Archive for the ‘DieMedien’ Category

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Maddie TV

21. Mai 2007

– A procura de Madeleine –

maddie

In Portugal you have a TV everywhere. You go to a restaurant, a bar, a shop and there´s always a TV in the background. Usually it´s sport, especially football (because as Natalia explained to me: Portugal´s ex-dictator Salazar wanted people to be distracted by sports, and sports still play a big role in this country nowadays). In these days there seems to be only one theme of global interest. I call this phenomenon „Maddie TV“. Even if it is sad for the family and the little girl, fact is: children disappear every day. And you don´t hear about it on TV 24/7. And it´s not only on TV, it´s everywhere: In the newspapers, on cars…

As I read today in the portuguese newspaper, an uncle of Madeleine McCann said: „We want the image of Madeleine to be spread all over Europe.“ This might be a bit radical, but I understand the family. What I don´t understand is the astonishing interest of mass media in this theme. It´s really getting crazier every day.

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Unzufrieden wegen Jetzt:

27. Oktober 2003

Jetzt.de ist eine Online-Community, welche die Printversion von Jetzt: ersetzt, einem Magazin, das 9 Jahre lang der Süddeutschen Zeitung beilag und endlich mal eine Zeitschrift war, die man lesen konnte, ohne sich total blöd vorzukommen. Kurz nachdem die Online-Community eingeführt wurde, beschlossen wichtige Herren des SZ-Verlages, die Printversion einzustampfen. Hauptgrund war wohl die allgemeine wirtschaftlich schlechten Situation der Zeitungen und Zeitschriften, die dazu führte, dass nicht mehr genügend Geld für die gedruckte Version des Jetzt: vorhanden war.

Ich finde das gemein. Ich weigere mich, mit meiner ganzen alters- und interessenbedingten multimedialen Internet/PC-Kompetenz die Community zu unterstützen, bzw. sie als Ersatz zu akzeptieren. Die Idee, dass Mitglieder schreiben dürfen und die Jetzt-Redaktion auswählt, was auf der Titelseite erscheint, bzw. was „publiziert“ wird, ist eigentlich nicht schlecht. Die Praxis zeigt aber, dass Möchtegerne und Wichtigtuer Unwichtiges bis Sinnloses auf dieser Seite verteilen, das mich nicht interessiert. Ich muss also zwischen dem ganzen Wust, die wirklich lesenswerten Artikel immer noch selbst heraussuchen.

War die Jetzt früher eine kleine, feine, dünne, aber mit hervorragenden Artikeln bestückte Wochenbeilage, ist sie mittlerweile zu einem großen, aufgeblasenem Internetportal geworden, auf dem jeder schreiben kann was er will. Und genau das ist der Fehler: Ich will nicht das Gebrabbel von Leuten lesen, die glauben etwas zu sagen zu haben. Mir fehlt die Qualität der Auswahl!