Archive for the ‘deceptionOFyourLIFE’ Category

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Tranquille / Schauspiel / sent from my

15. Dezember 2011

Die deutschen Tugenden sind Filmkulissen. Es ist alles unecht. Nur Pappe.

Ich habe die Nase gestrichen voll von der Pseudo-Spießbürgerlichkeit, den Pseudo-Konservativen, den Pseudo-Werten. Am Ende mauscheln sie doch alle vor sich hin, schlafen sich hoch, nehmen Drogen statt Lebensmitteln zu sich und finden sich dabei sau geil und normal. Jeder ist nur an seinem eigenen Wohlergehen und evtl. noch an dem der unmittelbaren Familie und des Freundeskreises interessiert.

Leistung zählt nicht. Auf Pünktlichkeit wird geschissen. Verbindlichkeit ist Geschichte.

In dem Moment, wo ihnen ein Gedanke kommt, fangen Sie an aktionistisch zu agieren. Keiner denkt mehr, keiner reflektiert und bevorzugt werden die kurzfristigen Lösungen, die einen selbst gut aussehen lassen. Ob das langfristig gut ist, interessiert keine Sau. Ob es Auswirkungen hat, die mich nicht unmittelbar betreffen interessiert auch keine Sau.

Deutschland, Europa und die ganze westliche Welt ist eine falsche Gesellschaft. Ein Schauspiel. Nichts ist echt. Alles ist Farce. Am liebsten vergammeln sie in ihren teuren Wohnungen, fressen Mist und gucken sich Mist auf dem Großbildflachdingsbums an. Der Inhalt muss mit Größe kompensiert werden. Oder gerne kompensiert man Inhalt auch durch Reaktionsgeschwindigkeit. Unüberlegte Scheiße. Sent from my iphone. Da war der Finger mal wieder schneller als das Gehirn…

Ich muss hier sowas von weg…

Zum Beispiel hierhin:

Eigentlich ist das Ziel Gelassenheit. Scheint leider noch nicht ganz zu klappen. ;-)

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Freude / Ärger

7. Dezember 2011

Freude…

über jemanden, der mir gestern eine Mandarine auf den Fahrradlenker legte. So eine Überraschung tut erstaunlich gut. Ich würde zu gerne wissen, wer da Nikolaus gespielt hat und ich komme nicht darauf! M war krank. V und N gehen nicht vorne raus. Die restlichen Kollegen kennen mein Fahrrad nicht. J war es nicht. D war es nicht. R war es nicht. A war es nicht. M hat Prüfungsdemenz. Hmmm… Ich bin echt mal ratlos/überrascht/schmunzelnd. Ich mag es sehr, wenn das Leben einfach Dinge mit einem tut und man es nicht sofort einordnen kann. Das ist eine Herausforderung!

Ärger…

über die beschissene neumodische Unverbindlichkeit von Verabredungen. Selbst im Freundeskreis grassiert dieses schreckliche, Sich-alles-bis-zuletzt-offen-Halten, 5 Min.-vorher-Absagen (am besten noch per SMS), Sich-nicht-Zurückmelden (obwohl man es versprochen hat). Und das alles ohne Erschossen worden zu sein oder einen Unfall gehabt zu haben oder Fruchtblasenplatzung oder Liebe-auf-den-ersten-Blick-Episoden oder Kuh-vom-Himmel-auf-einen-drauf-gefallen, 39° C Fieber oder keine Ahnung… einen echten Grund eben. Da könnte ich sowas von Kotzen. Wenn ihr es nicht ernst mit mir meint, dann macht es euch doch selbst, ihr Opportunisten. Ich bin eine ernste Person und zuverlässig. Mit Persönlichkeit. Und nur weil ich Handy besitze, fange ich nicht an, alle Pläne abzusagen, weil ich lieber, was weiß ich… was tut ihr eigentlich alle statt dessen? Ich hoffe, ihr rettet die Welt. Das wäre mal ein Grund.

MJF´s usual black and white. No united colors here.

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Genug

26. Oktober 2011

Satz des Monats:

Genug ist genug.

Ja, das finde ich auch.

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Mangelndes Interpretationsvermögen

11. Oktober 2011

seinerseits oder überquellende Interpretationsvorgänge meinerseits. Fuck it!

Es gibt da so ein Gebiet in Schwaben (um die Stadt „Kuchen“ herum), wo scheinbar sehr attraktive Männer gezeugt werden und aufwachsen, sich hinterher auf BaWü verteilen, aber so borniert sind, dass sie nichts verstehen. Ist mir jetzt schon in zwei Fällen so gegangen und ich frage mich: ist das ein Männer- oder ein Kuchenschwabenproblem?

„Während Männer sehr einfach gestrickt sind und eine ganz klare Kommunikation brauchen, um Dinge zu verstehen, sieht das bei Frauen ganz anders aus. Mit kleinen Signalen und der Suche nach ebensolchen Signalen vom Mann meint eine Frau oft schon fast zu schreien, während der Mann da steht und davon absolut nichts mitbekommt.“

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Zynismus

3. März 2011

Heute mal ein wenig Zynismus, weil ich mich gerade über sehr vieles ärgere… Es hat aber nichts damit zu tun:

  • „Aus heutiger Sicht lag die 68er-Bewegung exakt in dem Trend, der zur Konsumgesellschaft führt. Ohne es zu ahnen, waren wir, die westdeutschen Früh-Hedonisten, die Labormäuse des totalen Konsumismus.“
  • „Das Leben produziert einen symbolischen Überschuss, der als Weisheit, Wissen und Können in die Lebensspiele der nächsten Generation eingespeist wird.“
  • „Gegen Maos fröhlichen Exterminismus erscheint Hitler wie ein rachitischer Briefträger.“

Peter Sloterdijk

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Before – and After

3. Juni 2009

When you‘ re young – they want you older,

When you’re old – they want you young;

When she’s gone – you wish you’d told her,

When she’s back – you bite your tongue.


When you’re cross – it’s „Let’s not fight, dear,“

When you’re tired – it’s party time!

When you’re hard – it’s „Not tonight, dear,“

When you’re prose – she speaks in rhyme.


When you’re broke – it’s „I’ve been thinking…“

When you’re rich – it’s „… join the gym!“

When you’re ill – it’s „…all that drinking…“

When you’re dead – it’s „Who? Oh, him!“

Felix Dennis

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Ich suche nach…

24. August 2008