Archive for the ‘Zweifel’ Category

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Wolves

24. März 2016

You got me brainwashed
You got me so lost
You got me fucked up
Like you

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Data will help us … ?

3. Februar 2016

Great statement by Jonathan Harris.

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grau

15. Oktober 2013

Schöner Tag noch, hat heute jemand in bestem Mannheimerisch zu mir gesagt. Ja, das ist sehr nett, wirklich sehr nett. Aber es geht halt nicht immer, einen tollen Tag zu haben. Ich fühle mich irgendwie richtungslos, grau und ausgelutscht. Die Motivation ging baden. Keine Ahnung wo. Wenn man sich auf einer Metaebene bewegt, dann verschwindet der Sinn ganz schnell. Man kann Leben vor- und rückwärts denken, gar spulen, hat das Gefühl, irgendein Automatismus läuft ab. Ein Ereignis folgt dem nächsten ohne eine echte Veränderung, ohne einen Richtungswechsel. Dann wiederum: Sollte er doch einmal erfolgen, der Richtungswechsel, dann werde ich mich anschließend auch wieder niederlassen, festigen, und der Alltag geht von vorne los. Vorprogrammierter Stillstand.

Auf Analysen der Welt habe ich auch keine Lust mehr. Ich hab das Gefühl, dass ich bereits durchblickt habe, wie das alles hier funktioniert. Nach welchen Dingen die Menschen trachten, warum sie handeln. Ist sicherlich Schwachsinn, zu glauben, man hätte die Welt verstanden. Aber manchmal fühle ich mich so. Und dann fehlt der Sinn. Dabei ist er doch so wichtig, dieser Sinn. Manche kriegen Kinder. Auch eine Art von Sinn. Aber ich denke eben, der Sinn, der muss ganz aus mir heraus kommen. Kommt er meist auch, viel tiefer aus mir selbst, als bei vielen. Aber der Lausebengel ist flüchtig, geht öfter mal flöten und ich muss dann wieder suchen, suchen, suchen…

Naja. Niemand hat behauptet, es sei einfach.

Ist schon ok so.

Irgendwie.

Vage.

So.

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Alemana de papel, latina de corazón!

14. Februar 2013

Queridos seres de otros lugares. Les cuento que los alemanes estan bien loquitos, pero relocos! Ir al trabajo acá significa ir a la guerra. La guerra de los argumentos, de la lucha por el poder, de ser el más bacán, de tener razón, de amargarse la vida. Generalmente hablando, de buscarse problemas donde no hay! Tanto sufrimiento en vano, tanta energía malgastada, increíble!

Lo lindo es: Camino por las calles, por el trabajo, por mi casa y soy mucho más yo que antes. Me chupa un huevo lo que hagan o digan los otros. Yo soy yo. Ya no me importan sus reglas cómo hay que vestirse, cómo hay que comportarse, qué se pueda decir, simplemente me chupa un huevo. Tienen que aprender que existe la alteridad, que existe lo otro y que no por ser diferente sea malo.

  • Acá, todo lo que es diferente es malo.
  • Acá la gente se ignora cuando no se conoce.
  • Acá los hombres no te paran bola. Lo máximo que hacen es mirarte 1 segundo y desviar la mirada enseguida.
  • Acá mostrar emociones es una debilidad. Se las castiga, porque las emociones son malvistas.
  • Acá se crean problemas, porque realmente no hay problemas.

Cada vez me identifico menos con ciertas circunstancias acá.
Me voy a ir. Este año me voy a ir.
Porfavor, no te olvides.
Rutina, no te tragues ese sentimiento.
Quiero vivir en Latinoamérica.

Recordálo!

Sólo soy alemana de papel, pero latina de corazón.

Y mis argentinos me mandan cosas hermosas como las del posting anterior, o esta siguiente:

Hola MJ
¿Cómo estás? ¿Ya comenzaste con la rutina del año?
Estoy algo sorprendido pensando si han decidido importar un poco de viveza criolla. Me imagino que no habrás sido tú la que le llevó idea a la ministra Annette Schavan. Ja, ja, ja. Cuando necesites los contactos en Munich para la edición de tu novela, avisame.
Besos, te quiero mucho
J

ESA es la puta diferencia, me entendés?

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Upside down

20. November 2012

England ist allein deswegen schon toll, weil man 15 Freiminuten WiFi pro Zugfahrt hat (zumindest bei EastCoast), was ich cool finde. Könnte die DB sich mal abschauen. Nur deshalb gibt es diesen Eintrag. Außerdem sind die Briten höflich und – was ich aus 20 Minuten Übergang St. Pancreas nach Kings Cross ablesen kann – wohlorganisiert. Zudem ist es recht leise im Zug, viel leiser als in D. Sind die Briten die neuen Deutschen?

Mein Herbst ist die gelebte Version von Tori Amos Lied „Upside down“. Schön, wenn einem Lieder nach 15 Jahren immer noch was sagen, oder wieder was sagen. :-) Die Stimmungsschwankungen sind recht krass. Von sehr in mich selbst gekehrt, gelassen und glücklich hin zu komplett enttäuscht und bar jeglicher Hoffnung. Warum das so schwankt, weiß ich nicht. Vielleicht das mangelnde Vitamin D? Vielleicht ist Vitamin D sowieso wichtiger als man denkt?

Heute einen furchtbaren Albtraum gehabt: Ich sitze alleine in einem Zug (eher einem Gerippe von einem Zug, denn er hatte keine Fensterscheiben), der durch ein trockenes Gebirge durchfährt. Und weil ich unbedingt rechtzeitig an mein Ziel muss, kommt bei der Durchfahrt durch einen zur Seite hin offenen Tunnel die Durchsage: Jetzt bitte nicht aus dem Fenster schauen, wir müssen durch einen Tatort durchfahren, die Polizei weiß noch nicht was geschehen ist, aber wir werden durchfahren – wenn auch langsam – weil Frau F. an ihr Ziel kommen muss. Ich guckte trotzdem, und draußen neben den Gleisen lagen lauter tote Inder und Körperteile von toten Indern. Grausam. Wie lässt sich dieser Wust, dieser Abfall des Gehirns interpretieren? Hat es einen oder hat es keinen Sinn? Irgendwie schon denke ich, aber nicht „literally“.

Thank God for England! I am so easily eased by a cosy room under the rooftop of a Bed&Breakfast called „The Fourposter Lodge“. I´d almost forgotten this feeling that only England is able to give you. The taxidriver asked me: „What are you doing alone in a fourposter room, luv?“

Yeah! Right! Exactly! What am I doing alone in a Fourposter room?

Cosy. Easy. Sleepy. No fear, no nightmares allowed here.

god i love to turn my little blue world upside down
god i love to turn my little blue world upside down
inside my head the noise
chatter chatter chatter chatter chatter
you see i’m afraid i’ll always be
still coming out of my mother
upside down

don’t you love to turn this little blue girl upside down?
i know you love to turn this little blue girl baby upside down
but my heart it says you’ve been
shatter shatter shatter shatter shattered
and i know you’re still a boy
still coming out of your mother

but when you gonna stand on your own?
i say the world is sick
you say, ‚tell me what that makes us darlin‘
you see you always find my faults
faster than you find your own
you say the world is getting rid of her demons
i say ‚baby what have you been smokin‘
well i dreamed i dreamed i dreamed
i loved a black boy
my daddy would scream

don’t you love to turn this little blue girl upside down?
any kind of touch i think is better than none
even upside down
but you see i’m tangled up
got a kitten kitten kitten in my hair
Cincinnati – i like the word
it’s the only thing we can’t seem
to turn upside down

well i found the secret to life
i found the secret to life
i’m okay when everything is not okay

don’t we love to turn our little blue world upside down?
don’t we love to turn our little blue world baby upside down?
inside my head a voice
chatter chatter chatter chatter chatter
and it says ‚girl you’re all the same
still comin‘ out of your mother
still comin‘ out of your mother
upside down‘

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Flow-sophy

18. Juli 2012

Dieses Wort mag ich sehr gerne. Es ist eine Umschreibung von dem, was ich hier die ganze Zeit schon mit „Offenheit“ propagiere. Nun gut, der Mensch hat also ein denkendes Gehirn. Und wenn er westlich sozialisiert ist, dann neigt er vielleicht auch zur Reflektion und zur Bewertung. Es ist gut, zu reflektieren. Es ist gut zu bewerten. Aber alles in Maßen. Wissen wir ja schon lange, die Herausforderung liegt in der täglichen Umsetzung!

Was ich mit Flow-sophy (der Begriff ist leider nicht von mir, sondern von einer charmenten Samstagabendbekanntschaft) meine, ist, dass man sich hingeben sollte. Dass es nicht sinnvoll ist, sich alles schon im Vornherein auszumalen. Ich tendiere dazu. Und ich mache gerade die Erfahrung, dass – wenn man das nicht tut, und damit also offen ist, offen für das was da kommen mag – es oft interessant kommt, so interessant, dass man sich ganz arg wundern muss, über die Dinge, die dann passieren.

Unverständliche, sorry, Notizen an mich selbst:

Hoch und Tief abschneiden. Mehr um die Mitte herum leben. Try to keep hold on this. Garten. Nachbarin. Schlafen. Bananen / gelbe Pflaumen. Zwei Drachen. Offenheit. Hingabe. Vertrauen. Aber bitte nicht kindisch. Urbaner Garten. Meine Tomaten. Neckar/Rhein. Brombeeren pflücken. Alleine sein, alleine sein. Vertrauen. Baden. Trinken: Bier, Whisky,  Kaffee, Klosterfraumelissengeist. Flow-sophy.

Keine Beeinflussung von außen. Ich bin, die ich bin. Egal wieviele Idioten auf der Welt herumposen und nicht authentisch sind, sondern biegsam. Sich verhalten, wie es gerade passt und nicht wie man sich gerade fühlt oder wie man ist. Auch sie sind ein Teil von allem. (Ohje.) Try to be radically honest, most of the time. Unabhängig von der Umwelt. Das ist Erwachsensein. Mach das, was sich richtig anfühlt. Sei offen. It´s connected with the skin, being honest, being yourself. Bewerte nicht. Interpretiere nicht. It´s a sin not to take love when it´s offered. Remember 1998? Yes, it hurt. Now it don´t. Paralleluniversen… kann ich sie verweben? Manchmal kommt es mir so vor. Diese Sache mit dem Zufall, die muss man klären, finde ich.

Einfach mal gucken was kommt.

PS: Ich stelle fest, ich habe einen großen Respekt aka. Schiss davor, eine neue Beziehung einzugehen. Deshalb verliebe ich mich nicht schnell. Wie der Argentinier sagte: Weil man das große Ding will. Also entweder warten oder sich mit etwas „Nettem“ zufrieden geben, wobei man weiß, dass es nicht das große Ding ist. Das ist halt die Frage. Oder die Brille ist so verschmiert, dass man das Gute nicht erkennt, wenn es vor einem steht? Oder… Verliebtsein ist herstellbar. Man muss es nur beschliessen? Ich weiß nicht. Ich will nix konstruieren. Ich will fühlen. Ruhig, Braune, lass dir Zeit!

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Der überfahrene Blumenstrauß

4. Juli 2012
  • Warum verhält man sich eigentlich so bescheuert, wenn man (unbewusst, aber es passiert) beschließt, jemanden als sexuell zu betrachten. Sprich: Vorher ist diese Person ein Mensch, danach ist diese Person ein Problem? Vorher ist man selbst ein Mensch, danach ist man ein Iditot. Warum? Vorher hat man ein Gehirn, danach nur noch einen hormondurchströmten Körper.
  • Heute zum ersten Mal einen überfahrenen Blumenstrauß gesehen. Interessant, irgendwie.
  • Warum schmeckt mir neuerdings eigentlich Bier? Bisschen spät, oder?
  • Gestern einen abstrusen, aber tollen kubanischen Film gesehen: La vida es silbar.
  • Komische Dinge passieren, die ich nicht verstehe: JT kommt vorbei und redet mit mir. Wie immer, Kontakt halten, aber schön unverbindlich. M kommt vorbei und redet mit mir und will meine Nummer haben? Hä? Genug ist doch genug, oder? Der Fahrradjunge lächelt mich an und grüßt mich. W guckt mich an, lächelt, wie immer. Und es passiert nichts. Wie immer. Und ich weiß nicht, ich weiß wirklich nicht, wie ich euch Männer verstehen soll. Ich und Männer in Deutschland, das klappt nicht. Ich und diese ganzen verhaltenen, nicht ausgesprochenen Emotionen. I am an emotional creature! Ich externalisiere meine Gefühle. Aber in Deutschland ist das kulturell verboten, weshalb die anderen das nicht können/dürfen/wollen/sollen… und ich bin desorientiert und weiß nicht, an was ich bin und wie ich mich verhalten soll.
  • Ich weiß nur, ich kann mir selbst vertrauen. Wenn ich alleine bin, bin ich ruhig. Ich empfinde gerade eine große Liebe für die Welt. Und für diesen Moment. Ich bin gerade offen. Alles ist möglich. Now let´s play.