Archive for the ‘Internet’ Category

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verax

13. Februar 2015

[ v e r a x ] : Edward Snowden – Short Film from Fallout Media on Vimeo.

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Geocities im Äther

31. August 2011

Re: Stelle niemals etwas ins Internet. Auch nicht 1996. Deine Vergangenheit poppt eines Tages auf Google auf.

Krass! Meine erste Geocities Webseite ist aus dem Äther aufgetaucht !!!
Ohje. :-(

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Awwwwwwwwwwwwwwww :)
Wie alt warst du da?
Und überhaupt, eine geocities Website gehabt zu haben ist ja schon eher Kult. *neid*
Liebe Grüße,
R

– – –

aaaaaaaaaaaaaaawwwwwwwwwww mensch das ist doch supercool!
Komm, das ist doch nett – was denkst Du was die ganzen Kids von damals über ihre Videos oder Passbilder denken? ;)
Ja, jetzt kann man natürlich argumentieren dass diese nicht zwangsweise mit vollem Namen online sind, aber komm..
Vor allem ist ja wenigstens ein Datum dabei :)

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Was wir in unsere Köpfe lassen…

21. Juli 2011

Gerne gelesener Artikel der FAZ:

„Was geschieht unterdessen mit unseren eigenen Gehirnen? Immerhin ist unser Gehirn weit mehr als nur eine Werkstatt oder ein Nachschlagewerk, nämlich der Stammsitz von Liebe, Glaube, Freude, Freundschaft und jeder Erfahrung, die wir im Leben machen. Wie können wir die Kontrolle über das elektronische Gehirn erlangen, statt diesem erdumspannenden Wunderding zu erliegen?

Diese Herausforderung gleicht gewissermaßen der, vor der wir bei unserer Ernährung stehen. Die meiste Zeit seines Erdenlebens musste der Mensch, wie andere Tiere auch, nach Nahrung suchen. Höhlenmenschen zählen keine Kalorien. Angesichts des Überflusses in den heutigen reichen Gesellschaften führen unsere allesfresserischen Instinkte jedoch zur Fettleibigkeit. Auch Informationen waren lange Zeit ein rares Gut. Sie sind es aber nicht mehr. Wir können uns mit ihnen überfrachten. Wir können uns am Ramsch ins Koma saufen. Damit nähren wir das elektronische Gehirn und riskieren es, unser eigenes verhungern zu lassen. Mehr als je zuvor müssen wir steuern, was wir in unsere Köpfe lassen.

Was sollten wir in unseren Köpfen behalten? Das ist die Frage unserer Generation.

Und wie ich finde auch:

  • Mit was verbringe ich meine Zeit? Mehr mit „atoms“ oder mehr mit „bits“? Ich möchte mehr „atoms“, auch wenn die „bits“ (das „erdumspannende Wunderding“) ständig reizen und mir erlauben, Kontakt zu halten zu den anderen Kulturen, die mir wichtig sind / die ich auch bin. Kürzlich lud mich jemand zu Google + ein. Aber ich steig doch nicht nach erfolgreichem Entzug von Heroin auf Methadon um! ;-)
  • Mit welchen Menschen umgebe ich mich, mit welchen interagiere ich? Welche nehme ich gar nicht wahr? Zum Beispiel unsere Studenten hier. Da läuft die Putzfrau vorbei, wischt ihnen ihre Tische ab, sie gucken sie nicht mal an. Als wäre sie ein Möbelstück.
  • Welche Orte suche ich auf, welche nicht? Welche Orte existieren überhaupt in meinem Bewusstsein? Da ich meinen Urlaub schon hinter mir habe, mache ich jetzt Urlaub in meiner Stadt. Ich gehe in Straßen, in denen ich noch nicht war. Ich gehe an Orte, an denen ich noch nicht „wahr“. Da gibt es auch nach Jahren noch so viel, was ich nicht kenne, obwohl es direkt neben mir liegt.
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atoms/bits

6. Juli 2011

„We now live in two parallel worlds,

one made of atoms,

the other made of bits.“

H. Couclelis

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Fetisch

24. März 2011

;-)

Und was für einer!

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That´s so late 90ies

11. Januar 2011

Ein Freund hat mir eine E-Mail geschrieben.

Ja, es gibt sie noch, die Menschen, die E-Mails schreiben und empfangen OBWOHL man eine Betreffzeile eingeben und manchmal mehrere Tage auf Antwort warten muss. Darin stand dieser Satz: „The more you watch computer, computer is watching you.“ Recht hatter. Deshalb tun computer- und netzfreie Tage auch so gut. Ganz zu schweigen von fb-Freiheit. :-) Sehr schön auch folgender Satz, der unter einer anderen E-Mail stand, die ich in den letzten Tagen empfing (obwohl ich diese MÜHSEHLIG mit einem CLIENT runter laden musste, ich sag euch, einen Muskelkater hatte ich danach – ein guter Freund würde sagen – vom anderen Stern!)

—- sent from my computer —-

Bellisimo! In your face, Gadget- und Realtime-Freaks!

:-)

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Over & out: Ich bin raus aus facebook!

21. Oktober 2010

Just do it! Yesssss! Ich hatte keine Lust mehr auf die Scheiße. :-)

  • Echte Freunde kontaktieren einen auch anders. Ich will nicht wissen, wo jemand ist, der mir nichts bedeutet, oder was er gerade macht, mit wem er gestern Abend geschlafen hat und wo er morgen hingeht.
  • Außerdem die immer schlechter werdende Privatsphäre, ohne dass man gefragt wird. Ich möchte nicht, dass die Welt weiß, was ich mag. Sowieso dieses Wort „LIKE“: Igitt! It´s everywhere!
  • Die unaufhörliche Selbstdarstellung und das permanente Fremdschämen… Das möchte ich nicht mehr. Das hat man im echten Leben schon genug, und da ist es schon oberflächlich. Was aber auf FB abgeht, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Zumindest nicht auf meine.
  • Zuletzt hat FB auch noch die Gruppe gelöscht, die für einen gemeinsamen Ausstieg gegründet wurde. No more fuck, Mr. Sugarmountain. Did I ever mention sugar is not good for you? Now you can not not even imagine how bad a mountain of sugar is…

Qualifiziertere Auseinandersetzungen mit dem Thema:

Das Beste ist: Gerade dieses Wochenende saß ich mit meiner Oma auf der Couch und sie fragte, in der Zeitung blätternd: „Was ist denn ein facebook?“  – Ich: „Das ist eine Webseite im Internet, wo du eine Seite über dich erstellst, deine Interessen angibst und dich mit deinen Freunden, die da auch registriert sind, verbindest und ihnen mitteilst wo du bist, was du machst und was du magst. Ich trete in vier Tagen aus.“ – Sie: „Ah danke, ich glaube, das brauche ich nicht. Meine Freunde sind da sowieso nicht.“ – Ich: „Ja, das glaube ich auch. Nur dass ich für diese Erkenntnis 2 Jahre gebraucht habe.“ (Diese Situation erinnert mich übrigens an diese Episode).

An dieser Stelle muss ich unbedingt erwähnen, dass meine Oma (87 Jahre alt) wirklich für ihr Alter topfit ist, was das Internet angeht. Sie schreibt E-Mails, aktualisiert ihren Virenscanner alleine, spielt „Das Quizz mit Jörg Pilawa“ online und bucht sich Flüge mit Ryanair, weil der Flughafen direkt in der Stadt nebendran ist. Was dazu führt, dass sie eher nach Mallorca oder Budapest fliegt, als nach Mannheim zu kommen. ;-))) Und das wiederum zeigt mir: „Alt sein“ ist eine Sache der Einstellung, nicht des biologischen Alters.