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Musik = Glück

29. April 2010

Keine Angst, dieser Blog verkommt nicht zu einem Foto-Blog. Wobei das hier nicht diskreditierend gemeint ist. Trotzdem: Das Sehen ist ja ein sehr von sich selbst überzeugter Sinn mit Hang zur Dominanz, der die anderen Sinne gerne mal in den Hintergrund rücken lässt. Egosau. Deshalb meine Empfehlung: Ab und zu mal die Augen zumachen (bitte nicht beim Fahrradfahren ;-) und Musik hören.

Wie anatomisch allerseits bekannt, sind die Ohren über die im menschlichen Körper dicksten zwei Nerven, die sich in der Mitte des Kopfes zu einem verzwirbeln, direkt mit der Seele verbunden. Trifft Musik auf sie, gelangt diese anschließend in die Mitte des Kopfes, der dann mittels eines komplizierten Mechanismus, an dem auch die Amygdala großen Anteil hat, die Musik bewertet. Wird sie als gut empfunden, öffnet sich durch Serotoninausschüttung ein Kanal, der dann wiederum den verzwirbelten Nerv reizt, der in die Seele führt.

Es gibt drei Arten von Musik. Musik der Art 1 führt in der Seele zu leichten Schwingungen, die jedoch nur mit speziellen, sehr teuren Geräten aus den USA erfasst werden können, die in Deutschland bisher nur an Krankenhäusern der Maximalversorgung verfügbar sind. Musik der Art 2 führt zu größeren Schwingungen, die dann auch zu körperlichen Symptomen führen, wie Fußwippen und entspanntem Gesichtsausdruck. Bei Musik der Art 3 erzittert die Seele. Es gab bereits Fälle, in denen diese starken Schwingungen zu einem Totalausfall des Gesamtsystems geführt haben. Aus ärztlicher Sicht ist dies höchst unerwünscht, lässt sich aber kaum prophylaktisch vermeiden. Denn schließlich reagiert jedes Gehirn anders auf bestimmte Musik. Diagnostizieren lässt sich der Konsum von Musik der Art 3 am ehestens am Gesichtsausdruck (ein tief verzücktes Lächeln bei gleichzeitig geschlossenen Augen), begleitet von Mundbewegungen ohne oder mit Schall und im schlimmsten Falle unkontrollierte Bewegungen des Kopfes. Musik des Types 3 löst auf der von Prof. Dr. H. Piness entwickelten Glücksskala im Vergleich zu anderen Aktivitäten bisher unerreichte Werte aus.

Musik = Glück.

Gestern Abend auf einem kleinen Konzert gewesen. Sehr intim. Das hat emotional ganz schön mitgenommen. Menschen, die schöne Musik machen und diese mit Leidenschaft vortragen sind höchst attraktiv. Deshalb auch immer die ganzen BHs auf der Bühne. Und die Groupies. Überhaupt, das ist eine Idee! Falls nichts aus mir wird, werde ich Groupie. Mache die Augen zu und lasse mich von meinem Mann wahlweise in den Schlaf oder zum Höhepunkt singen.

;-)

think less but see it grow like a riot, like a riot, oh

I´m not easily offended

it´s not hard to let it go from the mess to the masses

Marie Jacqueline Frapeur tonight fucks up Phoenix´ „Lisztomania“:

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