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Allerlei

14. Januar 2011
  • Bohemian lifestyle down: Freitag Abend alleine zu Hause. Das ist wirklich schwierig für mich und kam in den letzten anderthalb Jahren seltenst vor. Ich fühle mich komisch dabei. Zuhause trifft man eben keine Menschen. Da ich mir jedoch vorgenommen habe, weniger Stress zu haben, bin ich heute Abend zu Hause, ohne zu duschen, zu schlafen, zu essen oder Klamotten zu waschen. Vielleicht lese ich nachher sogar noch ein Buch. Wow! Außerdem war ich den Rest der Woche nicht zu Hause. Also: C´mon, Marie Jacqueline, everybody is doing it, so why can´t we? Alla hopp!
  • Apropos Allah: Beten ist nicht nur in der Badwanne, sondern auch direkt vor dem Bahnhof möglich. Wie heute bei einem Muslim gesehen, der vor dem Mannheimer Bahnhof in einer Bushaltestelle sein Gebet verrichtete. Dazu legte er seine Jacke auf den Boden und los ging´s. Allahu akbar!
  • Bohemian lifestyle up: In Italien bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich unbedingt mehr trinken muss. Um die Grübelei abzustellen, um das Leben leichter zu nehmen. Sicherlich nicht nur durch Rotwein, aber der ist eine gute Begleitung dazu. Also bisher jeden zweiten Abend ein Viertel Rotwein getrunken. Syrah!!!
  • Komplexe Kohlehydrate in Nudeln, dass ich nicht lache. Damit wirbt MoschMosch (auch in Heidelberg) für eine ihrer Suppen. Ich habe – krass! – seit fast zwei Jahren zum ersten Mal wieder ein wenig Nudeln gegessen. Es war… schon lecker, aber gar nicht mal so geil. Fleisch ist halt mein Gemüse und Gemüse war, ist und bleibt auch mein Gemüse. ;-) In Deutschland haben Kellner keine Ahnung (ich bat ihn natürlich, es mir zu erklären), sehen aber dafür gut aus. Seit neuestem probiere ich es aus, länger in die Augen zu sehen. Das halten die meisten Männer interessanterweise nicht lange durch und gucken oft zuerst weg. :-D
  • Ein lustiges Baby: Im Allgemeinen bin ich ja eine verhaltene Babyfreundin. Ich will durchaus Kinder haben, muss mich aber noch mit der Vorstellung anfreunden, dass da 9 Monate so ein kleines Alien in mir drin sitzt. Ein Insasse sozusagen, der meinen Körper nutzt und mich dazu zwingt meinen Bohemian lifestyle anzupassen. Also gut, ich muss das wirklich nochmal anders betrachten. Jedenfalls habe ich heute ein sehr lustiges, 6 Monate altes, halb asiatisches Baby kennen gelernt, das sowas von fit war, so energiegeladen, so neugierig in die Welt geguckt hat, so viel gebrabbelt und so viel gelächelt hat, dass ich aus dem Staunen nicht mehr heraus kam.
  • Endlich wieder schlafen: Da es sowieso fast nie so kommt, wie ich es mir ausmale, konnte ich heute Nacht zum ersten Mal seit anderthalb Wochen wieder ordentlich durchschlafen. Mein Gehirn ist so unglaublich mächtig. Schön wäre es, wenn ich damit wirklich etwas bewegen könnte. Zum Beispiel durch positive Autosuggestion. Und nicht immer nur Selbstzweifel, Grübelei, konstante Interpretation der Umwelt, Fantasie, Traumwelten, Bedeutungskonstruktion. Nur wahrnehmen, sagen die Yogis, nicht bewerten.
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