Archive for the ‘anTRIEB’ Category

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smash the castle down, delete it

8. Oktober 2017

visuell imposanter Auftritt auf der falschen Seite der Stadt mit K

 

Tell me, tell me, tell me – what you’re after
Rush it, rush it, rush it – who’d you root for?

You sounded too excited – watch you is not fun
If only boys around you – would let you listen

Don’t tell the broken hearted – „that’s what you get“
I like the girls around you – but you were missing

You send the letter for the last tuition – found the reason
You’ve been tossed around – I’m right behind you

Smash the castle down, delete it – tuttifrutti, it’s all on me
Wreck the spectacle you live in – broken glass and porcelain

We’ll be trashing motels – tuttifrutti, it’s all for free
Sell the gold silverware – burn the rest and melt with me

Show me, show me, show me – tears or laughter
Don’t hide it, hide it, hide it – it’s too sinister

Come buy a ticket – to your next vacation
There’s only one around you – that does the stitching

So call me, call me, call me – back if you wait
Forget the mess behind you – forgot the lesson

Stop, what you do with your lifetime – it’s only protocol
„If I can do it, you can do it“

Smash the castle down, delete it – tuttifrutti, it’s all on me
Wreck the spectacle you live in – broken glass and porcelain

We’ll be trashing motels – tuttifrutti, it’s all for free
Sell the gold silverware – burn the rest if I can’t fit in

You’re numero uno, ready for the win – ready to fool everyone in the end
We’ll be trashing motels – tuttifrutti, melt with me

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We´ve surely grown enough

22. Januar 2017

Everything is alright as long as you have friends to share moments with… ;-)

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Colonia

18. November 2016

Muss jetzt doch mal ein paar Worte über die neue Stadt und ihre Menschen aufschreiben.

Köln ist für mich irgendwie faszinierend. Es herrscht ein gewisses Level an Chaos und Gleichgültigkeit, kombiniert mit einer Portion Freundlichkeit und Flexibilität.

In Situationen bei denen man in anderen Regionen Deutschlands eine Tirade an Argumenten hervorbringen muss und sich auf Widerworte einstellt, weil man jemanden mit einem Problem konfrontiert, das meist mit schlechter Laune und negativen Reaktionen bearbeitet wird, macht der Kölner einfach einen Scherz, erledigt die Sache kreativ und unkonventionell und wünscht einem dann noch einen schönen Tag. Das ist krass und angenehm. Die gute Laune überrascht mich jedes Mal auf´s Neue.

Etwas Altes langsam abstreifen, um offen zu sein für Neues und sich darauf einzulassen, ist kein leichtes Unterfangen und ein tägliches Ringen. Wer aber durchhält wird reich belohnt. Du glaubst, du weißt wie das Leben funktioniert, und plötzlich zeigt es dir, dass es auch ganz anders sein kann. Und du stehst nur da und staunst. Ungläubiges Staunen.

Schön offen bleiben. Erlebnisoffen.

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to become cold from the coldness

15. September 2015

To become cold from the coldness of the world is weakness, to become broken by the hardness of the world is feebleness, but to live in the world and yet to keep above it is like walking on the water.

~ Hazrat Inayat Khan ~

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Intensitätsverlust

26. Januar 2015

Die drei vor etwa einem Jahr genannten Gründe halten mich auch weiterhin vom Blogschreiben ab. Hinzu kommt noch das Gefühl, dass ich gar nichts mehr zu sagen habe. Nicht mehr das dringende Bedürfnis, das Innerste nach außen zu kehren. Machen Partner lethargisch? Wird man durch Zufriedenheit langweilig? Bin ich zufrieden?

Ich rege mich auf über:

  • die laute Papierfabrik direkt neben meiner Zweitwohnung (WG) in einer deutschen Großstadt
  • das Umgehen der USA mit Terrorverdächtigen, speziell diese ganzen ungeklärten Fälle auf Guantanamo, die Menschenrechtsverbrechen, die da seit Jahren laufen und scheinbar von allen toleriert werden
  • meine Freundinnen und Bekannte, die nur noch von WIR sprechen (WIR sind schwanger, so ein Quatsch, SIE ist schwanger!) und nur noch über Hochzeiten und Säuglinge reden können
  • einige Freunde, denen unserer westlicher Alltag so sinnlos erscheint, dass sie seelenkrank werden
  • meinen Chef, der es schafft, in jeder Mittagspause die Schlechtigkeit der Welt auf meinen Teller zu werfen: Guten Appetit!
  • meine Mitbewohnerin in der Zweitwohnung, die ständig die Waschmaschine laufen lässt
  • schlechte Wissenschaft, mit der ich immer wieder konfrontiert bin
  • die Lethargie im Freundeskreis, als hätte man keine Themen mehr und keine Energie

Bin also ein wenig zufrieden, rege mich aber trotzdem auf. Vielleicht bin ich einfach schon wieder zu lange in Deutschland? Vielleicht fehlt mir die Intensität? Die Energie der Zwanziger? Das unbequeme Single-Dasein?

Eigentlich suche ich nach wie vor nach jemandem, der mir ähnlich ist. Weiß nicht, ob es mir vergönnt ist, eine solche Person einmal kennen zu lernen… Schön wäre es wohl. Sehr schön. Eine intensive Freundschaft. Das wär´s!

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cool vs. grau

19. November 2013

Ein bisschen coole Musik für die grauen Tage:

Graue Tage sind gut zu ertragen, wenn man nicht alleine im Bett liegt. :-)

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grau

15. Oktober 2013

Schöner Tag noch, hat heute jemand in bestem Mannheimerisch zu mir gesagt. Ja, das ist sehr nett, wirklich sehr nett. Aber es geht halt nicht immer, einen tollen Tag zu haben. Ich fühle mich irgendwie richtungslos, grau und ausgelutscht. Die Motivation ging baden. Keine Ahnung wo. Wenn man sich auf einer Metaebene bewegt, dann verschwindet der Sinn ganz schnell. Man kann Leben vor- und rückwärts denken, gar spulen, hat das Gefühl, irgendein Automatismus läuft ab. Ein Ereignis folgt dem nächsten ohne eine echte Veränderung, ohne einen Richtungswechsel. Dann wiederum: Sollte er doch einmal erfolgen, der Richtungswechsel, dann werde ich mich anschließend auch wieder niederlassen, festigen, und der Alltag geht von vorne los. Vorprogrammierter Stillstand.

Auf Analysen der Welt habe ich auch keine Lust mehr. Ich hab das Gefühl, dass ich bereits durchblickt habe, wie das alles hier funktioniert. Nach welchen Dingen die Menschen trachten, warum sie handeln. Ist sicherlich Schwachsinn, zu glauben, man hätte die Welt verstanden. Aber manchmal fühle ich mich so. Und dann fehlt der Sinn. Dabei ist er doch so wichtig, dieser Sinn. Manche kriegen Kinder. Auch eine Art von Sinn. Aber ich denke eben, der Sinn, der muss ganz aus mir heraus kommen. Kommt er meist auch, viel tiefer aus mir selbst, als bei vielen. Aber der Lausebengel ist flüchtig, geht öfter mal flöten und ich muss dann wieder suchen, suchen, suchen…

Naja. Niemand hat behauptet, es sei einfach.

Ist schon ok so.

Irgendwie.

Vage.

So.