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translokal

3. Oktober 2010
  1. Phänoneme, deren Eigenschaften durch die selektive Verknüpfung voneinander geographisch getrennter, lokaler Räume bestimmt werden.
  2. Diese Verknüpfung entsteht durch Praxen der Zirkulation von Personen, Gütern und Informationen.
  3. Das Translokale ist immer konkret: es besteht nur solange, wie die Praxen, die es hervorbringen.
  4. “Trans” bedeutet im Gegensatz zu “multi” und “inter”, dass durch Hindurchprozessieren in bestehenden Räumen ein neuer Raum entsteht, der immer sowohl lokale als auch nicht-lokale Elemente besitzt.
  5. In ihrer Organisationform sind die meisten translokalen Phänomene Netzwerke, in denen die verschiedenen “Orte” Knoten unterschiedlicher Grösse bilden. Die Personen, Güter und Informationen, die zwischen diesen Orten zirkulieren, bilden die Verbindungen, die die Knoten in das Netzwerk integrieren.
  6. Diese Netzwerke und ihre Verbindungskanäle sind gegen aussen oft nicht sichtbar, allerding benötigen sie für die Zirkulationen eine Art von „Korridoren“, die als physische Orte sichtbar werden können.
  7. Physische Orte können allerdings Teil mehrerer, sich überlagender Korridore sein. Z.B. Flughäfen.
  8. Der Korridoranteil am Raum nimmt zu, ist aber nur ein geringer Teil des Gesamtraumes

via:  http://www.translocal-practices.net/?p=111

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