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Badewannengottesdienst

29. Dezember 2010

Meine Badewanne ist mein Gottesdienst. Dies bedarf vermutlich der Erläuterung, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will. Ich suche sie ein bis zwei Mal im Monat auf, weil man sich danach fühlt wie ein Stückchen neu geboren. Gereinigt, geläutert, sanftmütig. Die Wärme, das Wasser, der Duft, der Dampf, das Herunterfahren des Kreislaufs… dies lässt mich 4 Gänge herunter schalten und in eine Art Trance fallen, in der ich fast alles mit einem lasziven Lächeln tun würde. Solltet ihr mich also jemals um etwas Abgefahrenes bitten wollen, tut es, wenn ich in der Badewanne liege.

Ich mag die Akustik von Wasser, ich mag, was Wasser mit Stimmen macht. Ich mag es, meine Herzschläge in den Ohren rauschen zu hören, wenn ich untertauche. Ich lege meine Beine auf die Kante und gucke gerne an ihnen entlang, bis zu meinen Zehen. Ich fühle mich schön, im warmen Wasser. Ich mag es, sanftmütig zu sein. Das bin ich nicht oft. Deshalb muss man es genießen.

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