Archive for the ‘love?’ Category

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To belong

16. August 2016

Don’t you think you’ll be better off
Without me tied around your neck, it’s like the way your
Body pulls me underneath where I can’t breathe
I’m tired of talking, I’ve been screaming all day

Don’t you think we’ll be better off
Without temptation to regress, to fake tenderness
Waiting to see someone we won’t know for long
In cities we’ll only leave

Don’t you think we’d be better off
Without the pressure to address
A room of faces
Waiting to hear some strange women speak in tongues
On lonely fridays of my loveless drunk, baby
Loveless drunk, baby

I don’t want to belong, I don’t want to belong
I don’t want to belong, to you, to anyone
I don’t want to belong, I don’t want to belong
I don’t want to belong, to you, to anyone
I don’t want to belong, I don’t want to belong

(Daughter – To belong)

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Hal

29. Juli 2016

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die Tiefe kennen

27. Oktober 2013

Es muß Herzen geben,

welche die Tiefe unseres Wesens kennen

und auf uns schwören,

selbst wenn die ganze Welt uns verläßt.

– Karl Gutzkow

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für Formen kein Platz

14. Juli 2013

Heute gesagt: Meine Erfahrung ist, dass echtes Verständnis eine äußerst seltene und deshalb kostbare Angelegenheit ist, von der man nicht ausgehen darf.

Eine Sache, die ich nicht verstehe, ist warum ich einmal getroffene Erkenntnisse nicht dauerhaft in meine „Identität“ einbauen kann. Warum Gefühle nicht wieder exakt abrufbar sind, sondern nur so vage. Gefühle wie: Das Leben ist gut. Also etwas, das ich in diesem Moment wirklich gespürt und gelebt habe. Und grundsätzlich auch glaube. Aber manchmal „vergesse“ ich es wieder. Es ist eben nichts dauerhaft. Diese konstruierte Identität (dieses Ich) auch nicht, auch wenn wir das alle gerne glauben würden. Es ist flüchtig, ich bin auf der Suche, versuche festzuhalten, eine Figur daraus zu formen, die irgendwie ästhetisch ist und mit der ich mich identifizieren kann. Aber sie zerfällt wieder. Das ist ja auch gut so, denn ich durchblicke, dass diese Ichbildung nur Illusion ist. Dass das wahre Selbst durch Schleierschichten verborgen ist, und mindestens eine davon ist das, was wir glauben zu „sein“. Dieser Mensch mit einer Geschichte, der konsistent ist, und so ist, wie er ist, weil er gewisse Erlebnisse hatte, gewisse Gene mitbekommen hat oder meinetwegen in einer bestimmten Mondphase geboren wurde. Wat weiß ich. Bedeutungskonstruktion, weil wir ohne Bedeutung nicht können. Aber wie wäre der Gedanke, dass dies hier nicht zielführend ist? Dass es kein Ziel gibt, dass es nichts zu erreichen gibt. Weil nämlich alles schon da ist.

Alles schon da.

Kann ich das denken? Kann ich es annehmen, ohne verrückt zu werden?

Und such mich nicht in menschlicher Form.

Ich bin innen in deinem Suchen.

Für Formen kein Platz

bei einer so gewaltigen Liebe.

(Rumi)

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Potential / Stockholm

10. Juni 2013

Zur Einstimmung auf Schweden und Ausstimmung aus dem Potential, dieses Lied.

Ein Potential muss sich halt nicht verwirklichen. Sonst wär´s ja keins, per definitionem. Doofer, undefinierter Zustand. Mein Gehirn arbeitet  lieber mit harten Kategorien. Immer schön sauber halten, da oben.

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lo que no te llega

8. Februar 2013

Ich habe hier schon lange nichts mehr geschrieben. Das liegt daran, dass ich unterwegs war und Reisetagebuch, einen offiziellen Blog plus viele E-Mails geschrieben habe. Außerdem war ich an einem Ort, wo man seine Emotionen oft offen leben darf.

Aber jetzt bin ich wieder da, zurück, (warum eigentlich zurück?) und muss meine Emotionen wieder kontrollieren, weil das zur hiesigen Kultur dazu gehört und deshalb brauche ich wieder diesen Blog.

Ich habe Sehnsucht, verdammt, wirklich Sehnsucht.

Ich denke an diesen 21-Jährigen.
Ich frage mich, warum ich den Menschen, die so sind wie ich, nicht begegne.

„No se puede hacer nada contra lo que no te llega.“ acabo de leer en un libro que me hace sonreir mucho („Cómo viajar sin ver, de Andrés Neuman).

Pero sí puedo cambiar de lugar.
Así como puedo cambiar de idioma.
Y este año lo voy a hacer.

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Mensajes

14. November 2012

Así son los Argentinos, por eso los amo y (no sólo) por eso me voy para allá:

– Compré vuelo. 8 de diciembre. BAires. Regreso en feb desde Såo Paulo. Dios, qué alegría poder volver!

– Te odio… Cuando nos vemos? Si es q podes… Te vi muy bien acompañada en el NW! :-) Jiji.

– No me odies, mejor al reves. ;-) El flaco con el que me viste es uno des mis mejores amigos y por eso incogible, si me entendés. Qué tal viernes por la noche, hora argentina?

– Bueno, que suerte para mi entonces que no soy tu mejor amigo! Si me entendés. Estoy en M ahora, vuelvo el viernes. Te mando mensaje xq tengo el cumple de un amigo, per me voy antes y listo, para verte a vos. ;-)

Y que lista que soy, sabiendo que todo esto no vale mucho.

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Das einzige glückliche Ende…

14. Oktober 2012

Ziemlich krassen, faszinierenden und irgendwie zart-brutalen Roman gelesen: Das einzig glückliche Ende einer Liebesgeschichte ist ein Unfall, von Joao Paulo Cuenca. Ich zitiere:

„Eines Tages wirst du verstehen, dass das einzig mögliche glückliche Ende einer Liebesgeschichte ein Unfall ohne Überlebende ist.“

„Fotos sind gut für Reklame, für Werbung, um ein Produkt zu verkaufen. doch nicht dazu, Erinnerungen an eine Person zu bewahren, seine (sic!) Abwesenheit zu ersetzen. Ein Foto ist eine abnormale Manipulation: Zeit hat in ihm keinen Raum. Ein Fotoapparat ist wie eine feine, rechteckige, lichtschnelle Klinge. Erinnerungen dagegen müssen der Zeit unterliegen.“

„Vielleicht steht dieses fiebrige Verlangen der Menscheit, alles festhalten zu müssen, in Zusammenhang mit dem Wunsch, der Welt einen Sinn zu geben, wie ein Bibliothekar, der Karteikarten sortiert und die Bücher in Ordnung hält. Insbesondere dieses Bedürfnis besitze ich nicht mehr. Ich sehe, ich häufe jedoch nichts mehr an. Es ist, wie die Unordnung zu akzeptieren.“

„Wir frühstücken neben einer Gruppe hysterischer Teenager mit Taschen von Louis Vuitton, Fendi, Gucci und Prada, all diesem dekadenten europäischen Müll am Körper, alle unglaublich geschminkt und Misako sehr ähnlich […].“

„Die Männer im Büro haben aufgehört, mir hinterherzutelefonieren. Die verschlossenen Umschläge unter der Tür meiner Wohnung lassen mich jedoch ahnen, dass mein Fehlen bereits zur Entlassung aus triftigem Grund geführt hat. Ich kann mir auch vorstellen, was sie auf dem Flur reden, die Kommandanten dieser unnützen Armee von Krabben in einem Kochtopf, die sagen <<Ich fand ihn schon immer irgendwie seltsam>>, <<er hatte ja wenig Kontakt zu seinen Kollegen>> und <<vielleicht geht die Planung jetzt ein bisschen zügiger von der Hand!>>.“

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Liebe/Glück

24. Juli 2012

Meine Liebe ist groß.

Meine Liebe ist eine Art Respekt.

Weil alles eins ist,

auch wenn es schwierig ist,

dies zu verstehen.

Ich bin ein Mensch, ich tendiere zum Festhalten. Den gestrigen Abend hätte ich gerne festgehalten. Ich war in dem Moment, ganz im Moment. Und war dabei glücklich und bin es heute auch noch. Gleichzeitig ist da eine Wehmut, weil es vergangen ist. Und eine große Freude, weil es war.

The minute I heard my first love story,
I started looking for you, not knowing
how blind that was.
Lovers don’t finally meet somewhere,
they’re in each other all along.

Essential Rumi ~ Coleman Barks ~

Oder: Wenn ich an meine Donnerstage denke, durchströmt mich ein Gefühl des Glücks. Wenn ich gehen würde, wäre es das, was ich am meisten vermissen würde. Diese Donnerstage. Diese geteilte Herzlichkeit. Die Musik. Ich immer mit diesem „gehen würde“. Gehen… als wäre ich weg. Als wäre nur eines möglich. Klar, mein Körper und mein Geist können nur an einer Stelle sein, aber mein mein Herz und meine Seele können immer an mehreren Orten sein. Die Begrenztheit des Körpers schmerzt, aber sie ist überwindbar. Und jetzt lasse ich mich erstmal fallen. :-)

Den Stuhl unter deinem Geist wegziehen
und zuschauen, wie du auf Gott fällst –

es gibt nichts anderes auf der Welt,
das Hafiz irgendwie Vergnügen bereiten würde.

Shams-du-din Mohammed Hafiz
(islam. Mystiker, um 1350)

„Das Wort Sufi wird hergeleitet aus Safá, was folgendes bedeutet: rein, gereinigt von Unkenntniss/ Unwissenheit, Aberglauben, Dogmatismus, Egoismus und Fanatismus sowie frei von Beschränkungen durch Kaste (Schicht), Kredo, Rasse oder Nation. Die Sufis glauben an Gott als das Absolute, das einzig Existierende, und daß jede Schöpfung die Manifestation Seines Wesens ist.“ ~ Gayanshala e.V.

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Flow-sophy

18. Juli 2012

Dieses Wort mag ich sehr gerne. Es ist eine Umschreibung von dem, was ich hier die ganze Zeit schon mit „Offenheit“ propagiere. Nun gut, der Mensch hat also ein denkendes Gehirn. Und wenn er westlich sozialisiert ist, dann neigt er vielleicht auch zur Reflektion und zur Bewertung. Es ist gut, zu reflektieren. Es ist gut zu bewerten. Aber alles in Maßen. Wissen wir ja schon lange, die Herausforderung liegt in der täglichen Umsetzung!

Was ich mit Flow-sophy (der Begriff ist leider nicht von mir, sondern von einer charmenten Samstagabendbekanntschaft) meine, ist, dass man sich hingeben sollte. Dass es nicht sinnvoll ist, sich alles schon im Vornherein auszumalen. Ich tendiere dazu. Und ich mache gerade die Erfahrung, dass – wenn man das nicht tut, und damit also offen ist, offen für das was da kommen mag – es oft interessant kommt, so interessant, dass man sich ganz arg wundern muss, über die Dinge, die dann passieren.

Unverständliche, sorry, Notizen an mich selbst:

Hoch und Tief abschneiden. Mehr um die Mitte herum leben. Try to keep hold on this. Garten. Nachbarin. Schlafen. Bananen / gelbe Pflaumen. Zwei Drachen. Offenheit. Hingabe. Vertrauen. Aber bitte nicht kindisch. Urbaner Garten. Meine Tomaten. Neckar/Rhein. Brombeeren pflücken. Alleine sein, alleine sein. Vertrauen. Baden. Trinken: Bier, Whisky,  Kaffee, Klosterfraumelissengeist. Flow-sophy.

Keine Beeinflussung von außen. Ich bin, die ich bin. Egal wieviele Idioten auf der Welt herumposen und nicht authentisch sind, sondern biegsam. Sich verhalten, wie es gerade passt und nicht wie man sich gerade fühlt oder wie man ist. Auch sie sind ein Teil von allem. (Ohje.) Try to be radically honest, most of the time. Unabhängig von der Umwelt. Das ist Erwachsensein. Mach das, was sich richtig anfühlt. Sei offen. It´s connected with the skin, being honest, being yourself. Bewerte nicht. Interpretiere nicht. It´s a sin not to take love when it´s offered. Remember 1998? Yes, it hurt. Now it don´t. Paralleluniversen… kann ich sie verweben? Manchmal kommt es mir so vor. Diese Sache mit dem Zufall, die muss man klären, finde ich.

Einfach mal gucken was kommt.

PS: Ich stelle fest, ich habe einen großen Respekt aka. Schiss davor, eine neue Beziehung einzugehen. Deshalb verliebe ich mich nicht schnell. Wie der Argentinier sagte: Weil man das große Ding will. Also entweder warten oder sich mit etwas „Nettem“ zufrieden geben, wobei man weiß, dass es nicht das große Ding ist. Das ist halt die Frage. Oder die Brille ist so verschmiert, dass man das Gute nicht erkennt, wenn es vor einem steht? Oder… Verliebtsein ist herstellbar. Man muss es nur beschliessen? Ich weiß nicht. Ich will nix konstruieren. Ich will fühlen. Ruhig, Braune, lass dir Zeit!