Archive for the ‘live’ Category

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se fuerza la máquina de noche y de día

13. Juli 2011

Esa frase del concierto de ayer en la capital de Luxemburgo del increible Manu Chao se me quedó bien pegadita en y rumorando por la cabeza. Todo puede ser una máquina. La mente, el cuerpo, la chucha, la guitarra, la moto, la sociedad… yo qué sé. En mi caso: la mente.

  • Se fuerza la mente de noche y de día. ;-)

Próxima estación? – Esperanza! :-)

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Zwei Mal Begeisterung

9. November 2010
  • Orly. Sehr schöner Film (meint auch die FAZ), der jetzt im Verleih ist. Habe ich im Sommer auf dem atmosphärisch einmaligen Festival des deutschen Films auf der Parkinsel in LU gesehen. Gesehen ja, wahrgenommen nur teilweise, weshalb ich überlege, nochmal hinzugehen, weil ich abgelenkt war mit Überlegungen, ob ich einen jungen Mann hinter der Bar ansprechen soll. Am Ende des Films hatte ich mich – angespornt durch den Film – durchgerungen und fest beschlossen, es zu wagen. War dann fast dort und dann wurde mir der Zugang zu genau dieser Bar verwehrt: „VIPs only“. Holy shit! Wenn das kein Zeichen ist.
  • Pimp and Soil Sessions. Sehr fett, sehr fett. Nicht nur der spärlich mit einem Bademantel bedeckte Bauch des „Agitators“, sondern vor allem die Musik. Das ging mal echt gut ab. Yeah! Go see and hear them, if you have the chance. Schmunzeln, in dem Zusammenhang, muss man auch über deren Albumtitel: 2004: Pimpin‘, 2005: Pimp Master, 2006: Pimp of the Year, 2007: Pimpoint, 2008: Planet Pimp, 2009: 6…. Äh, Moment, 6 ?!?!  Unpimp my album-title, sort of. ;-)
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Gesehen, gehört, gelebt

1. November 2010

* Oval im Rahmen von Enjoy Jazz im Karlstorbahnhof, HD. Man muss sich reinhören, aber dann gefällt´s. Hubschraubergeräusche finde ich sowieso klasse! Und der Typ macht so unglaublich konzentriert Musik. Grandios!

* Mädchenflohmarkt. Rockt und überfordert zugleich! Auch ist es toll, wenn die Damen und Herren des Kaffeestandes bei Nichtgefallen der aufgelegten Musik einfach den Wasserkocher anschalten und damit den Stromkreis der kompletten Halle abschalten können! Alle Macht den Kaffeeproduzenten! ;-)

* Pophochdrei. Tolles Konzept, gute Bands! Darunter eine Kolumbianerin, que canta lindo. Nur im Mr. & Mrs. Smith war es so eng, dass die DVDs von den Ständern purzelten und ein wenig Loveparadefeeling aufkam. Darf man darüber Witze machen? Ich weiß nicht… :-S

* Vom bösen Kind im TIG7. Beste szenische Lesung, die ich je gesehen habe! Man vergaß fast, dass sie den Text in der Hand hielten. Das war sowieso mehr Requisite als Notwendigkeit. ;-)

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Wir wissen, was Bands wollen! oder Danke…

14. Oktober 2010

… nochmals Euch beiden für den gelungenen Abend!!! Die Jungs waren ziemlich gut drauf und hatten ein super Konzert, von dem sie sicherlich noch lange erzählen werden!

Für mich und den Tonmann war die Veranstaltung super organisiert – es ist schön wenn man mit Menschen arbeitet, die wissen worauf es ankommt!!!

Liebe Grüße,

Bandmanager

— ah, das geht runter wie Öl! ;-)

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Hunger!!!

11. Oktober 2010

Journalist : « Who are you as a person ? »
S. Hunger : « You mean, as opposed to me as an elephant ? »
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MJ: Hunger!!!
A: Durst!!?
MJ: Auch das. ;-)
A: Ich auch… Hast du eigentlich… geheiratet? (-;
MJ: Nicht wirklich. Wann sehen wir uns eigentlich mal wieder, Don A.?
A: Wenn meine Freundin verreist ist!? Ne Quatsch, ich weiß auch net… Bist du noch ab und zu in Frankfurt? In Mannheim bin ich – leider – gar net so oft wie man denken sollte. Man erkennt Sie übrigens nur schwer auf dem Foto, Madame Frapeur…
MJ: Des is dea Sinn dea Sach! Übrigens: Man kann NIE GENUG in Mannheim sein!
A: Mannheim wird überbewertet, insbesondere von den Mannheimern.. (-;
MJ: Ich sehe das eher so: Mannheim wird unterbewertet, insbesondere von allen außerhalb. ;-)
A: OK, der Punkt geht an Dich. Aber ich hab noch nen Joker: Null Baedeker Sterne… ha… (Frankfurt hat übrigens zwei.. so)
MJ: Baedeker… Du meinst diesen gutbürgerlichen Reiseführer für Leute ab 45? ;-)
A: FünfundDREIßIG…

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Mein Mai

2. Juni 2010

Der Mai war ein Monat geprägt von höheren und tieferen Lagen. Sowohl körperlich, emotional, beruflich als auch wettertechnisch betrachtet. Nebenher habe ich mich abgelenkt, unterhalten, gebildet, getroffen, zerworfen. Außerdem bin ich zum Zahnarzt gegangen und habe mich wieder einmal über die Inhaltslosigkeit des Focus gewundert. Eigentlich business as usual.

Mein Kulturmai:

* Kino: Sin nombre

* Musik: Sophia

* Theater: TIG 7 – Here and now (u.a. mit Action Hero aus Bristol)

* Ausstellung: Kirchner und Tatjana Doll (Hack Museum, Ludwigshafen)

* Medienkunst: Lux Vocat – Durch die Nacht zum Licht (ZKM, Karlsruhe)

* Ballett: Frida Kahlo, Nationaltheater Mannheim

* Film: Nichts als Gespenster

* Musik: Talking to turtles, cafga, Mannheim

* B. Schlinks Vortrag: Über Vergangenheit schreiben, Heidelberg

* Tanzen: Shantel, halle02, Heidelberg

Und was ich dazu gehört habe – neben tausendmal Sophia – findet ihr auf meinem Mixtape.

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Sophia

13. Mai 2010

Endlich, nachdem ich ihn letztes Jahr verpasst hatte, konnte ich Robin Proper-Sheppard live hören und sehen. In einer sehr kleinen, sehr intimen Location. Es war leicht schwül, ein Fenster war offen und in der Ferne grollte leise ein Gewitter. Wir waren nur ungefähr 50 Leute und ich war schon lange nicht mehr an jemandem so nah dran.

Eine Freundin von mir würde schmachtend über ihn sagen: „Was für ein Mann. Das ist ein Mann, Marie Jacqueline, das ist ein Mann.“ Ja, es ist wirklich war: Das ist ein Mann. Wie er in unserem Bilderbuche steht, das selbstverständlich unveröffentlicht in unseren Köpfen herumschwirrt. Und woran liegt es, dass er „was für ein Mann“ ist? Vermutlich daran, dass er nicht mehr der Jüngste ist. Auch in mir reift langsam die Erkenntnis: Männer werden mit dem Alter besser. Steht da auf der Bühne, schwarze Stoffhose, schwarzes Body-Fit-Hemd, seine gefühlvolle (und dieses Adjektiv verwende ich nicht gerne, weil es in mir blöderweise untrennbar mit dem Wort Kondome verheiratet ist, aber an dieser Stelle geht einfach nichts anderes) Stimme und seine männlichen Hände spielen auf seiner braunen Gitarre, unglaublich. Er zieht seine braunen Lederschuhe aus, weil die Geräusche seiner Füße ansonsten vom sehr sensiblen Mikrofon erfasst würden, was er, wie er uns erklärt, nicht mag. Ok, dieser Mann hat Stil.

Jedes Lied handelt letztendlich von Herzschmerz. Ja, der Typ hat scheinbar echt gelitten. Auf der anderen Seite, wenn man sich so anhört, was er zwischen den Liedern erzählt, dann denkt man sich auch: Gut, wenige Frauen hatte der jetzt scheinbar auch nicht. Astrid hier, dann this girl there und that other one, well, she really fucked me up.

Was ich sagen möchte ist: Es ist so unfassbar männlich, Emotionen zeigen. Das ist es. Und so viele Männer machen das nicht, weil sie glauben, männlich sei „nicht heulen“, „keine Schwächen zeigen“ und dererlei „bullshit“, wie er jetzt sagen würde. Männlich sein, ihr Männer, ist mehr sowas:

Hey, what am I supposed to say?

Babe, can´t you see I´m hurting here?

And I know that I promised I would never be your shadow

But why you´d have to bring your light back into my life?

I am jealous and possessive.

Neurotic, insecure and obsessive.

I ain´t much, what´s half of nothing?

I never felt like I was something.

And I know that I ain´t easy.

When you´re only trying to please me.

And I know that I ain´t easy.

But I love you.

Marie Jacqueline Frapeur tonight on Sophia´s „Oh my love“: