhhhh!

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Verrannt

26. Juni 2009

Erkenntnis ist ja bekanntlich immer der erste Schritt zur Besserung: Heute morgen bekenne ich also schamlos, dass ich mich verrannt, verlaufen und verirrt habe.

Auf der Arbeit sitze ich neben einem großen Fenster. Obwohl wir diese dämlichen Aufkleber drauf haben, gibt es ab und zu ein paar Vögel, die dagegen fliegen. Seit einiger Zeit komme ich mir vor wie einer dieser Vögel. Wisst ihr, nicht die, die einmal dagegen fliegen, sich eine Beule holen, runter rutschen, sich kurz schütteln und merken: Nee, dat geht nüscht. Sondern wie einer von denen, die dagegen fliegen, runter rutschen, sich aufrappeln und anfangen ganz ungläublig mit dem Schnabel gegen die Scheibe zu picken. Pick, pick, pick. Geht dat echt nüscht? Kann doch gar nicht sein! Ich probiere es einfach nochmal. Und rumms, wieder liegen die armen Kerlchen da. Schütteln sich und zur ersten Beule gesellt sich eine zweite. Und eventuell eine dritte. Life is pain.

Es gibt bei mir grundsätzlich zwei Sorten von Ideen:

1. Ideen, die mir des nachtens kommen und die mich in diesem wunderbaren Zustand des Halbschlafs derart begeistern, dass ich – trotz extremer Faulheit – sogar schaffe, sie manchmal aufzuschreiben. Am nächsten Morgen gucke ich dann auf das Geschriebene und denke: Achherrje, ist ja alles ganz nett, aber… die Begeisterung ist irgendwie verschwunden. Neuerdings sammele ich diese Ideen dann auf Post-its, die ich von innen an meinen Kleiderschrank klebe. Da kleben sie – es werden immer mehr – und ab und zu sortiere ich sie um. Nach oben die, die mich langfristig begeistern, nach unten die, die auf den zweiten und dritten Blick nicht mehr so interessant scheinen. Jetzt müsste ich  mir halt mal endlich die oberen nehmen und in die Tat umsetzen. Wie sagt schon Antigone? „Ich mag nicht Liebe, die mit Worten liebt.“ Also: Go, go, go! Do, do, do! Yeah, Baby, yeah… Mal sehen.

2. Ideen, die klein anfangen und die immer größer werden. Die eher früher als später in Kopfkino ausarten. Mein Kopfkino ist… sagenhaft. Es läuft und läuft und läuft. Ich kann sogar Gespräche führen, den Leuten ins Gesicht gucken, nicken, hmmm sagen und in mir drin bin ich meilenweit weg und gucke Kopfkino. (Gut, manchmal kommt es durchaus vor, dass ich zuhöre ;-). Problem mit diesem Kopfkino ist, dass es eben nicht die Realität ist, sondern eine Vision. Eine Vision in der alles so ist, wie ich es gerne hätte. Also eine extrem unrealistische Version der Vision. Traumwelten. Und manchmal gehe ich darin so auf, dass es Auswirkungen darauf hat, wie ich mich in der Realität fühle. Und dann war´s mal wieder zu viel. Und es lässt sich nur ganz schwer rückgängig machen. Loslassen! Diese Ideen muss man dann wieder mühsehlig loslassen. Sich abkratzen wie klebrigen Teig von den Händen. Loslassen ist sooo schwierig!

Loslassen! Vergessen! Sein lassen!

Panta rhei, Freunde. Ich komme immer wieder an diesen Punkt.

„Wer in denselben Fluß steigt, dem fließt anderes

und wieder anderes Wasser zu.“

Wir steigen in denselben Fluß und doch nicht in denselben,

wir sind es und wir sind es nicht.“

„Man kann nicht zweimal in denselben Fluß steigen.

„Die primäre Welterfahrung liegt nach der Flusslehre in dem fortwährenden Stoff- und Formwechsel. Sie ist eine Metapher für die Prozessualität der Welt. Das Sein ist das Werden des Ganzen. Das Sein ist demnach nicht statisch, sondern als ewiger Wandel dynamisch zu erfassen. Doch hinter und zugleich in dem unaufhörlichen Fluss steht die Einheit: Einheit in der Vielheit und Vielheit in der Einheit.“

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Rhodos

13. Juni 2009

… ist für die meisten Menschen eine griechische Insel, auf der man Urlaub machen und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen kann. Für Mannheimer, die nicht nach Hause gehen wollen, bedeutet es hingegen die letzte Zuflucht.

Wenn man also mit Bassisten im Rhodos sitzend, interessante Menschen anschauend, jemanden erkennt und denkt, ach, die ist auch hier, ach, mit dem?, sie zurückwinkt, aber nicht mehr so richtig weiß, in welche Schublade sie einen stecken soll, und man nach einigen Getränken den gegenüberliegenden Waschsalon in „Langsam & Dreckig“ umdichtet, weiß man, der Abend war lang und gut. Oder eher: Zu lang und zu gut.

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Spending cracking days

31. Mai 2009

Hey ya,

  • I´ve been spending too much money. In all kinds of different ways. Either I buy Vintage clothing at Grassmarket second hand shops (cashmere pullovers), leave mobile phones on busses (and get greeted with „Say heil Hitler“ by the sad youngster picking it up) or eat 3 grilled chicken legs and have a Fleisch-flash afterwards (which includes a lot of giggling).
  • I have a sunburn, like I want to resemble a genuine British girl with short shorts and everything. I even managed to spray sunscreen (real hightech German Nivea invisible sunspray) into my friends eyes, so yeah, it probably might seem that I´m not sure how to use it properly.
  • I´m learning B.E. (and loving it). Want to sound British? Incorporate plenty of the following words into your daily conversations: literally, massive, loads, reckon, gorgeous, lovely, brilliant, properly, lousy, fairly, cracking… I learnt them on the street, from my friend and from old British ladies that you can chatter with on the bus.
  • B´s witty comment as we were lazily laying in the Princes Street Gardens: „Wenn man nichts tut, sollte man darauf achten, dass man es draußen tut.“

Cheers, MJF

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Zu viel Musik?

12. Mai 2009

Nachdem die Drogen vergangenen Wochenendes mittlerweile aus meinem Körper ausgeschieden sind, kann ich nun vom Samstag Abend berichten. Ich stand auf der Gästeliste für diese exklusive Veranstaltung… Diesel U Music. Natürlich Industriestraße. Ziemlich coole Location, muss man schon sagen. Mich und meine zwei Begleiter erwartete ein rosa bestrahltes Haus, das teilweise entkernt war und einen schönen Halbbruchbudenlook vermittelte. Hip halt. Wunderschön war der Hof, man konnte fast bis an den Rhein ran und den verklärten Blick auf die nächtlichen, hell beleuchteten Industrieanlagen werfen. Industrieromantik, es gibt sie wirklich. Vor allem in dieser Stadt.

Was weniger cool war, waren die Leute. Was heißt hier weniger cool? Zu cool. Alles so hippe Musikbusinessmenschen. Models. Betrunkene, sehr gutaussehende 19-jährige Leadsänger aus Rostock. Dazu hat eine Band im Nazi-schick furchtbare Musik gespielt und bestimmt Jeans von Diesel getragen. Toiletten waren unisex, sehr gewöhnungsbedürftig. Auf der anderen Seite… Wenn sowieso schon so viele metrosexuelle Männer da herum rennen, warum dann noch getrennte Klos? In einem oberen Stockwerk gab es Singstar (ständig besetzt) und in dem Stockwerk drüber haben Sicherheitsleute „Artists only“ verkündet. Getränke waren umsonst. Dementsprechend ging es da ab. Als ich deshalb zwischen all diesen aufgestylten Menschen einen normalen Studi von uns erblickte, war ich dann doch erleichtert.

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Was ist Kunst?

7. Mai 2009

Madame Frapeur et l´art. Let me tell you.

Madame Frapeur ist seit einigen Monaten tief in die Kunstszene gerutscht. Hat einen freien Kurator und die Pressesprecherin eines Museums kennen gelernt, eine Weihnachtsfeier im Atelier eines Künstlers verbracht, Tee im Atelier einer Videokünstlerin getrunken, einer Auktion im Kunstverein beigewohnt. Zahlreiche Vernissagen und Museen besucht. 500 Euro in ein Kunstwerk investiert, das nun in ihrer Küche hängt. Und damit es nicht langweilig wird, ist sie noch auf der Art Karlsruhe und der Art Cologne gewesen und hat mit Galeristen geredet. Über Preise, Krisen und die ewige Frage: Was ist Kunst?

Kunst darf für sich selbst sein. Das ist schon einmal gut. Weil sie keinen Zweck erfüllen und nichts erreichen muss. Weil es keine Grenzen gibt. Nur Ideen. Weil man alles ausdrücken darf und kann. Weil man sein Weltbild darstellen und gleichzeitig in Frage stellen kann. L´art pour l´art. Vivat!

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Mein März

28. Februar 2009

Ich könnte jetzt herumheulen und den Zustand meines Körpers oder den der Welt beklagen, tue ich aber nicht. Statt dessen zähle ich lieber auf, was ich im März vor habe:

  • In die Ausstellung „Superman und Golem: Der Comic als Medium jüdischer Erinnerung“ im Jüdischen Museum in Frankfurt zu gehen.
  • Der Wiedereröffnung des Hack-Museums in Ludwigshafen beizuwohnen.
  • Auf die art Karlsruhe gehen und u.a. schauen was Stefan Strumbel Neues gemacht hat.
  • Zu Polarkreis 18 ins dasHaus nach LU gehen, um endlich die Frage zu klären, ob wir nun allein sind oder nicht.
  • Im Kino „Der Vorleser“ gucken.
  • Eine Videokünstlerin in der Sternwarte bei mir um die Ecke zu besuchen und heraus zu finden, was mit diesem Gebäude los ist.
  • Auf die Lange Nacht der Museen in MA/LU zu gehen.
  • Den bei Reprodukt erschienenen Comic „Fuck“ von Chester Brown zu besprechen, in dem es über die Jugend in einer kanadischen Kleinstadt geht.
  • Hören was die genialen Triband so machen. Natürlich live.

Und zwischendurch ein wenig arbeiten gehen – was zur Zeit extrem angenehm ist, weil die Kinder alle Ferien haben und es schön ruhig ist – und in den schönen Bibliotheken dieser Stadt für die Klausur über Medienblabla lernen.

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Erkenntnisse des Wochenendes

8. Februar 2009

Man gebe sich ein Kontrastprogramm. Hinsichtlich des Alters.

Ich war auf der Vernissage der „Strümpfe“ und konnte mehr oder weniger ansprechende Kunst in einem sehr ansprechenden, wunderbaren, kleinen Raum begutachten. Dabei interessante Menschen kennen lernen, die jugendlich und sehr kreativ gekleidet waren, aber nicht mehr so jugendlich sind. Aber innerlich jung geblieben, und das ist das was zählt, oder? Jedenfalls kamen wir auch auf die Onkel Otto Bar zu sprechen, von der ich der Meinung bin, sie ist das Mannheimer Auffangbecken für Männer mittleren Alters (30-40), die auf der Jagd sind. Und als Beute stellen sich – von mir arroganter Sau einmal abgesehen – hübsche und einfach mit nach Hause zu nehmende Frauen zur Verfügung, die sicherlich nicht zur intelligenten Elite dieser Nation zählen. *räusper* Jedenfalls wurde gemeinsam erörtert: Die OO-Bar ist ein Ort für Frotteure. Wie geil ist dieses Wort! Also Leute, die sich an anderen reiben wollen, was in der OO-Bar hervorragend möglich ist. Trotzdem: OO-Bar rules. Ab und zu kann man (und frau) sich ihr nicht entziehen. :-)

Wer sich an jüngeren Körpern reiben will, der möge sich in die Alte Feuerwache auf ein Konzert der „The Subways“ begeben. Frottieren in der OO-Bar ist, verglichen mit dem Körperkontakt der da stattfand, eine geradezu prüde Angelegenheit. Die Subways sind musikalisch ebenfalls nicht elitär und der Sänger ist für sein Alter ganz schön arrogant. (Hier fällt mir der geniale Zwischenruf eines Berliner Konzertbesuchers ein, der damals in der Kalkscheune den ebenfalls sich zu Tode possierenden „Sugarplum Fairies“ entgegen rief: „You´re not the Hives!“). Aber sie rocken, rocken, rocken! Junge, wohltrainierte, tätowierte, nackte Männeroberkörper mit Guitarrendeko sind hübsch anzusehen. Aber rechtfertigen sie eine Orgie mit der schwitzenden Jungfleischmasse? Ich bin noch unschlüssig. Lustig war´s aber auf jeden Fall. Das lag aber vor allem an den guten Freunden, die dabei waren und mich vor so manchem Ellbogen im Gesicht bewahrt haben. Blaue Flecken hab ich leider trotzdem. Zukünftig also lieber wieder OO-Bar?

Ich hoffe, diese zwei Absätze können das Dilemma der 25-30-Jährigen annähernd wiedergeben. Oder um es mit der Überschrift eines Artikels aus dem U_mag zu sagen: „Niemand will alt werden, doch zu jung ist auch irgendwie uncool.

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Mein Jahr

31. Dezember 2008
  • Der Job: Ich habe gewechselt und bin im Paradies gelandet. Was macht es pardiesisch? Wie immer sind es die Menschen, die Begegnungen, die Einblicke und die Erfahrungen. Wird man allerdings auf dem alljährlichen Stufentreffen danach gefragt und man bekommt (wie immer unqualifizierte Kommentare von Unwissenden) zu hören: „Hat das denn noch Zukunft?“, dann ärgert man sich kurz und denkt sich dann: Ach Junge, wenn du wüsstest. Ich kann mir zwar keinen BMW kaufen, aber ich will auch keinen. Mein Job besteht darin Leuten zu helfen. Was gibt es Besseres? (Ein „Unternehmen“ zu beraten? Hell no! ;-). Menschen sind wichtiger. Den Job zu wechseln und sich nebenher weiter zu bilden, das war die beste Entscheidung in diesem Jahr.
  • Das „Selbststudium“: Ich habe mich ein Stückchen weit wieder gefunden. Und das besonders Schöne daran: Ich mag mich. Von meiner Lieblingskrankheit einmal abgesehen. Aber: Sie ist nebensächlich, das muss ich weiterhin lernen. Meine Einbildungskraft ist „at its best“. Jetzt müsste ich diese Kraft nur endlich mal in was Gescheites umwandeln, statt pausenloses Kopfkino. Überhaupt: Ich habe manchmal so viele Ideen und statt diese umzusetzen, denke ich: „Ach nee, ist doch nix.“ Das muss sich ändern!
  • Jungsein: Ich habe gemerkt, dass ich noch jung bin. (Haha, Frau Frapeur und ihre sagenhafte Erkenntnisse). Und das ist gut, Leute, das ist gut. Vernünftig sein, das mache ich dann in ein paar Jahren mit Mann, Kind und Gedanken über frühkindliche Förderung, zweisprachige Kindergärten, Impfungen und so weiter. Langweiliger Erwachsenenkram. Aber solange noch eine 2 vorne dran steht, ihr Lieben, gilt es die Stadt unsicher zu machen (durch wahnwitziges Fahrradfahren), die Stadt zu verschönern (durch paste-ups), Bücher zu lesen, sinnlos im Internet zu surfen, schlecht Klavier zu spielen und aus Spaß an der Freud dazu lauthals zu singen, Träume zu haben, zu reisen (dieses Jahr: BCN, Frankreich, Wien, nächstes hoffentlich: BCN, GB, Berlin), frei zu sein, wahrlich das zu tun, was man will.
  • Gesund leben: Denn das heißt nicht nur gesunde Ernährung in einer einer Welt voller Scheißessen, Bewegung in einer Welt voller Sofas und SUVs, Hormone absetzen und dabei nicht die Selbstachtung verlieren, Geistesruhe in einer Welt voller naja, Kopfkino, HouseMDgucken bis man glaubt eine Thrombose zu haben, Tanzen, Tanzen, Tanzen und Kunstüberfluß, sondern auch: Sich vor allem und in erster Linie wohl fühlen, um jeden Abend sagen zu können: Liebe Thrombose, solltest du heute Nacht über mich kommen und mich ins Jenseits befördern, so bin ich dir nicht böse und habe keine Angst, weil mein Leben schön war. Danke dafür.
  • Menschen: Es gibt nichts großartigeres auf der Welt als Menschen. Dass ich interessante Menschen kennen lernen durfte und darf, dass ich Menschen kenne, die mich mögen und ich sie auch, die für mich da sind in Freude, Zweifel, Leid und Glück, macht mich glücklich und tröstet mich über die Tatsache hinweg, dass es auf diesem Planeten so einige Deppen gibt, die ich natürlich auch respektiere (äh, ehrlicher: hinnehme). Aber Zuneigung, Verständnis, Mitgefühl? Entschuldigung, nein!