h1

Flow-sophy

18. Juli 2012

Dieses Wort mag ich sehr gerne. Es ist eine Umschreibung von dem, was ich hier die ganze Zeit schon mit „Offenheit“ propagiere. Nun gut, der Mensch hat also ein denkendes Gehirn. Und wenn er westlich sozialisiert ist, dann neigt er vielleicht auch zur Reflektion und zur Bewertung. Es ist gut, zu reflektieren. Es ist gut zu bewerten. Aber alles in Maßen. Wissen wir ja schon lange, die Herausforderung liegt in der täglichen Umsetzung!

Was ich mit Flow-sophy (der Begriff ist leider nicht von mir, sondern von einer charmenten Samstagabendbekanntschaft) meine, ist, dass man sich hingeben sollte. Dass es nicht sinnvoll ist, sich alles schon im Vornherein auszumalen. Ich tendiere dazu. Und ich mache gerade die Erfahrung, dass – wenn man das nicht tut, und damit also offen ist, offen für das was da kommen mag – es oft interessant kommt, so interessant, dass man sich ganz arg wundern muss, über die Dinge, die dann passieren.

Unverständliche, sorry, Notizen an mich selbst:

Hoch und Tief abschneiden. Mehr um die Mitte herum leben. Try to keep hold on this. Garten. Nachbarin. Schlafen. Bananen / gelbe Pflaumen. Zwei Drachen. Offenheit. Hingabe. Vertrauen. Aber bitte nicht kindisch. Urbaner Garten. Meine Tomaten. Neckar/Rhein. Brombeeren pflücken. Alleine sein, alleine sein. Vertrauen. Baden. Trinken: Bier, Whisky,  Kaffee, Klosterfraumelissengeist. Flow-sophy.

Keine Beeinflussung von außen. Ich bin, die ich bin. Egal wieviele Idioten auf der Welt herumposen und nicht authentisch sind, sondern biegsam. Sich verhalten, wie es gerade passt und nicht wie man sich gerade fühlt oder wie man ist. Auch sie sind ein Teil von allem. (Ohje.) Try to be radically honest, most of the time. Unabhängig von der Umwelt. Das ist Erwachsensein. Mach das, was sich richtig anfühlt. Sei offen. It´s connected with the skin, being honest, being yourself. Bewerte nicht. Interpretiere nicht. It´s a sin not to take love when it´s offered. Remember 1998? Yes, it hurt. Now it don´t. Paralleluniversen… kann ich sie verweben? Manchmal kommt es mir so vor. Diese Sache mit dem Zufall, die muss man klären, finde ich.

Einfach mal gucken was kommt.

PS: Ich stelle fest, ich habe einen großen Respekt aka. Schiss davor, eine neue Beziehung einzugehen. Deshalb verliebe ich mich nicht schnell. Wie der Argentinier sagte: Weil man das große Ding will. Also entweder warten oder sich mit etwas „Nettem“ zufrieden geben, wobei man weiß, dass es nicht das große Ding ist. Das ist halt die Frage. Oder die Brille ist so verschmiert, dass man das Gute nicht erkennt, wenn es vor einem steht? Oder… Verliebtsein ist herstellbar. Man muss es nur beschliessen? Ich weiß nicht. Ich will nix konstruieren. Ich will fühlen. Ruhig, Braune, lass dir Zeit!

Advertisements

2 Kommentare

  1. Ach Gott – da geht es uns ja ganz ziemlich ähnlich im Moment. Ich muss Dich echt mal anrufen – am besten trinken wir dann entfernt zusammen einen Whisky …


  2. Danke, ich sah, dass du es bereits probiertest. Und ich war wie immer nicht da. :-)



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: