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Die berühmten Launen

4. September 2011

des Fräulein F.:

  • Es ist grau, es regnet, es ist leicht bappig schwül, es ist Sonntag.
  • Hochzeiten deprimieren mich. Ich brauche jemanden, der mich versteht und habe die leise Befürchtung, dass es niemanden gibt.
  • Ich glaube, ich muss hier weg. Guckt sie euch an, die Deutschen. Da kann man oft nur den Kopf schütteln.
  • Ich fühle mich anders (positiver wäre „besonders“, aber „positiv“ wäre etwas Besonderes für mich ;-).
  • Auch in Gemeinschaften fühle ich mich manchmal alleine und habe ein starkes Abgrenzungsgefühl.
  • Ok, vielleicht liegt es auch daran, dass ich gerade PJ Harvey höre.
  • Mehmet sagt immer, danke für so viel Schönheit, aber ich kann sie manchmal nicht sehen.
  • Heftig Weinen tut immer gut. Es beruhigt auf einer körperlichen Ebene.
  • Wenn die Oberfläche kaputt ist, hat man keine andere Wahl als in die Tiefe zu gehen. Ausgesucht habe ich mir das nicht.
  • Und eigentlich geht´s mir bei all dem doch trotzdem gut. Relativ gesehen. Was auch wiederum in gewisser Weise tragisch ist.
  • Ich beobachte mich. Diese Emotionen sind Teil meiner konstruierten Realität. Ich weiß. Aber manchmal fühlt es sich so echt an.

Das bin ich nicht. Aber das könnte ich sein.

Schöne Aktion von ZRE.

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3 Kommentare

  1. ad 2

    dich verstehen
    bedeutet
    du zu sein

    wie wärs mit
    dich nehmen
    wie du bist
    ?


  2. Danke. Oder mit Rumi:

    „Sei Schnee, der schmilzt.
    Wasch dich ab von dir.“


  3. so schön.



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