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Kulturoktober

14. Oktober 2007

Um nicht vollends im Umzugs- und Wohnungseinrichtungswahnsinn unterzugehen, flüchte ich regelmäßig. Anbei ein Bericht über meinen letzten 8 Tage:

  • Samstag, Frankfurt: Es war Theater angesagt. In der Katakombe konnte ich die Bühnenadapation von Thomas Mann unvollendetem Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ erleben. Mit nur vier Schauspielern und zahlreichen Kostümwechseln zaubert das Ensemble dieses Kleinkunsttheaters alle Persönlichkeiten hervor, die in diesem Stück vorkommen. Empfehlenswert!
  • Dienstag + Mittwoch, Warnemünde: 8 Std. Zugfahrt um dann zwischen Tagung und Abendessen für 30 Min. am Kai entlang zu schlendern. Nettes Hafenstädtchen, das sich bestimmt bestens für Urlaub eignet, für Tagungen allerdings etwas zu weit ab vom Schuss liegt.
  • Donnerstag, Frankfurt: Buchmesse. Ich frage mich, warum gibt es Fachbesuchertage, wenn sowieso Hinz und Kunz da rum rennen, in der Hoffnung möglichst viele Goodies abzustauben. Und: Wie mag es dann erst am Wochenende dort zugehen? Mir graust vor der Vorstellung. Aber definitiv spannend zu sehen, wie viele Verlage es gibt und wie unterschiedlich diese sind. Schöne Bücher gab es bei der Büchergilde sowie bei den Verlagen Blumenbar und Kookbooks. Der Kaffee am Elsevierstand war erträglich und die Informationen nicht ganz uninteressant.
  • Freitag, Mannheim: Filmfestival. Angeschaut habe ich mir den chilenischen Film „Desierto sur„. Ein großartig fotografiertes, emotionales Roadmovie. Ein junges Mädchen bricht von Barcelona nach Chile auf, um in der Wüste die Asche ihrer Mutter zu zerstreuen und sich selbst dabei zu finden. Top: Der Shuttlebus vom Festivalgelände zum Hauptbahnhof. Dies hält das Schicksal aber nicht davon ab, mich von einem aufdringlichen Rechtsanwalt auf dem restlichen Nachhauseweg anquatschen zu lassen. Anstrengender Mann. Und offensichtlich verzweifelt!
  • Samstag, Brackenheim: Schweizer Acapella-Abend auf Schloss Brackenheim. Mit dem hervorragenden Martin O. und den feenhaften Norn.

So, und jetzt muss ich mal gucken, wie ich den schief angebrachten Griff an meinem Kleiderschrank wieder hin kriege. Es lebe Ikea! Es lebe Do-it-yourself. Beim nächsten Mal bin ich hoffentlich reich genug um jemanden dafür zu beauftragen…

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