Archive for the ‘TippsFürsLeben’ Category

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Tonight

9. Januar 2017

It all starts tonight
Tonight’s the night I guess
So let’s go take some drugs
And let’s go have some sex
The first time it’s alright
The future starts tonight

And you cannot make everything alright
But you could stop being wrong
Tonight
Tonight

And someone’s getting born
And someone’s getting killed
Somebody falls in love
Somebody falls from a window sill
But you, you just sit tight
Hiding out from life

Oh and you cannot set the world to rights
But you could stop being wrong
Oh tonight
Yeah tonight

Well, the past devours the future
The world is changing the shape
And someone’s getting a piercing done for goodness sake!
Tonight
Tonight
Tonight
Yeah tonight

Oh and all the culture vultures
And all the snot-nosed kids
And all the so-called artists, wannabes and never-dids
You claim you’re not involved
But you’re in up to your neck
The night belongs to lovers
So show some respect

Oh and you cannot set the world to rights
But you could stop being wrong
Oh tonight
Oh tonight
Oh tonight
Oh tonight

Oh tonight

(Jarvis Cocker – Tonight)
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Soundtrack of our lives

20. Dezember 2016

There goes my childhood
There goes all I thought was true
With the friends I knew and the ones I left behind

And there goes my heroes
And all that I used to trust
With the ones I cursed and the ones who crossed the line

But I believe I’ve found
A better way to satisfy
Yeah, I believe I’ve found
A better way to satisfy your kind

There goes my heartache
There goes all my troubles too
With the dreams that flew and the ones who let me down

And there goes my ego
And all that I had to share
With the ones who cared and the ones who said: That’s mine!

But I believe I’ve found
A better way to satisfy
Yeah, I believe I’ve found
A better way to satisfy your kind

And if I will make it I don’t know
And if I will hate it I don’t care
As long as you’re not afraid to get by

There goes my life
And all that I had to face
With the human race and the children of denial

But I believe I’ve found
A better way to satisfy
Yeah, I believe I’ve found
A better way to catch your eye
Yeah, I believe I’ve found
A better way to satisfy
Yeah I believe I’ve found
A better way to satisfy your kind

(Soundtrack of our lives – Believe I´ve found)

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This is water

20. Oktober 2016

Going against the „default setting“.

 

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El deseo nace del derrumbe

11. Juli 2013

Acabo de recordar (y encontrar un folleto sobre) esta exposición de Roberto Jacoby. Vista hace 2 años en el Reina Sofia de Madrid.

  • „Amor es espera y no le tiemblo.“
  • „Sentir, sentir, sentir, sentir. Y si el sentido se ha ido no queda más que sentir sentir sentir.“
  • „Como dulce fruta de la estación te devoré.“
  • „There are holes in my telephone book.“
  • „Un guerillero no muere para que se lo cuelgue en la pared.“
  • „No temas ser un dios que a su antojo se derrama en mí y me da vida.“
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a donde sea que vayamos

1. Juli 2013

„Y qué tal que la vida no está escondida por ahí, en algún lugar determinado, sino que debemos encontrarla nosotros mismos, aferrarla en nuestro interior, para que pueda acompañarnos a donde sea que vayamos, o donde sea que nos quedemos.“

Mario Salazar (en alba)

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Kapitel

1. Juni 2013

Veränderungen passieren erst dann, wenn man sie ernsthaft innerlich zulässt.

Komisch, aber in meinem Leben habe ich das schon immer gespürt, wenn bald etwas Bedeutendes passiert. Oder: Ich lasse es zu, bin dafür offen und dann passiert es erst?

Man muss wirklich Kapitel schließen, um neue aufmachen zu können.

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Möglichkeiten

30. Mai 2013

Diese tausend Möglichkeiten, die wir glauben zu haben, sind nicht wirklich vorhanden. Es ist nur das möglich, was wir leben. Und wir leben nur das, woran wir glauben. Glaube an deine Möglichkeiten!

Kam mir in der U1 beim Rausfahren aus dem Halleschen Tor. In Berlinski. Heute.

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Marrow

26. April 2013

Ich bemerke, ich löse mich ein wenig, von Menschen, von Orten, von Beschäftigungen. Ich denke, das gehört zum Leben und zur Entwicklung dazu.

Freundschaften bzw. Bekanntschaften die man führt, kann man auch überdenken, wenn man feststellt, dass es doch weniger Gemeinsamkeiten gibt bzw. grundlegende Unterschiede. Wenn sie einem eher schlecht tun, als gut. Wenn man das Gefühl hat, nur dann bedacht zu werden, wenn es der andere braucht. Manchmal besteht die Gemeinsamkeit lediglich darin, dass man vom Leben zusammengeführt wurde, aber sich nicht bewusst für einander entschieden hat. Gerade als Single neigt man ja dazu, sich möglichst mehrere Menschen warm zu halten, weil man seine Beziehungen mangels „der einen“ (die ich ja sowieso in ihrer permanenten Idealisierung anzweifle) diversifiziert. Trotzdem kann man feststellen, dass manchmal der Zeitpunkt kommt, an dem man sich auseinanderentwickelt. Und dann kann man auf Abstand gehen, man muss ja nicht gleich brutal beenden. Das ist das Schöne an platonischen Beziehungen, man muss nicht so krass definieren: Sind wir denn nun zusammen oder nicht. Und schließlich gibt es auch einfach Zyklen der Annährung und des Abstandes, die zum Leben dazu gehören.

Mit dem Ort… und weil ich ja gerne viel nach- und vordenke: Ich glaube, ich denke jetzt schon darüber nach, ohne dass es akut ist, weil ich dann, wenn der Wechsel kommt, besser damit umgehen kann. Ich glaube jetzt schon zu wissen, was ich vermissen werde. Aber da kommt sicherlich noch einiges hinzu und manches fällt gar einfacher als gedacht. Gestern Abend sagte ich zu A., mir würden die Jungbuschabende fehlen, sollte ich hier weggehen. Seine Mensa (sein dritter Ort), sei bei mir der Jungbusch.

Und Beschäftigungen… damit meine ich, ich fühle weniger die Notwendigkeit, unter Menschen zu gehen. Weil da kaum noch überraschende, authentische Verhaltensweisen kommen. Ich habe das (sicherlich leicht überhebliche Gefühl), dass mich hier kaum noch etwas überraschen kann. Oder anders ausgedrückt: Ich habe keine Erwartungen mehr. Es ist einfach viel zu wenig passiert, wenn ich zwischen ihnen war. Viel zu wenig, was mich ernsthaft begeistert/berührt hat. Und da ich, wie mein bester Freund gestern sagte (und er teilt diese Verhaltensweise) zur Überinterpretation sozialen Verhaltens neige, waren da oft Erwartungen, die nicht erfüllt wurden. Die möchte ich jetzt nicht mehr haben bzw. im Zaum halten. Und das ist keine zynische oder verbitterte Feststellung, sondern einfach die Erkenntnis, dass ich anders ticke und Bedürfnisse habe, die von der Allgemeinheit nicht verstanden/erwiedert werden. Also gehe ich nicht mehr so häufig unter die wilden Tiere. :-)

Ich halte mich an diejenigen, die mir Anstöße geben. An die, die ich erkannt habe. Oder die mich erkannt haben. Die hier auf dieser Erde nicht ihre Rolle abspulen/spielen, sondern überlegen, ausprobieren, versuchen und sich von niemandem vorschreiben lassen, wie sie zu leben haben. Sondern die (im Rahmen der Notwendigkeit, sich irgendwie Geld zu beschaffen, zu Essen zu haben und saubere Klamotten) frei sind und sich frei entwickeln wollen. Ethische Grundsätze respektierend, klar, dies ist schließlich kein Aufruf zur Anarchie und zum Egoistentum.

Heimat ist, wo man sich wohlfühlt, heißt es doch. Und da gehe ich hin: Wo ich mich wohlfühle. Das sind bestimmte Orte, bestimmte Menschen, bestimmte Tätigkeiten. Und es gibt noch viel mehr, was ich nicht kenne. (Übrigens auch in mir drin, nicht nur in der äußeren Welt). Aber ich weiß es ist da und ich muss nur Zeit und Raum dafür finden, um dem zu begegnen, und immer schön offen bleiben. Offen, bis zuletzt. Mein Ziel ist es, sich dem Tod offen in die Arme zu werfen. Klingt gar nach Selbstmord? Dann falsch interpretiert. Das Ziel ist gut zu leben und gut zu sterben. Sich dem hinzugeben, was kommt. Zu gucken, was dieses Leben mit dieser Seele macht. Zu lieben, ernsthaft zu leben, mit Wonne zu sterben. Klingt vielleicht krasser als es ist, denn ich bin völlig normal. Ich denke nur gerne. :-)

Taking detours to the marrow. Ich hätte nie gedacht, dass dieser Titel, den ich vor 8 Jahren diesem Blog gab, so lange Gültigkeit behalten und dass ich so konsequent an DIESEM Ort festhalten würde.

Grenzgängerin. :-)

„Wenn du dich positioniert hast in deinem Leben, sagt sie, ziehst du den(/die) entsprechenden (Menschen) automatisch an.“ (taz vom 20./21. April)

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Teach me

27. März 2013

Always ask: What is this here to teach me?

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Andersheit / Südamerika

6. Januar 2013

Ich habe mich oft in meinem Leben anders als die anderen gefühlt. Meistens verbunden mit einem negativen Gefühl. Mittlerweile kann ich dieses Gefühl der Andersheit aber positiv verstehen. Meistens zumindest. Andersheit ist in Deutschland ein größeres kulturelles Problem als anderswo. Vielleicht fühle ich mich deshalb auch so wohl hier in Südamerika. In Deutschland läuft viel über Gruppenzugehörigkeit. Man wird nicht so schnell inkludiert. Das ist anstrengend. Hier bist du alleine (geht mir ja oft so, in den Hostels, in den Bussen, egal wo) und du kommst sofort mit den Menschen ins Gespräch. Und sie grüßen dich grundsätzlich, auch wenn man sich nicht kennt. Sie nehmen dich also wahr, was bereits eine Art Respekt ist, den man jemandem entgegen bringt. Und sie fragen, wie es einem geht. Das läuft mir runter wie Öl. Da ist einfach eine zwischenmenschliche Wärme, die unglaublich gut tut. :-)

Ich glaube das Problem unserer Zeit sind die vielen Optionen in sämtlichen Lebensbereichen. Also sind wir ständig am grübeln, ob es nicht noch etwas besseres gibt. Das ist anstrengend und energieraubend. Es geht im Leben nicht um die beste der Optionen. Es gibt tausende Optionen und es ist unmöglich die beste zu finden. Es geht eigentlich viel mehr darum, sich für etwas zu entscheiden und dazu zu stehen. Glaube ich. Und wenn man erwachsen ist, dann weiß man, dass man mit ziemlich vielem klarkommt. Es darf nur nicht an die Grundfeste des eigenen Charakters gehen.

Ich liebe Südamerika, auch wenn es mir manchmal den letzten Nerv raubt. :-)