Archive for the ‘verlasseneBÜHNE’ Category

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To belong

16. August 2016

Don’t you think you’ll be better off
Without me tied around your neck, it’s like the way your
Body pulls me underneath where I can’t breathe
I’m tired of talking, I’ve been screaming all day

Don’t you think we’ll be better off
Without temptation to regress, to fake tenderness
Waiting to see someone we won’t know for long
In cities we’ll only leave

Don’t you think we’d be better off
Without the pressure to address
A room of faces
Waiting to hear some strange women speak in tongues
On lonely fridays of my loveless drunk, baby
Loveless drunk, baby

I don’t want to belong, I don’t want to belong
I don’t want to belong, to you, to anyone
I don’t want to belong, I don’t want to belong
I don’t want to belong, to you, to anyone
I don’t want to belong, I don’t want to belong

(Daughter – To belong)

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Renunciation

11. August 2016

1. „The map is not the territory.“ ~ Alfred Korzybski ~

2. „The real spirit of renunciation is willingness. And willing renunciation comes when one has risen above the thing one renounces.“ ~ Leo Babauta ~

3. „Sincere forgiveness isn’t coloured with expectations that the other person apologise or change. Don’t worry whether or not they finally understand you. Love them and release them. Life feeds back truth to people in its own way and time.“ ~ Sara Paddison ~

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Monuments for a dead century

1. Juli 2016

Danke, Mannheim, für 10 Jahre voller Erlebnisse. Ich muss jetzt weiterziehen. Ich weinte beim Kommen, ich weine beim Gehen. Das ist ok so. Alles wird gut. Everything will be alright forever.

The Boo Radleys – Monuments for a dead century

And now the dust has settled I’m still left with me
Still trying to think of what it is I’d like to be
Always looking for the easy exit out
Never stopping to wonder why
Colours faded by the raping of the land
Colours diluted by the raping of woman
We celebrate the life and history of man
How we suffer for all we’ve achieved
I’ve never met you Philip Morris but I know
You treat me like I was the son you never killed
I am your servant and yes you have raised me well
Will you put flowers on my grave
M.I.L.L.E.N.I.U.M. – I want to spend it with you
Trying to make some sense of this I can’t work it out
(Nobody lives here anymore)
A trophy for our new captain who’ll blame someone else
(We should have spent the days on so much more)
They’re building a monument a for a dead century

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It tugs and pushes

25. Januar 2014

Träume aus 1001 Nacht, während ich im westlichen Alltag ankomme. Wieso gelingt es uns nicht, von einer Reise wenigstens die Gefühle mitzunehmen?

Oder wie Harold Brodkey sagen würde:
„…reality tugs and pushes at a sane sense of things.“

Seite aus Habibi

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Zu Hause in Europa

10. August 2013

Leute in Europa wieder zu treffen, die man beim Reisen kennen gelernt hat, ist seltsam. Irgendwie ist da diese Verbundenheit, die auf gemeinsamen Erlebnissen fernab der Heimat besteht, und gleichzeitig das Deutlichwerden, dass man von dem eigentlichen Leben der Person zu Hause fast nichts weiß und dass man von diesem Menschen doch einen großen Teil nicht kennt. Plötzlich lernt man kennen, wie diese Menschen im Alltag sind. Begegnet der Familie, den Freunden. Sieht das Haus, in dem sie wohnen. Die Stelle, an der sie arbeiten. Außerdem haben sie deutlich weniger Zeit und sind auch weniger entspannt, als beim Reisen. Klar. Man ist zu Hause, am Arbeiten, nicht zum Spaß. Europa halt.

A (in Máncora, Perú kennengelernt) arbeitet in einer Bar auf Sardinien. Er arbeitet im Sommer fast ununterbrochen, nur zum Schlafen, Duschen und Essen kehrt er kurz nach Hause ein. Sonst wird gearbeitet und mit allen kurz gequatscht, die in die Bar reinkommen. (Ciao, come stai? Tutto bene?) Und es kommen viele. Man muss ein aufmerksamer, netter Barkeeper sein, sonst kommen sie nicht mehr. Die Kunden gehen vor.

T (in Montevideo, Uruguay kennengelernt) arbeitet auf einem Campingplatz im Tessin. Er hat Mo + Di frei, aber ansonsten arbeitet auch er 8 Stunden pro Tag, die unterschiedlich verteilt sind. Er ist Fan eines lokalen Hockeyclubs. Davon zeugt die große Fahne an seiner Wand, sowie sein Tattoo auf dem Arm und die Tatsache, dass ihn ein Freund beim Namen des Hockeyclubs nennt. (Ciao Ambri, tutto posto?)

Gemeinsamkeiten:

  • Sie arbeiten 8 Monate ziemlich viel. Danach haben sie 4 Monate frei, in denen sie reisen.
  • Sie sprechen Italienisch. Pasta bzw. Risotto ist ihr Leibgericht.
  • Sie wissen beide nicht so recht, ob das nun eine Freundschaft ist, oder ob da evtl. mehr gehen kann.
  • Sie wohnen beide im gleichen Haus mit der Familie. Der eine direkt, der andere unmittelbar.
  • Sie haben beide wenig Erfahrung mit Akademikerinnen.
  • Sie fahren beide Roller.
  • Sie tragen beide Havaianas.
  • Sie waren beide schon auf Cuba.
  • Sie haben beide Tattoos. Hockeyclub bzw. Sternzeichen.
  • Sie lieben beide Argentinien und waren beide in Patagonien.
  • Sie mögen beide Manu Chao.
  • Sie kennen sich nicht.

Aber sie hätten sich kennen lernen können. Theoretisch. Stattdessen haben sie mich kennen gelernt. Und ich sie. Jetzt noch viel besser. Und nun weiß ich: Zu Hause ist man nicht mehr derjenige, der unterwegs war. Europa frisst einen. Irgendwie.

 

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Sommergrübelei

24. Juli 2013

Endlich liegt einmal wieder ein ordentlicher Sommerurlaub vor mir. Ich habe, so erklärte ich es jedenfalls diese Woche einem Kollegen, der mich – sehr deutsch – nach dem Stand der Planung und Vorbereitung fragte, das Grundgerüst erstellt, den Rest lasse ich undefiniert und kläre ihn vor Ort. So kann man sich Offenheit bewahren. Und die ist wichtig.

Weil es so warm ist und die kleinen Biester einen quälen (man weiß nicht, mit was mehr: dem Stich oder der Vorahnung eines Stiches durch das Geräusch), kann ich nicht schlafen. Also fragte ich mich, wie ich vor einem Jahr war. Das sage ich, als wäre es das normalste der Welt, sich sowas nachts um drei zu fragen. Aber das ist egal, es geht bei mir persönlich schließlich selten um den inneren Teil der Normalverteilung, eher um die äußeren Ränder. Also gut, schaue ich in meinem Blog nach. Und sehe, eigentlich beschäftigen mich immer noch die gleichen Dinge. Ist denn wirklich rein gar nichts passiert? Nunja, das würde ich so nicht sagen. Es ist schon was passiert. Und ich habe mich weiter entfaltet, jawohl Herr Frisch. Ich würde sagen, es sind Grundsteine gelegt worden (heute hab ich´s aber mit der Bauanalogie). Und wer weiß, wo die noch hinführen. Ich war nicht untätig. Ich habe vorerst meinen Teil getan (achja?). Den Rest darf das Leben spielen. (soso!)

Die Q-Frage. Warum mache ich das nicht einfach? Jetzt könnte ich gehen und traue mich nicht. Halten mich jetzt etwa der Wohlstand und die Sicherheit fest? Oder der Glaube, da drüber niemanden finden zu können. (Und ich brauche doch die sosehr, die mich verstehen. Und ich brauche doch die sosehr, die mich anregen.) Oder die Schwierigkeit, das Vertraute, das was Teil meiner momentanen Identität ist, das was Teil meiner Identität der letzten Jahre war, zurück zu lassen? Freunde, Familie, Orte, Lebensart?

Und was heißt das überhaupt? They are in each other all along.

Schleier, Schleier, Schleier, überall Schleier.

Ist mein wahrer Blick getrübt?

Kann man das Wesentliche, kleinprinzmäßig, nur mit dem Herzen sehen?

Zwischen den Zeilen der mystischen Dichter lesen.

Der Versuch einer Interpretation.

Sie geben das her, wozu ich gerade bereit bin.

Gelassenheit ist grundsätzlich da, Vertrauen auch.

Aber manchmal vergesse ich beides.

Manchmal kann ich die Schönheit nicht sehen.

Dann gilt es, das zu verstehen:

Vielleicht liegt die Schönheit auch im Schmerz.

Lade alle ein. Alles ist Teil. Von dem Einen.

Auch wenn es dich glaubt,

du seist getrennt.

Eins.

 

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Pfui

27. Juni 2013

„Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter

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Potential / Stockholm

10. Juni 2013

Zur Einstimmung auf Schweden und Ausstimmung aus dem Potential, dieses Lied.

Ein Potential muss sich halt nicht verwirklichen. Sonst wär´s ja keins, per definitionem. Doofer, undefinierter Zustand. Mein Gehirn arbeitet  lieber mit harten Kategorien. Immer schön sauber halten, da oben.

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Kapitel

1. Juni 2013

Veränderungen passieren erst dann, wenn man sie ernsthaft innerlich zulässt.

Komisch, aber in meinem Leben habe ich das schon immer gespürt, wenn bald etwas Bedeutendes passiert. Oder: Ich lasse es zu, bin dafür offen und dann passiert es erst?

Man muss wirklich Kapitel schließen, um neue aufmachen zu können.

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hacerme un par de cosas

26. Februar 2013

Hola S.,

tu mail me hizo reir. Lo leí en el trabajo, por la mañana y me alegró el día. Fue de lo más opuesto que existe en el mundo: Estar sentadita en la biblioteca llena de estudiantes estudiando, pero igual tranquila. Afuera todo gris, nieve y frio. Yo tenía turno (de atender), pero no había mucho que hacer, así que empezé a leer mis mails. Y ahi estaba el tuyo, con esa frase de querer agarrarme contra una pared y hacerme un par de cosas. Leer semejante cosa en ése ambiente sobrio, académico y alemán fue bien chistoso. :-)

Para mí (no sé si seré la única) es dificil entender que esos dos mundos existen a la misma vez. Argentina y Alemania. Claro que „sé“ que existe la otra cosa, pero es dificil de realmente sentirla. Entendés? Me gustaría sentir/vivir las dos cosas a la misma vez, pero talvez sea bueno no poder hacerlo, porque me rompería el corazón. Pero esa frase me lo hizo sentir un poco más de lo que normalmente consigo.

Sea como sea, yo voy para allá. Es sólo una cuestión de tiempo. Osea, la decisión está tomada. Es ahora sólo esperar si puedo conseguirlo cómo yo quiero, trabajando para esa organización. Vamos a ver… Bring it on, life! :-)

Y vos entonces estudiando y rindiendo exámenes. Aburrido, pero dale… exigíle, protestále y cuestionále a tus profesores. Hay que ser inquieto y dudar mucho. „Mi mayor incorporación a la vida ha sido la duda“. No sé de quien es la frase, pero me la apunté en algún momento y me gustó. :-) Che, pero tres idiomas a la misma vez? Portugues, bueno, ese está facilíto. Pero además mi querido alemán y ni hablando del chino? Bueno, como sos un pibe remaduro talvez te lo bancas. :-)

Ah, y te quería recomendar un libro. De un viajero „argentino/español“ por Latinoamerica. No el típico viajero, sino un escritor (joven), que toma notas mientras hace su gira (por su última novela). Me reencantó y viene en pedacitos. „Como viajar sin ver“ de Andrés Neuman.

Ok, flaquito, un beso,
MJ

PD: Te adjunto la foto que me pediste. Más la que te saqué con los pibes. Más una que es simbólica. :-)