Archive for the ‘live’ Category

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Erkenntnisse des Wochenendes

8. Februar 2009

Man gebe sich ein Kontrastprogramm. Hinsichtlich des Alters.

Ich war auf der Vernissage der „Strümpfe“ und konnte mehr oder weniger ansprechende Kunst in einem sehr ansprechenden, wunderbaren, kleinen Raum begutachten. Dabei interessante Menschen kennen lernen, die jugendlich und sehr kreativ gekleidet waren, aber nicht mehr so jugendlich sind. Aber innerlich jung geblieben, und das ist das was zählt, oder? Jedenfalls kamen wir auch auf die Onkel Otto Bar zu sprechen, von der ich der Meinung bin, sie ist das Mannheimer Auffangbecken für Männer mittleren Alters (30-40), die auf der Jagd sind. Und als Beute stellen sich – von mir arroganter Sau einmal abgesehen – hübsche und einfach mit nach Hause zu nehmende Frauen zur Verfügung, die sicherlich nicht zur intelligenten Elite dieser Nation zählen. *räusper* Jedenfalls wurde gemeinsam erörtert: Die OO-Bar ist ein Ort für Frotteure. Wie geil ist dieses Wort! Also Leute, die sich an anderen reiben wollen, was in der OO-Bar hervorragend möglich ist. Trotzdem: OO-Bar rules. Ab und zu kann man (und frau) sich ihr nicht entziehen. :-)

Wer sich an jüngeren Körpern reiben will, der möge sich in die Alte Feuerwache auf ein Konzert der „The Subways“ begeben. Frottieren in der OO-Bar ist, verglichen mit dem Körperkontakt der da stattfand, eine geradezu prüde Angelegenheit. Die Subways sind musikalisch ebenfalls nicht elitär und der Sänger ist für sein Alter ganz schön arrogant. (Hier fällt mir der geniale Zwischenruf eines Berliner Konzertbesuchers ein, der damals in der Kalkscheune den ebenfalls sich zu Tode possierenden „Sugarplum Fairies“ entgegen rief: „You´re not the Hives!“). Aber sie rocken, rocken, rocken! Junge, wohltrainierte, tätowierte, nackte Männeroberkörper mit Guitarrendeko sind hübsch anzusehen. Aber rechtfertigen sie eine Orgie mit der schwitzenden Jungfleischmasse? Ich bin noch unschlüssig. Lustig war´s aber auf jeden Fall. Das lag aber vor allem an den guten Freunden, die dabei waren und mich vor so manchem Ellbogen im Gesicht bewahrt haben. Blaue Flecken hab ich leider trotzdem. Zukünftig also lieber wieder OO-Bar?

Ich hoffe, diese zwei Absätze können das Dilemma der 25-30-Jährigen annähernd wiedergeben. Oder um es mit der Überschrift eines Artikels aus dem U_mag zu sagen: „Niemand will alt werden, doch zu jung ist auch irgendwie uncool.

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Kulturnovember

7. November 2008

Bekanntlich ist Kultur ja das beste Mittel gegen Depressionen, die im grauen Herbst manchmal sogar das sonnigste Gemüt ereilen. Deshalb hinein!

Was schon war:

  • „Wenn du deinen Schwanz aus mir raus nimmst, das ist schlimmer als Terrorismus.“ – Ich gebe zu, dieser Satz klingt, so ganz aus dem Kontext gerissen, etwas brachial. Er brachte mich aber während des genialen Theaterstücks „Bilder von Männern und Frauen“ des Studio Werkbühne sehr zum Lachen. Wobei einem bei manchen Szenen das Lachen auch schnell wieder weg bleibt. Das ganze Drama einer Beziehung in 75 Minuten auf einer geschätzten 4x4m-Bühne, sehr empfehlenswert!
  • Ebenfalls sehenswert: Brad Pitt in der charmanten Rolle eines Dummbatzes aus dem Fitnessstudio, in bester Fargo-Manier, zeigt der Film „Burn after reading„.
  • Nach einem Vortrag von Frau Hoppe-Ritter von Ritter Sport weiß ich jetzt warum sie quadratische Kunst sammelt und dass die beiden hässlichen grauen Blöcke am Mannheimer Hauptbahnhof tatsächlich von einem bekannten Architekten entworfen wurden. Wer hätte das gedacht.

Was hoffentlich noch kommt:

Und wo geht ihr hin?

Und nun noch ein paar abschließende Erkenntnisse aus meinem neuen Studium:

Der professionelle Kulturmanager ist ein Grenzgänger, der fähig sein muss in unterschiedlichen Kontexten zu denken und durch das Wahrnehmen verschiedener Perspektiven Felder unter Spannung und Bewegung zu setzen. Sein Vorbild ist der „Magier“: Er steuert indirekt, interveniert und greift in autonome Systeme ein, ohne deren Autonomie zu zerstören. Darüber hinaus muss er strategische Visisionen vermitteln können, damit er diese in einer komplexen, erlebenisdynamischen Gesellschaft, deren Orientierungslinien diffus sind, kommunizieren kann. Er verbindet strategisches Denken und kommunikative Kompetenzen um zwischen unterschiedlichen Sprach- und Sinnwelten zu vermitteln.

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You promised me

29. Oktober 2008

Ganz und gar begeistert bin ich von der derzeitigen Sonderausstellung der Kunsthalle Mannheim, die zum ersten Mal eine umfassende Werksschau von Miriam Vlaming zeigt. Das sind großformatige Werke, mit ganz eigener Technik, die teilweise an Schablonen-Graffitis erinnern, die man auf Häusern sieht. Die Bilder sind zutiefst atmosphärisch und erzeugen eine düstere Stimmung, die viele Fragen aufwirft. Auch habe ich mich beim Betrachten der Bilder oft allein gefühlt, alleine in einer seltsamen Welt. Am besten gefällt mir das Bild mit dem Orchester, weil der Hintergrund fast feuerwerksartig gestaltet ist, in Vlamings ganz spezieller Loslöse-Terpentin-Zerstör-Technik. Hach, wenn ich könnte, würde ich mir eines für mein Wohnzimmer kaufen. Allerdings bräuchte ich dann auch erstmal ein Wohnzimmer…

PS: Super cool war auch die Kunst-vs-Party- bzw. Party-vs-Kunst-Party der Artgenossen. Es spielten die Exilfranzosen Mini-Moustache live, da gab es kein Halten mehr…

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Elektronische Musik, erklärt.

19. Oktober 2008

Es geht um Musik. Zur Abwechslung…

Ich bin gestern aus Versehen auf einer Goa-Party, pardon, Psytrance-Party gelandet. Das sind ja oft die interessantesten Momente des Lebens, weil es anders ist, aber gut. Ich, versierte Liebhaberin der elektronischen Musik*, war mit dieser Richtung bisher noch nicht per du. Aber jetzt habe ich sie näher kennen gelernt. Das Publikum ist etwas gewöhnungsbedürftig: Zwischen Althippies, Jungspunden mit Kapuzenpullis, Mädels mit Röckchen über Hose + Schal, hängengebliebenen Kreaturen und coolen Sonnenbrillenträgern kann man jedenfalls bei zuviel UV-Licht und Neon-Deko schwitzen, schwitzen, schwitzen. Macht wirklich Spaß darauf zu tanzen und hat mich an einen ehemaligen Kommilitonen erinnert, der zuviel kifft. Und an das Mädel aus dem Aussteigercamp in Portugal, die jeden Abend mit jemand anderem schlief.

Zurück zum Thema: Das Zitat „Wer noch nie zu elektronischer Musik getanzt hat, weiß nicht was es heißt loszulassen.“ stammt ja bekanntlich von mir. ;-) Und ich stehe heute noch dazu. Das ist ein ganz einmaliges Gefühl, auch ohne Drogen, das ich nur jedem einmal empfehlen kann, der Techno nicht mag weil es nur Bumm-Bumm ist. Was wir Verrückten da eigentlich tun, ihr Nichteingeweihten, hat Sven Väth mal so oder ähnlich schön in seinem TRAUM-Artikel der Zeit gesagt: „Ich bin der Schamane und alle geben sich meinem Rhythmus hin.“ Richtig: Wir tanzen Takka-Tukka um das Lagerfeuer, während die Trommeln ryhthmisch schlagen, unsere Arme und Beine zucken und unser Geist über uns schwebt. Das sind die Basics, das ist back to the roots, das ist das was uns mit unsern Vorfahren verbindet (was sich oft auch direkt auf der Tanzfläche manifestiert, wenn einige Männer sich wie Gorillas bewegen).

Apropos Männer. Eine Sache verstehe ich nicht: Warum waren da so überdurchschnittlich viele Männer unterwegs? Kann mir das ein Althippie unter euch vielleicht erklären? Ist Goa Männermusik? Der Held des Abends war übrigens Herr Neelix, über den in der Wikipedia steht, er hätte eine Beziehung. Schön für ihn.

Heute Abend war ich bei Emiliana Torrini, die wirklich eine süße Gestalt auf der Bühne abgibt, viel zu viel quatscht und gestikuliert (aber zumeist sehr lustig dabei ist) und eine tolle Stimme hat. Ihr neues Album „Me an Armini“ gefällt mir sehr gut, viel eigensinniger als die anderen. Und die Liste mit den Orten wo man gutaussehende Männer betrachten kann, wird ergänzt um GOA, äh Psytrance-Partys und Karlstorbahnhof-Konzerte. Vorheriger Eintrag war Pariser Museen. Für alle, die mitschreiben. ;-)

Jetzt aber hurtig ins Bett, Jacqueline.

* Dorian Gray, U60311, Paramount Park (ok, das ist peinlich), Robert Johnson, MTW, Loft, Registratur, SoHo, Natrix, 603qm und wie die Clubs meiner Jugend alle hießen

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Und im Ohr macht´s POP!

19. Juli 2008

Viel Spaß hatte ich gestern auf dem diesjährigen Abschlusskonzert der Popakademie im Capitol. Es gab sage und schreibe 25 Bands zu sehen und hören, denen man anmerkte, dass sie studiert haben, was sie da vorne abziehen. Alles sehr professionell, sehr cool, ein Mix durch sämtliche Musikstile. Dabei war es so kurzweilig, dass 6 Std. (aua, mein Rücken!) wie im Flug vergingen.

Interessant fand ich vor allem, dass jede Band nur ca. 1-3 Lieder vorgestellt hat und sich die Mitglieder der Bands immer wieder in neuen Konstellationen zusammen fanden, die jeweils einen anderen Stil dargeboten haben. So bekam man wirklich gut klingende „Hausaufgaben“ zu hören und ich frage mich: Warum gibt es dazu eigentlich keine CD? So nach dem Motto: „Popakademie, Class of 2008„. Das wäre die Hausaufgabe, die ich den Veranstaltern bis zum nächsten Jahr gerne mitgeben würde. Ah, und natürlich die Bitte um Auswechslung des Dozenten für Bandnamen. ;-)

Besonders gefallen haben mir:

  • MICHI & THE MODELS
  • LUIS & LASERPOWER
  • BAKKUSHAN
  • LAFUSO (sehr geiler Beat!)
  • MIKROBOY (sah ich schon als Vorband von GET WELL SOON im Karlstorbahnhof)
  • DEGÉ
  • HEINTJE WÄRE STOLZ (Lyrics: „Wir sagen geile Worte wie zum Beispiel ficken. Wir sagen geile Worte wie zum Beispiel Weltfrieden. Wir sagen geile Worte wie zum Beispiel Teddybär. Wir sagen geile Worte wie zum Beispiel ficken.“ – Wo hat man sowas schon einmal gehört! Ts ts ts…)
  • DERBY’S ORCHESTRA
  • Und: JOHNNY PRIEST Y SU ORCHESTRA CHIQUITA habe ich leider, da ich nicht von Anfang an da war, nicht sehen können, habe sie aber schon einmal im Café Nelson erlebt. Ist was für Manu Chao Fans und auch sehr nett.

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I have a life out there

31. Januar 2008

Sometimes there´s not enough time to write. Or, likewise, laziness becomes my best friend. So I think: No, not tonight. You can write tomorrow. And then, all of a sudden, it´s been 10 days since my last post. That´s the way time goes by.

* I went to my yoga class and came home completely happy. How can this be? Yoga really seems to work for me. Some days more, some less, but it´s really working.

* I got a thai massage. Very interesting experience. I like a hard massage, but that really was new to me: They really grab you and use their whole body weight to put pressure on some parts. During the procedure it sometimes feels strange, but afterwards you feel just wonderful. And there´s something sweet about asian women.

* I finally saw (and heard) the „SHOUT OUT LOUDS“ at the Centralstation in Darmstadt last evening and I must really say that they are very talented. One of those bands that are really worth experiencing live. They´re very good at it.

* Why do kids nowadays have to make pictures of everything they experience? „Me at the concert“ (picture taken with my mobile). Why? As if, without a picture proving it, one has not really been there. Do we need more proofs nowadays?

* I never thought I would do this, but it´s true and I´ll admit it in public: I became 26 inside a McDonalds. It´s like: I had a child in the bus. Totally wicked.

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Krank, na und?

17. November 2007

Irgendwann musste er ja kommen: Mein erster Fehltag als Angestellte. Mit Frosch und Begleitung im Hals sitze ich nun zu Hause, habe Rückenschmerzen und fühle mich dusselig. Aber kein Mensch kann den ganzen Tag im Bett liegen. Also auf sportme.de Fan von Zeck Attack geworden. Meiner Lieblingsfrauenrugbymannschaft in der 1. Bundesliga, die sich auch untereinander gepflegt Verletzungen zufügen. Mädels, ich gucke gerne zu. Aber mitmachen, nein danke. :-)

Big detour again. Sorry about that. Even philosophers get ill.

PS: Kranksein hält mich natürlich nicht davon ab, auf das einzige Dolores O´Riordan Konzert in Deutschland zu gehen. Ich war ja früher ein großer Cranberries Fan, habe es aber nie zu einem Konzert geschafft. Insofern war das ein endlich verwirklichter Teenietraum. Man muss sagen: Die Frau kann singen. Wie kann jemand, der so klein und fein ist, eine solche Stimme haben? Und so hässliche Bandmitglieder?

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Vokabeln lernen mit Manu Chao

26. Oktober 2007

Guten Morgen sehr verehrte Leserinnen und Leser,

als Ergänzung zu der CD „Spanisch lernen mit The Grooves“ (aka. der Popstar unter den Sprachkursen), ein wirklich interessantes Konzept, das ich auf der Buchmesse probehören durfte, bietet es sich auch an, auf Konzerte zu gehen.

Gestern Abend also bei Manu Chao und seinem Radio Bemba in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst:

tombola = Tombola

paz = Frieden

democracia = Demokratie

educación = Bildung

pan = Brot

atención = Achtung, Aufmerksamkeit

aqui presente = hier anwesend

clandestino = Gesetzeswidriger

esperanza = Hoffnung

mentira = Lüge

arriba = oben

que hora son = wieviel Uhr ist es

vida = Leben

Auch gut gewesen wären Ohrstöpsel. Aber ich weiß nicht, wie das auf Spanisch heißt.  :-)

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Kulturoktober

14. Oktober 2007

Um nicht vollends im Umzugs- und Wohnungseinrichtungswahnsinn unterzugehen, flüchte ich regelmäßig. Anbei ein Bericht über meinen letzten 8 Tage:

  • Samstag, Frankfurt: Es war Theater angesagt. In der Katakombe konnte ich die Bühnenadapation von Thomas Mann unvollendetem Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ erleben. Mit nur vier Schauspielern und zahlreichen Kostümwechseln zaubert das Ensemble dieses Kleinkunsttheaters alle Persönlichkeiten hervor, die in diesem Stück vorkommen. Empfehlenswert!
  • Dienstag + Mittwoch, Warnemünde: 8 Std. Zugfahrt um dann zwischen Tagung und Abendessen für 30 Min. am Kai entlang zu schlendern. Nettes Hafenstädtchen, das sich bestimmt bestens für Urlaub eignet, für Tagungen allerdings etwas zu weit ab vom Schuss liegt.
  • Donnerstag, Frankfurt: Buchmesse. Ich frage mich, warum gibt es Fachbesuchertage, wenn sowieso Hinz und Kunz da rum rennen, in der Hoffnung möglichst viele Goodies abzustauben. Und: Wie mag es dann erst am Wochenende dort zugehen? Mir graust vor der Vorstellung. Aber definitiv spannend zu sehen, wie viele Verlage es gibt und wie unterschiedlich diese sind. Schöne Bücher gab es bei der Büchergilde sowie bei den Verlagen Blumenbar und Kookbooks. Der Kaffee am Elsevierstand war erträglich und die Informationen nicht ganz uninteressant.
  • Freitag, Mannheim: Filmfestival. Angeschaut habe ich mir den chilenischen Film „Desierto sur„. Ein großartig fotografiertes, emotionales Roadmovie. Ein junges Mädchen bricht von Barcelona nach Chile auf, um in der Wüste die Asche ihrer Mutter zu zerstreuen und sich selbst dabei zu finden. Top: Der Shuttlebus vom Festivalgelände zum Hauptbahnhof. Dies hält das Schicksal aber nicht davon ab, mich von einem aufdringlichen Rechtsanwalt auf dem restlichen Nachhauseweg anquatschen zu lassen. Anstrengender Mann. Und offensichtlich verzweifelt!
  • Samstag, Brackenheim: Schweizer Acapella-Abend auf Schloss Brackenheim. Mit dem hervorragenden Martin O. und den feenhaften Norn.

So, und jetzt muss ich mal gucken, wie ich den schief angebrachten Griff an meinem Kleiderschrank wieder hin kriege. Es lebe Ikea! Es lebe Do-it-yourself. Beim nächsten Mal bin ich hoffentlich reich genug um jemanden dafür zu beauftragen…

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Gestern Abend bei Tocotronic

5. Oktober 2007

im Offenbacher Capitol. Zusammen mit Herrn FM.

1) Im Capitol war ich das letzte Mal vor ca. 7 Jahren, damals bei Travis. Nette Location mit richtiger Größe. Nicht zu klein, nicht zu groß. Und eine Ballustrade, die einen guten Überblick ermöglicht. Herr FM meint jedoch, die Oscarfiguren an der Wand seien cheesy (= billig, geschmacklos).

2) Die Band: Hat eine vom Publikum dankbar aufgenommene Mischung aus dem recht großen Oeuvre gespielt, das sich bei 15 Jahren Bandgeschichte schon mal ansammelt. Sozusagen für alle was dabei. Lustig fand ich, dass Herr von Lowtzow jedes Lied ankündigt mit „Wir spielen ein Stück, das (dem Aufgeben gewidmet ist, wir noch nie live gespielt haben, davon handelt anders zu sein …)“. Manchmal auch mit: „Kameradinnen und Kameraden, Brüder und Schwestern“ davor.

Ich bin zu faul zum Fotos machen. Aber das tun ja schon andere: Flickr Slideshow. :-)