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Ausbrechen

7. Februar 2011

Es ist doch so: Wir sind sozial konstruiert. Aber selbst wenn wir diese uns anerzogenen bzw. angelernten Strukturen reflektieren, so ist es doch schwierig, ihnen zu entkommen. Ich halte mich z.B. für eine alternative Person, die nach etwas Übergeordnetem strebt. Übergeordnet nicht im Sinne von elitär, sondern im Sinne von ganzheitlich, über dem Kleinklein des Alltags stehend, ja vielleicht sogar transzendierend.

Wenn ich also frei wäre, z.B. von finanziellen Dingen, dann würde ich… ja, was würde ich dann eigentlich? Wäre ich so mutig und würde alles stehen und liegen lassen, einen Rucksack packen und einfach loslaufen und gucken was passiert? Nein, ich fürchte nicht. Weil dieses mir Anerzogene, dieses Anerlernte, diese sozial vermittelte Weltkonstruktion mich weiterhin prägt. Ich kann nicht einfach ausbrechen. Aber ich würde gerne. Ich glaube, darin liegt echte Freiheit: Auszubrechen aus allem bisher Erlernten, Gedachten, Angenommenen. Frei sein von Konventionen. Heißt dies aber auch, dass ich dann nicht mehr sozial fähig bin. Muss man zum Eremit werden? Nunja, eigentlich sind wir ja alle schon Eremiten. In uns drin, sind nur wir. Das müsste doch eigentlich auch reichen. :-)

Gestern kurz zum ersten Mal das Gefühl hervorgeholt (irgendwo aus der tiefen, tiefen Versenkung), in einem Flugzeug zu sitzen und wo anders hinzufliegen, wo ganz anders. Und sich dabei zu freuen. Echt zu freuen.

Ich nähere mich.

Und ich höre das hier.

Und es verursacht Resonanzen. Große Schwingungen. Sehr große. :-)

Esta tristeza mia
Este dolor tan grande,
Los llevo muy profundos
Pués me han dejado
Solo en el mundo.

Ya ni llorar es bueno
Cuando no hay esperanza,
Ya ni el vino me intiga
Las penas amargas
Que a mi me matan.

Yo no se que será de mi suerte
Que de mi no se acuerda ni Dios,
Hay pobres de mis ojos
Como han llorado por su traición.

„hay amorcito y no se aguite compa Lupe,
que los hombres de adeveras
si le lloramos a las mujeres“
„alla nos vemos en Fresnillo chiquita“

Yo no se que será de mi suerte
Que de mi no se acuerda ni Dios,
Hay pobres de mis ojos
Como han llorado por su traición.

(Lupillo Rivera)

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