Archive for the ‘blogging’ Category

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Hal

29. Juli 2016

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verax

13. Februar 2015

[ v e r a x ] : Edward Snowden – Short Film from Fallout Media on Vimeo.

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Marrow

26. April 2013

Ich bemerke, ich löse mich ein wenig, von Menschen, von Orten, von Beschäftigungen. Ich denke, das gehört zum Leben und zur Entwicklung dazu.

Freundschaften bzw. Bekanntschaften die man führt, kann man auch überdenken, wenn man feststellt, dass es doch weniger Gemeinsamkeiten gibt bzw. grundlegende Unterschiede. Wenn sie einem eher schlecht tun, als gut. Wenn man das Gefühl hat, nur dann bedacht zu werden, wenn es der andere braucht. Manchmal besteht die Gemeinsamkeit lediglich darin, dass man vom Leben zusammengeführt wurde, aber sich nicht bewusst für einander entschieden hat. Gerade als Single neigt man ja dazu, sich möglichst mehrere Menschen warm zu halten, weil man seine Beziehungen mangels „der einen“ (die ich ja sowieso in ihrer permanenten Idealisierung anzweifle) diversifiziert. Trotzdem kann man feststellen, dass manchmal der Zeitpunkt kommt, an dem man sich auseinanderentwickelt. Und dann kann man auf Abstand gehen, man muss ja nicht gleich brutal beenden. Das ist das Schöne an platonischen Beziehungen, man muss nicht so krass definieren: Sind wir denn nun zusammen oder nicht. Und schließlich gibt es auch einfach Zyklen der Annährung und des Abstandes, die zum Leben dazu gehören.

Mit dem Ort… und weil ich ja gerne viel nach- und vordenke: Ich glaube, ich denke jetzt schon darüber nach, ohne dass es akut ist, weil ich dann, wenn der Wechsel kommt, besser damit umgehen kann. Ich glaube jetzt schon zu wissen, was ich vermissen werde. Aber da kommt sicherlich noch einiges hinzu und manches fällt gar einfacher als gedacht. Gestern Abend sagte ich zu A., mir würden die Jungbuschabende fehlen, sollte ich hier weggehen. Seine Mensa (sein dritter Ort), sei bei mir der Jungbusch.

Und Beschäftigungen… damit meine ich, ich fühle weniger die Notwendigkeit, unter Menschen zu gehen. Weil da kaum noch überraschende, authentische Verhaltensweisen kommen. Ich habe das (sicherlich leicht überhebliche Gefühl), dass mich hier kaum noch etwas überraschen kann. Oder anders ausgedrückt: Ich habe keine Erwartungen mehr. Es ist einfach viel zu wenig passiert, wenn ich zwischen ihnen war. Viel zu wenig, was mich ernsthaft begeistert/berührt hat. Und da ich, wie mein bester Freund gestern sagte (und er teilt diese Verhaltensweise) zur Überinterpretation sozialen Verhaltens neige, waren da oft Erwartungen, die nicht erfüllt wurden. Die möchte ich jetzt nicht mehr haben bzw. im Zaum halten. Und das ist keine zynische oder verbitterte Feststellung, sondern einfach die Erkenntnis, dass ich anders ticke und Bedürfnisse habe, die von der Allgemeinheit nicht verstanden/erwiedert werden. Also gehe ich nicht mehr so häufig unter die wilden Tiere. :-)

Ich halte mich an diejenigen, die mir Anstöße geben. An die, die ich erkannt habe. Oder die mich erkannt haben. Die hier auf dieser Erde nicht ihre Rolle abspulen/spielen, sondern überlegen, ausprobieren, versuchen und sich von niemandem vorschreiben lassen, wie sie zu leben haben. Sondern die (im Rahmen der Notwendigkeit, sich irgendwie Geld zu beschaffen, zu Essen zu haben und saubere Klamotten) frei sind und sich frei entwickeln wollen. Ethische Grundsätze respektierend, klar, dies ist schließlich kein Aufruf zur Anarchie und zum Egoistentum.

Heimat ist, wo man sich wohlfühlt, heißt es doch. Und da gehe ich hin: Wo ich mich wohlfühle. Das sind bestimmte Orte, bestimmte Menschen, bestimmte Tätigkeiten. Und es gibt noch viel mehr, was ich nicht kenne. (Übrigens auch in mir drin, nicht nur in der äußeren Welt). Aber ich weiß es ist da und ich muss nur Zeit und Raum dafür finden, um dem zu begegnen, und immer schön offen bleiben. Offen, bis zuletzt. Mein Ziel ist es, sich dem Tod offen in die Arme zu werfen. Klingt gar nach Selbstmord? Dann falsch interpretiert. Das Ziel ist gut zu leben und gut zu sterben. Sich dem hinzugeben, was kommt. Zu gucken, was dieses Leben mit dieser Seele macht. Zu lieben, ernsthaft zu leben, mit Wonne zu sterben. Klingt vielleicht krasser als es ist, denn ich bin völlig normal. Ich denke nur gerne. :-)

Taking detours to the marrow. Ich hätte nie gedacht, dass dieser Titel, den ich vor 8 Jahren diesem Blog gab, so lange Gültigkeit behalten und dass ich so konsequent an DIESEM Ort festhalten würde.

Grenzgängerin. :-)

„Wenn du dich positioniert hast in deinem Leben, sagt sie, ziehst du den(/die) entsprechenden (Menschen) automatisch an.“ (taz vom 20./21. April)

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2010 in review

1. Januar 2011

Ah, I love the Americans. They automatize everything and still manage to give it a personal touch. Like this:

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health: The Blog-Health-o-Meter™ reads Wow.

Featured imageA Boeing 747-400 passenger jet can hold 416 passengers. This blog was viewed about 4,800 times in 2010. That’s about 12 full 747s.

MJF: Did you know I hate flying?

In 2010, there were 90 new posts, growing the total archive of this blog to 400 posts. There were 17 pictures uploaded, taking up a total of 22mb. That’s about a picture per month.

MJF: Oh god, so many pictures!

The busiest day of the year was October 27th with 68 views. The most popular post that day was endlich Nacht.

MJF: Which isn´t even a text of mine, but a picture from somebody else. ;-)

Some visitors came searching, mostly for detours marrow, tadschikische teestube berlin, tadschikische teestube, disko, and postadoleszenz.

MJF: Now that´s interesting. ;-)))


Thanks guys! I´ll keep on the WOW-work.

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80er sind endgültig zurück

4. August 2009

Man sieht es ja seit ein, zwei Jahren auf der Straße: Leggins, Karottenhosen, große T-Shirts, Neonfarben. Die 80er sagen hallo. Aber in den folgenden Videos sagen sie nicht nur „hallo“ sondern auch noch „guten Tag“ und „mir geht´s gut“. Wie schrill, geil und retro ist das denn? Und die Texte sind verdammt gut.

I’m going in for the kill
I’m doing it for a thrill
I’m hoping you’ll understand
And not let go of my hand

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Choosing my religion

11. September 2008

Letztendlich sagen die meisten Religionen etwas ähnliches. Lebe! Sei umsichtig mit dir selbst und anderen! Also warum dann eine konkrete Religion? Kann man nicht eher nach einer allgemeinen Moral und Ethik leben? Eine, die auf Weisheit, Erfahrung und Verstand beruht? Das heißt für mich: Ich kann meditieren gehen, ich kann Yoga machen, ich kann an Weihnachten in die Kirche gehen. Nichts ist falsch, alles ist richtig, solange es mir hilft, zur Ruhe zu kommen, mich selbst zu erkennen, meine Umwelt genauer wahrzunehmen und zu respektieren. Das Leben täglich in Frage stellen. Dankbar sein. All das.

Folgende Texte gefallen mir jedenfalls und bringen dies ganz gut zum Ausdruck:

Jack Kornfield (Meditation für Anfänger): „Zweck dieses Unterfangens ist es keineswegs, dass du Buddhist wirst oder fernöstliche Zeremonien bzw. rituelle Verbeugungen erlernst. Vielmehr geht es darum zu lernen, wie man meditiert und davon im täglichen Leben profitiert. Wenn wir uns Zeit nehmen, zur Ruhe zu kommen, dann spüren wir – und jeder Mensch ist dazu in der Lage -, dass wir unser Leben mitfühlender und wachsamer leben können. Zu meditieren bedeutet, dass wir diese innere Fähigkeit fördern und sie in unserem Leben zum Ausdruck bringen.“

„Mit dem Meditieren beginnen bedeutet, dass wir unser Leben mit Anteilnahme und Liebenswürdigkeit betrachten und herausfinden, wie man wachsam und frei sein kann. Wir haben so viele Vorstellungen und Überzeugungen in Bezug auf uns selbst. Wir erzählen uns Geschichten über das, was wir wollen oder wer wir sind, sei es klug oder sanft. Oft sind das nicht hinterfragte und begrenzte Vorstellungen anderer Menschen, die wir verinnerlicht haben und dann in unserem Leben zum Ausdruck bringen. Meditieren heißt, neue Möglichkeiten entdecken und eine Fähigkeit entwickeln, die jeder von uns besitzt: nämlich ein weiseres, liebevolleres, mitfühlenderes und erfüllteres Leben zu führen.“

„Buddha sagt: „Ich bin erwacht.“ Was ist das zu dem wir erwachen sollen? „Dharma“. Es ist ein Wort aus dem Sanskrit und Pali, das sich auf die universellen Wahrheiten bezieht: die Gesetze des Universums und die Lehren, die es beschreiben. In diesem Sinne ist Dharma etwas, das sich augenblicklich enthüllen kann. Es ist die Weisheit, die immer gegenwärtig ist und nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Das Dharma der Weisheit, zu dem wir erwachen können, ist die Wahrheit, die genau dort ist, wo wir sind – wenn wir uns von unseren Fantasien und Erinnerungen lösen und uns auf die Wirklichkeit der Gegenwart einlassen. Wenn wir das tun und ganz aufmerksam sind, dann beginnen wir, die Merkmale des Dharma in eben dem Leben zu erkennen, das wir gerade leben. Zu den ersten Merkmalen des Dharma, die sich während der Meditation enthüllen, gehören Unbeständigkeit und Unsicherheit. „So sollst du denken über diese flüchtige Welt“, heißt es in einem buddhistischen Sutra. „Ein Stern in der Dämmerung, eine Luftblase in einem Fluss, ein Lichtblitz in einer Sommerwolke, ein Echo, ein Regenbogen, ein Trugbild und ein Traum.“ Je ruhiger du sitzt, je genauer du beobachtest, desto deutlicher wird dir, dass sich alles, was du siehst, in einem Zustand der Veränderung befindet. Gewöhnlich erscheint uns alles, was wir erleben, beständig – auch unsere Persönlichkeit, unsere Umwelt, unsere Gefühle und die Gedanken in unserem Kopf. Es ist so, wie wenn wir uns einen Film anschauen und derartig von der Handlung gefangen sind, dass sie uns wirklich erscheint, obwohl es sich doch nur um flackernde Lichtbilder auf der Leinwand handelt. Wenn du dich aber sorgfältig konzentrierst auf das, was du siehst, dann ist es möglich zu erkennen, dass der Film in Wirklichkeit aus einer Folge von Standbildern besteht, die eines nach dem anderen ablaufen. Eines erscheint, dann kommt eine kurze Unterbrechung, und dann taucht das nächste auf. Genau das geschieht in unserem Leben. Denn es ist so: Nichts im Leben bleibt für eine sehr lange Zeit beständig oder unverändert. Du brauchst kein Meister im Meditieren zu sein, um zu erkennen, dass alles stets im Wandel begriffen ist. Konntest du jemals einen bestimmten Geisteszustand über einen sehr langen Zeitraum aufrechterhalten? Gibt es irgendetwas in deinem Leben, das ganz und gar gleich bleibt? Dies bringt uns zu dem zweiten Gesetz des Dharma. Wenn wir wollen, dass Dinge, die sich ständig ändern, unverändert bleiben, und uns daran festklammern, werden wir eine Enttäuschung erleben und leiden. Nicht, dass wir leiden müssen, und es dient auch nicht dazu, uns zu bestrafen. Es ist einfach der Lauf der Welt und es ist so elementar wie die Schwerkraft. Wenn wir krampfhaft darauf bestehen, dass etwas so bleibt, wie es ist, dann wird es sich trotzdem verändern. Wenn wir versuchen, daran festzuhalten, dann wir uns das nur Leid und Enttäuschung einbringen, denn das Leben ist ein Fluss und alles ändert sich. Wenn wir beginnen, die Gesetze des Lebens anzuerkennen – dass die Dinge unbeständig sind und dass Anhaftung Leid verursacht -, dann können wir auch fühlen, dass es einen anderen Weg geben muss. Und es gibt ihn. Man könnte diesen Weg als „Unsicherheitsweisheit“ bezeichnen. Das ist die Fähigkeit, mit den Veränderungen zu fließen, zu erkennen, dass sich alles in einem Wandlungsprozess befindet, und sich entspannt in die Ungewissheit zu fügen. Die Meditation lehrt uns, wie wir loslassen und inmitten des Wandels in unserer Mitte bleiben können. Wenn wir erst einmal eingesehen haben, dass alles unbeständig ist und wir es nicht festhalten können und dass wir eine gewaltige Menge Leid auf uns ziehen, wenn wir daran haften, dass die Dinge gleich bleiben, dann erkennen wir auch, dass die klügere Art zu leben darin besteht, sich zu entspannen und loszulassen. Wir erkennen, dass Gewinn und Verlust, Lob und Tadel, Lust und Pein zum Tanz des Lebens dazugehören, der uns, die wir in einen menschlichen Körper hineingeboren wurden, auferlegt ist. Loslassen bedeutet nicht, den Dingen gleichgültig gegenüberzustehen. Es bedeutet vielmehr, dass wir uns in kluger und den Umständen angepasster Weise um die Dinge kümmern. In der Meditation schenken wir unserem Körper eine sorgsame und respektvolle Beachtung. Wir meditieren also, um zur Erkenntnis der Lebensgesetze zu erwachen. Wir erwachen, indem wir die Aufmerksamkeit von der Vielzahl unserer Gedanken und Ideen abziehen und sie auf unseren Körper und unsere Empfindungen lenken. Wir beginnen zu verstehen, wie unser Körper und unser Geist funktionieren, und so können wir eine weisere Beziehung zu ihnen aufnehmen. Der Kern dieses inneren Übungsweges ist das aufmerksame Lauschen und Achten auf unser Umfeld, auf unseren Körper, auf unseren Geist, auf unser Herz und auf die Welt um uns herum. Das ist es, was als Achtsamkeit bezeichnet wird – eine sorgsame und respektvolle Aufmerksamkeit. In der Meditation entdecken wir eine natürliche, offenherzige und nicht bewertende Bewusstheit für unseren Körper und unsere Gefühle. Schritt für Schritt können wir diese gütige und offene Bewusstheit dazu bringen, alles wahrzunehmen, was unseren Geist ausmacht. Wir lernen, das Gesetz der Unbeständigkeit zu verstehen und ihm zu vertrauen – das heißt, dass wir damit anfangen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.“

Alan Watts: „Lebenskunst … ist weder ein sorgloses Dahintreiben noch ein angstvolles Festklammern an der Vergangenheit… Sie besteht darin, in jedem Augenblick ganz einfühlsam zu sein, ihn als völlig neu und einzigartig anzusehen und das Bewusstsein offen und ganz und gar empfänglich zu halten.

Richard Rohr: „Das Leben in dieser Konsumwelt, in einem physischen Körper und mit so vielen Wahlmöglichkeiten infiziert uns mit einer Krankheit namens Überfluss – eine wirklich gefährliche Krankheit, die unseren Blick trübt und es noch schwerer macht, ins Zentrum vorzudringen. Die meisten Menschen kennen kein anderes Selbst als ihr in sich abgekapseltes Ego, dem sie auf dem Leim gehen. Den allermeisten Menschen muss jedenfalls erst das Sehen beigebracht werden. Wirklich sehen zu können, das ist das Herzstück einer gegenwärtigen Spiritualität.“

„Wie können wir etwas finden, das doch schon da ist? Warum sticht es nicht ins Auge? Weshalb müssen wir erst unser wahres und tiefes Selbst erwecken? Und wie macht man das? Durch Gebet und Meditation? Durch mehr Schweigen, mehr Rückzug? Ja, all das kann helfen, aber das wichtigste ist, dass wir voll und ganz in unserer Wirklichkeit leben und sie annehmen. Das klingt so simpel und harmlos, dass wir meistens alle möglichen religiösen Leimruten fabrizieren, um bloß nicht unser eigenes so gar nicht heroisches, sondern prosaisches und alltägliches Kreuz auf uns nehmen zu müssen.“

Jostein Gaarder: Mir fehlt ab und zu eine Erinnerung daran, daß es mich gibt. Denn ich bin nur dieses eine Mal hier und werde danach nie wieder zurückkehren. Auch das ist leicht zu vergessen. Ich weiß es ja, ich weiß es natürlich die ganze Zeit, wenn ich mir das nur kurz überlege. Aber niemand fordert mich dazu auf. Hier herrscht keine öffentliche Vertraulichkeit. Wenn ich in der Flut der Informationen vergesse, daß ich lebe, dann ist das mein Problem. Ich könnte mir in allen großen Zeitungen des Landes folgende Mitteilung vorstellen: Wichtige Mitteilung an alle Bürgerinnen und Bürger: Die Welt ist hier und jetzt!

Pantha rhei, sagt Heraklit. Auch er sagt es also.

Durch Konzentration, das ewig Unbeständige der Welt erkennen und diese Wahrheit zu akzeptieren. Die Gegenwart zu leben, nur sie zählt.

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Technorati ist ja sowas von beta

14. August 2007

oder: You blog, you learn – Teil II.

Also wirklich! Bei einem der ältesten Anbieter dürfte man doch wohl ein paar Standardfunktionen erwarten. Aber ich will nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen…

Im Laufe der Zeit habe ich geschrieben, rumgebastelt, hier und da was verändert (Tags, Titel der Posts, Inhalte), erweitert, usw. Ich weiß, das Tolle an Blogs soll ja sein, dass sie insofern authentisch sind, weil nicht einfach etwas weg gelöscht werden kann/soll und überhaupt. Und sicherlich gilt auch der Satz: Denkst du, bevor du schreiben in Blog! Aber himmelherrgott, denken ist nicht immer leicht und übernächtigt kommt man halt schon mal auf komische Gedanken, die man der Welt mitteilen wollte. Und nach zwei-drei Wochen liest man das tagsüber nochmal und denkt: Nee, dat muss wech, Jacqueline!

Und löscht das auf seinem Blog. Weg, erledigt. Vonwegen! Technorati hat alles indexiert. Wie ich feststellen musste, als ich meinen Blog dort „geclaimt“ habe. Dann gemerkt, dass es derzeit keine Möglichkeit gibt selbständig (auch nicht nach Registrierung, Blogclaimung und openIDentifizierung) , einzelne Postings von dem Index zu löschen. Ganz davon zu schweigen, seinen ganzen Blog dort zu löschen (was z.B. auch beim Umzug auf eine eigene Domain nötig ist). Und wie sieht es aus mit geänderten und neuen Tags? Deren Update wird auch nicht unterstützt. D.h. Technorati zeigt eine völlig veraltete Tagcloud.

Wenn ich einen Blog „claimen“ kann, dann erwarte ich auch die Funktion „Blog löschen“, „Blog aktualisieren“ oder z.B. „indexierten Post löschen/updaten“. (Anmerkung: Pingen bzw. die angezeigten Einträge des RSS-Feeds im Blog kurzzeitig auf 100 zu setzen und zu hoffen, dass die Dinger erneut indexiert werden hilft auch nix!). Wird derzeit alles nicht unterstützt. Und wenn, dann muss dat alles der Admin machen (der dies dann gnädigerweise tat).

Also dachte ich mir: Prima, ein netter Mann da drüben löscht meinen Blogeintrag und dann registriere ich mich wieder und dann geht alles „from scratch“. Auch Pustekuchen. Komischerweise würde dann wohl die ganze alte Version wieder auftauchen, wenn man sich dort erneut registriert. Was mich dazu bewogen hat, mich löschen zu lassen und bei dem Verein erst wieder mitzumachen, wenn man als Nutzer Einfluss auf die indexierten Inhalte seines eigenen Blogs hat.

Meine „Supportkonversation“ kann man hier nachlesen.

Eure, schon wieder etwas schlauere, Jacqueline