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Schnee / Dezember / Weihnachten

20. Dezember 2011

heute mal was Positives. Ja, das kann ich durchaus auch.

  • Ich mochte unsere Weihnachtsfeier dieses Jahr sehr. Alles in allem mag ich meine Kollegen und meine Arbeit. Wir sind ein tolles Team und jeder hat seine Stärken. Es tut gut, zu hören, dass man das Beste an dem „Laden“ ist.
  • Migrantisches Theater, auch in Mannheim:  „… ist es verdienstvoll, dass die freie Theaterszene und die Stadttheater nun schon seit einigen Jahren Texte und Theaterformen entwickeln, mit denen sie von einem migrantisch geprägten Leben erzählen.“
  • Meine Freunde, ich bin dankbar, dass ich sie habe und wir über unsere Schwächen lächeln können und uns gemeinsam bekochen und uns danach Memento anschauen und die ganze Zeit darüber frotzeln, warum der Mund des Hauptdarstellers aussieht, wie mein altes Geodreieck. Gute alte Zeit, als Amazon noch im Telefonbuch stand und ein Eskortservice und kein Online-Buch- bzw. Alleshändler war. Gute alte Zeit, als man noch Polaroidfotos und Notizen machte um sich zu erinnern, und keine smarten Phones hatte, deren Akku nach zwei Tagen die Grätsche macht und deren Bedienung Sehnenscheidentzündung auslöst.
  • Rotwein. Gott segne den Rotwein. Betrunkener Mitbewohner, der dann schön redselig wird. :-)
  • Ich freue mich auf die nächsten Tage: Erst Mama in Freiburg, dann Papa in Mannheim (wir gehen sogar ins NT!) und dann Oma am Niederrhein. Und dann Silvester in meiner Lieblings-WG im Mannheimer Rocker-Stadtteil Lindenhof, da freue ich mich so richtig drauf. Und hoffentlich zwischendurch Zeit für Therme, Lesen WAS ICH WILL, aufräumen und ein klein wenig Reisevorbereitung. Aber nur ein klein wenig.
  • Mit Schnee im Gesicht durch den Matsch zur Arbeit fahren. Kalte Oberschenkel, nasse Füße, flatternde Kapuze, trotzdem lustig. Dabei gleichzeitig Gedanken an Ipanema und Copacabana. Sehr lustig.
  • Eine ganz leichte Melancholie, von wegen, zu Ende gehen. Was denn? Es geht doch alles weiter. Trotzdem, dieser Moment der Besinnung, des Dankbarseins, das ist schon auch schön. Und die Erkenntnis (ab und zu): Alleinsein ist nicht möglich. In uns drin ist eigentlich alles da. Man muss es nur wahrnehmen.

 

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