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to become cold from the coldness

15. September 2015

To become cold from the coldness of the world is weakness, to become broken by the hardness of the world is feebleness, but to live in the world and yet to keep above it is like walking on the water.

~ Hazrat Inayat Khan ~

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verax

13. Februar 2015

[ v e r a x ] : Edward Snowden – Short Film from Fallout Media on Vimeo.

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Intensitätsverlust

26. Januar 2015

Die drei vor etwa einem Jahr genannten Gründe halten mich auch weiterhin vom Blogschreiben ab. Hinzu kommt noch das Gefühl, dass ich gar nichts mehr zu sagen habe. Nicht mehr das dringende Bedürfnis, das Innerste nach außen zu kehren. Machen Partner lethargisch? Wird man durch Zufriedenheit langweilig? Bin ich zufrieden?

Ich rege mich auf über:

  • die laute Papierfabrik direkt neben meiner Zweitwohnung (WG) in einer deutschen Großstadt
  • das Umgehen der USA mit Terrorverdächtigen, speziell diese ganzen ungeklärten Fälle auf Guantanamo, die Menschenrechtsverbrechen, die da seit Jahren laufen und scheinbar von allen toleriert werden
  • meine Freundinnen und Bekannte, die nur noch von WIR sprechen (WIR sind schwanger, so ein Quatsch, SIE ist schwanger!) und nur noch über Hochzeiten und Säuglinge reden können
  • einige Freunde, denen unserer westlicher Alltag so sinnlos erscheint, dass sie seelenkrank werden
  • meinen Chef, der es schafft, in jeder Mittagspause die Schlechtigkeit der Welt auf meinen Teller zu werfen: Guten Appetit!
  • meine Mitbewohnerin in der Zweitwohnung, die ständig die Waschmaschine laufen lässt
  • schlechte Wissenschaft, mit der ich immer wieder konfrontiert bin
  • die Lethargie im Freundeskreis, als hätte man keine Themen mehr und keine Energie

Bin also ein wenig zufrieden, rege mich aber trotzdem auf. Vielleicht bin ich einfach schon wieder zu lange in Deutschland? Vielleicht fehlt mir die Intensität? Die Energie der Zwanziger? Das unbequeme Single-Dasein?

Eigentlich suche ich nach wie vor nach jemandem, der mir ähnlich ist. Weiß nicht, ob es mir vergönnt ist, eine solche Person einmal kennen zu lernen… Schön wäre es wohl. Sehr schön. Eine intensive Freundschaft. Das wär´s!

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Al boludito

21. Januar 2015

Che A,

hace unas semanas que ya que vi tu mensaje por Skype. Me alegré muchísimo! Cómo estás? Y dónde?

Yo en Alemania. Viviendo en dos ciudades. En una trabajo, en la otra estoy los fines de semana. Entre semana comparto un apartamento con dos chicas. Son dos horas en tren. Desde hace dos meses tengo un apartamento con mi novio (gringo). Imagináte! Me tocó un yankee. No sé por qué demonios! Estamos juntos desde hace un año.

Y vos, boludito? Viajando?

En 2014 hice dos viajes. Uno a Marruecos (muy lindo) y otro a la India (crazy pero fascinante!!!).

Cuéntame de vos, porfa. Si quieres skypeamos. Cúando te viene bien?

Abrazos y besos

MJF

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Schöne Wörter

25. Februar 2014

Was ich an der deutschen Sprache unglaublich mag: Die Möglichkeit neue Wörter zu bilden. Hoch leben alle Komposita!

Schon öfter gehabt, das grandiose Vibrationshintergrund. Und kürzlich entdeckt: Nationaltransvestit. Sehr schön! Ich bin also ein Nationaltransvestit. Und auch immer wieder erhellend: Gefühlspanzerung.

Und ein sehr unübersetzbares deutsches Wort „Überforderung“.

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Vernachlässigung

24. Februar 2014

Ich vernachlässige meinen Blog (und damit auch meine mir wichtigen Umwege auf dem Weg ins Innerste) auf schändliche Weise. Pfui-bah!

Gründe: 1. Der Freund. 2. Die Wohnungssuche. 3. Die Wissenschaft.

Ja, ich denke, darauf kann man es reduzieren. Und der Tag hat leider nur 24 Stunden. Und man will sowieso immer mehr, als man schafft.

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It tugs and pushes

25. Januar 2014

Träume aus 1001 Nacht, während ich im westlichen Alltag ankomme. Wieso gelingt es uns nicht, von einer Reise wenigstens die Gefühle mitzunehmen?

Oder wie Harold Brodkey sagen würde:
„…reality tugs and pushes at a sane sense of things.“

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