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Abenteuerreise in das Amazonastiefland mit exzentrischer Großmutter

10. September 2006

Isabell Allende : Die Stadt der wilden Götter, 324 Seiten, Suhrkamp 2002, Originaltitel: La ciudad de las bestias

Inspiriert durch Geschichten, die sie ihren Enkeln vor dem Zubettgehen erzählt, schreibt die chilenische Bestsellerautorin erstmals für ein jugendliches Publikum. Der erste Teil der Trilogie (fortgesetzt in „Im Reich des goldenen Drachen“ und „Im Bann der Masken“) erzählt von einem 15-jährigen Jungen, der zusammen mit seiner exzentrischen Großmutter, einer Reisereporterin, auf eine Reise in das Amazonastiefland aufbricht. Auf der Suche nach einem unbekannten Biest lernt er eine mysteriöse Welt kennen, in der sich die Grenzen zwischen Realität und Traum verwischen. Der einfache, jedoch atmosphärische Stil lässt Bilder einer Urwaldreise entstehen, die voller Abenteuer und Magie steckt. Dabei gelingt es Allende psychosoziale Aspekte wie zwischenmenschliche Beziehungen, Toleranz und Angst vor dem Tod geschickt in die Handlung einzubauen, wodurch der fesselnde Roman auch eine moralische Note erhält.

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